Sonntag, 31. Mai 2015

Alles neu, macht der Mai

Hallo, Ihr Lieben,

einen Tag Mai haben wir noch und ich möchte Euch erzählen, warum hier alles anders aussieht, als gestern noch.


Dieser Blog startete als Gemeinschaftsprojekt mit der Intention, alle Berichte von zwei Seiten zu zeigen - der Sicht der ein-Mädchen-Mama die der Zwei-Jungs-Mama entgegenzustellen. 

In den letzten Monaten stellte sich jedoch heraus, dass es so im Moment nicht funktioniert. Bee hat einfach keine Zeit zum bloggen, denn der Alltag zwischen neuem Job, zwei Rabaukenbuben, Haushalt und Mann fordert sie vollumfänglich.

Da ich mich aber alleine auf einem Partner-Blog unwohl fühle, weil ich immer das Gefühl habe, der selbstgewählten Konzeption so nicht gerecht werden zu können, haben wir gemeinsam entschieden, dass ich den Blog so lange alleine und unter meinem Motto weiterführe, bis Bee sich etwas Luft verschafft und wieder Kraft und Muße zum weiterbloggen gefunden hat. Geplant ist, dass sie auch in dieser Zeit gelegentliche Gastposts verfasst. Wir werden sehen, wie sich alles entwickelt.

Wir hoffen sehr, dass Ihr uns treu bleibt und Freude daran habt, unsere Entwicklung zu begleiten.
 
Ich habe diese Gelegentheit genutzt, das Layout etwas zu überarbeiten und meinem aktuellen Gefühl anzupassen und mich entschieden, Euch meinen Namen zu verraten, weil ich das einfach persönlicher finde. 
Gebt mir doch mal ein Feedback, wenn Ihr mögt!

Liebste Grüße
Eure Thea (Endwinterwunder)

Samstag, 30. Mai 2015

Papas weltberühmte Nudelsoße - Blogparade: kleine Genießer - kochen für Kinder

Hallo, Ihr Lieben,

"Iiiihhhiiich will aabbaa Deine Nuddeln nis! Is will was Weltberüüühmtes!", dieser Schrei schallte früher öfter durch unsere Wohnung und das bedeutete für mich, dass Flummi entweder nakte Nudeln essen musste, während ich meine selbstgemachte Pastasoße genoß, oder wir aßen etwas Anderes, bis der Papa nach Hause kam. Warum? Der Papa hatte auf die Frage, was es zu essen geben würde, einmal geantwortet: "Ich koche uns meine weltberühmte Tomatensoße!".

Und Papas Tomatensoße schmeckte dem Kind so gut, dass sie eine Zeit lang keine andere Soße zu ihren Nudeln wollte und auch jetzt, ist sie ihre erste Wahl, wenn sie aussuchen darf, wie wir die Pasta besoßen. Zum Glück sind wir da inzwischen abwechslungsreicher geworden und kochen auch mal Wurstgulasch, Gemüsenudeln oder Spinnatsoße. 

Aber als ich von der Blogparade "Kleine Genießer- Kochen für Kinder: Lieblingspasta" von Mama Mia las, fiel mir zuerst Papas weltberühmte Tomatensoße ein und als er mir simste, dass er sie Donnerstag Abend kochen wollte, bat ich ihn, dabei ein paar Fotos für den Blog zu machen.

Diese Soße kommt aus keinem Kochbuch und, als ich den Mann sie das erste Mal kochen sah, dachte ich: "Ach Du meine Güte! Das soll schmecken?", aber es schmeckt tatsächlich und das Kind liebt sie. Der Mann ist ja früh von zuhause ausgezogen und als junger Mann kochte er eben aus dem, was er gerade im Haus hatte und experimentierte viel herum. Diese Soße kam irgendwann einmal dabei heraus und blieb in unserem persönlichen Kochbuch haften.

Und hier kommt das Rezept:

Man braucht für 2 Mahlzeiten oder 6 Personen:



1/2 Packung Wiener
1/2 Packung Salami
1/2 Packung Gouda
1 Flasche Ketschup
1 kleine Dose, oder etwa 1 großzügiger EL Tomatenmark
eine beliebige Menge (je nachdem, wie flüssig man die Soße haben möchte, vielleicht etwa ein Kaffeepott voll) Milch 
500 g Spaghetti


Zubereitung:

Zuerst kochst Du Salzwasser auf und gibst die Nudeln hinein.




Dann schneidest Du die Wurst in Würfel und brätst sie an.



Mit Ketschup und Tomatenmark ablöschen.



Gib soviel  Milch dazu, bis Du die Konsistenz magst.



Nun schneidest Du den Käse ebenfalls in Würfel und lässt sie sachte (vorsichtig!!!) in die Soße gleiten.



Nochmals aufkochen, bis der Käse geschmolzen ist. Inzwischen kannst Du die Nudeln abgießen und den Tisch decken! FERTIG!

Da dies ein Rezept von meinem Mann ist, müsst Ihr leider auf Fotos von Nudeltellern, die von hübsch gekleideten Menschen stolz hochgehalten werden, verzichten. Aber ich habe noch ein Bild der fertigen Soße für Euch:

Für das erste von meinem Mann fotografierte Rezept, bin ich absolut begeistert und werde mal sehen, ob ich ihn nicht ab und an einspannen kann ;)

Lasst mich mal wissen, ob Ihr die Soße probiert habt! Weitere Rezepte in der Blogparade findet Ihr hier: Kochen für Kinder. Ich wünsche Euch viel Spaß an Topf und Pfanne!

Liebe Grüße
Eure Thea (Endwinterwunder)


Montag, 18. Mai 2015

Ein Spaziergang aus Flummis Sicht - mit Kinderaugen betrachtet im Mai

Hallo, Ihr Lieben,

gestern war mal wieder der 17. und schon seit Monaten, schiele ich immer auf dieses Datum und immer kommt mir was dazwischen. Warum? Am 17. jedes Monats sammelt Dajana von Mit Kinderaugen Bilder aus ebendieser Perspektive. Erklärt hat sie ihre Idee hier sehr hübsch. Eben Fotos aus Kindersicht - mit Kinderaugen gesehen und ich wollte da schon lange einmal mitmachen und nun hat es mal geklappt. Und da ich ja schon ein großes Kind habe, dachte ich mir, wer kann uns die Welt aus ihrer Sicht besser zeigen, als sie selbst - und habe ihr einfach mein I-Phone gegeben und ihr erklärt, wie das Projekt funktioniert. Und schon knipste sie los. 

Hier kommt der Sonntagnachmittag aus Flummis Sicht mit ihren Kommentaren dazu:


"Zuerst möchte ich Deinen Leuten im Internet zeigen, was ich heute gebastelt habe."

"Mama, kann man sehen, dass ich da gerade gewinne?"

Dann haben wir uns auf den Weg zu einem Spaziergang gemacht.
 
"Guck mal die schönen gelben Blumen!"

"Ich finde es schön, wie die Wolken über die Bäume ziehen. So grün und blau und weiß."

 "Oh, ich muss unbedingt ein Bild von diesem schönen See machen! Guck, wie die Sonne glitzert!"


"Ich mag diesen roten Baum."

"Mama, wenn ich den Baum so von unten fotografiere macht die Sonne so Streifen! Das sieht toll aus!"


"Ich muss unbedingt die Pferde fotografieren!"
Ich bin ja ganz verliebt, in die Perspektive meine Tochter! Tolle Idee, sich das mal zeigen zu lassen. Wir machen das definitiv wieder! Und wie sehen Eure Kinder die Welt?

Weitere Fotoreportagen aus Kindersicht findet Ihr hier!

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder

Dienstag, 12. Mai 2015

Gerade ist die beste Zeit - bis jetzt!

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche dachte ich ziemlich häufig, dass es eigentlich ziemlich cool ist, so ein großes Kind zu haben. Seit mein Flummi ungefähr ein Jahr alt ist, sage ich in jeder Phase: "Jetzt ist die schönste Zeit!" Es war wunderbar, als sie begann, Ihre Umgebung zu erkunden, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen, sich über Feedback zu freuen. Wie stolz sie war, als sie laufen lernte. Es war unbeschreiblich, wie sie die Sprache entdeckte und sich immer besser ausdrücken konnte. Wie sie immer autonomer wurde und doch noch so unfassbar niedlich war.

Dies alles kommt nie wieder und mir wird immer klarer bewusst, dass die Baby- und Kleinkindzeit unwiederbringlich vorbei sind. Ich werde nie wieder ein eigenes Baby in den Armen halten, seine Zartheit und den Duft aufsaugen können. Manchmal finde ich es schade, dass mein Augenstern so rasant wächst, sich so rasend entwickelt und mich immer weniger braucht. Und doch genieße ich es, freue mich über jede neue Fähigkeit und denke oft in ganz unerwarteten Momenten: jetzt ist die beste Zeit!

Hier kommen meine fünf Gründe, warum es sagenhaft ist, Mutter einer 7-Jährigen zu sein:

1. UUH! Da isse ja wieder: meine Privatsphäre!
Man kann alleine auf's Klo gehen! In Ruhe! ...na gut, meistens. Manchmal passieren unaufschiebbare Katastrophen auch Siebenjährigen noch genau dann, wenn man nicht gestört werden möchte. Aber zumindest klopft sie dann an und fragt, ob ich gerade Zeit habe und ich ertappte mich letztens dabei, wie ich am hellichten Tage duschen ging, obwohl ich mit dem Kind alleine zu Hause war. Ich sprach das kurz mit ihr ab und sie baute einfach weiter ihren Bauernhof auf: "Jaja, Mama, mach ruhig!". So etwas war vor ein paar Jahren noch undenkbar. Es ist toll, dass dieses Bewusstsein für meine Bedürfnisse bei meiner Tochter wächst und ich meinen kleinen privaten Rahmen zurückgewonnen habe.

2. Schlafe, Prinzessin, schlaf ein
Wir hatten Probleme mit dem Ein-, Durch- und Langschlafen. Also, ich hatte ein Problem damit, dass Flummi nichts davon konnte / wollte / tat und folglich auch ich nicht schlafen konnte. Ein Baby oder Kleinkind zu haben bedeutete für mich also - wie wohl für die meisten Mütter - ständig zutiefst und unrettbar müde zu sein. Ein großer Vorteil meines großen Kindes ist, dass sie nach der Gute-Nacht-Geschichte ins Bett geht, ich ihr noch einen Kuss gebe und dann das Kinderzimmer verlasse und sie dann in den meisten Nächten erst beim morgendlichen Wecken wieder sehe. Das soll heißen, ich schlafe! Die ganze Nacht! Und ein Mal in der Woche, kann ich (wenn alles gut geht und nichts dazwischenkommt) sogar ausschlafen. Ich weiß das sehr zu schätzen und bin unheimlich dankbar dafür! Denn es gab Zeiten, da dachte ich, ich würde nie wieder ausreichend schlafen können. Es fühlte sich an, als wäre ich auf Ewig zu stündlichen Schlafunterbrechungen verdammt. Ich möchte meinem jüngeren Ich zurufen: "Halt durch, bald ist alles wieder (fast) wie früher! Du wirst schlafen können"

3. zeig mir, was für ein Mensch Du wirst
Als sie ein Baby war, habe ich mich oft gefragt, was in ihrem Kopf vorgeht, wie sie sich entwickeln wird und was sie wohl für eine Persönlichkeit entwickeln wird. Stückchenweise zeigt sie mir immer mehr von sich und ich bin dankbar für allerlei Einblicke in ihre Gedankenwelt. Mein großes Mädchen kann sich jetzt ausdrücken, kommunizieren, mir erzählen, wie ihr Tag war, was sie erlebt und dabei gefühlt und gedacht hat. So reich die Mimik und Ausdrucksfähigkeit eines Kleinkindes auch sein mag, diese Vielfalt, die sich hinter ihren niedlichen Ponyfransen abspielt, kann sie mir erst jetzt richtig mitteilen. Ich genieße es, wenn sie von einem Ausflug zurückkommt und mir in schillernden Farben ausmalt, wen sie alles getroffen hat und was sie dabei erlebt hat. Gestern lernte sie zum Beispiel 9 Schnecken kennen, denen sie dann in ihrer leeren Brotdose mit Stöckern, Gras und Blättern ein tolles Bett gebaut hat, um sie genauer betrachten zu können. Ich hätte sehr gerne das Gesicht der Erzieherin gesehen, als Flummi ihren neuen Freunden das Klassenzimmer zeigen wollte.
Ich genieße es, wenn sie mir solche Geschichten erzählt und ich unterhalte mich unheimlich gerne mit meinem Kind. Dass sie es jetzt kann und noch möchte, macht die jetzige Phase ganz besonders für mich.




4. ich bin entbehrlich - zumindest kurzzeitig
Jetzt verrate ich Euch etwas, da bin ich gespannt, ob dafür die Steine fliegen werden: ich  fand es ziemlich belastend, zu wissen, dass mein Baby komplett von mir abhängig war. Im ersten Jahr musste ich rund um die Uhr für sie da sein. Ohne mich wäre sie verhungert, erfroren, an Einsamkeit gestorben. Im darauf folgenden Jahr, musste ich permanent aufpassen, dass sie nirgends herunter stürzt oder sich sonst irgendwie schwer verletzt und so weiter und so fort. Jetzt ist sie so weit, dass sie prima äußern kann, was sie braucht, ich muss sie nicht mehr die ganze Zeit anstarren und dann herumraten. Wenn sie Hunger hat, kann sie sich ein Brot machen, wenn ihr kalt ist, holt sie sich eine Kuscheljacke. Versteht mich nicht falsch, ich bin immer noch jederzeit für sie da, aber der Druck ist weg: sollte ich mal ausfallen, wegen einer Migräneattacke zum Beispiel, geht es meinem Kind trotzdem gut. Dieses Wissen beruhigt mich unheimlich.

5. Schon so weit - und doch so nah
Wie man weiter oben lesen kann, ist mein Kind schon ziemlich unabhängig, grenzt sich ab und macht eigene Erfahrung. Das Tolle an der derzeitigen Entwicklungsphase für mich ist, dass die Süße mich weiterhin braucht. Sie wünscht sich Bestätigung, Ermutigung, sie braucht meine Nähe und Liebe und das jeden Tag. Sie kommt kuscheln, nimmt auf der Straße noch entspannt meine Hand und - etwas, dass ich mir früher nie erhofft hätte - sie hat immer noch diesen speziellen Flummi-Duft, den nur mein Kind hat. Ich dachte immer, dieser Baby-Duft verschwindet früh, aber noch kann ich genießen und ich finde es wunderbar, dass meine Große noch so unbeschreiblich niedlich ist. 


Und so wiegen reichen sich die Dinge, die verloren gehen während des Größerwerdens und Entwickelns und die wunderbaren Neuentdeckungen die Hand und ich bin gespannt, ob in der nächsten Phase vielleicht das morgendliche Trödeln wegfällt oder das Kind eventuell sogar lernt, sich kurzzwitig mal gerade und hüpffrei zu nahe gelegenen Zielen zu bewegen. 

Ich bin mir aber sicher, dass ich auch dann wieder sagen kann: jetzt ist die schönste Zeit.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Sonntag, 3. Mai 2015

Blogger schenken Lesefreude...and the winner is...!

Einen schönen Abend, ihr Lieben,

hoffentlich habt ihr das lange Wochenende entspannt genießen und auch etwas abschalten können. Wir haben zwei herrliche Tage in Familie verbracht, waren viel draußen und kaum zuhause :-)
Daher folgt erst jetzt die Gewinnerbekanntgabe von "Im Durcheinanderland der Liebe" - denn ausgelost hat der große Rabaukenbube natürlich mit Begeisterung.

Es hat mich richtig doll gefreut, dass ihr so liebe Kommentare hinterlassen habt, um in den Lostopf zu hüpfen. Insgesamt haben 12 Lesefreudige ihr Glück hier auf dem Blog versucht und einer von euch darf sich jetzt freuen  und ins "Durcheinanderland der Liebe" starten.

Und trommelwirbel.... gewonnen hat: Verena Julia.



Herzlichen Glückwunsch an Dich, Verena Julia und viel Freude mit dem Buch.  Es macht sich auf den Weg zu Dir, sobald du uns deine Adresse per Mail geschickt hast.

Die Aktion war klasse -auf ein Neues im nächsten Jahr!!

Euch einen tollen Abend,

dicker Drücker,

eure Bee

Freitag, 1. Mai 2015

Gewonnen! - Die Verlosung zu Blogger schenken Lesefreude - Wer knuffelt mit Paulchen?

Hallo, Ihr Lieben,

es ist soweit: Flummi und ich haben die Gewinnerin des Buches "Wer knuffelt mit Paulchen?" ausgelost!

Es haben per Kommentar 12 Bücherfreunde teilgenommen, plus eine Teilnahme per E-Mail. Ich habe alle 13 Namen auf kleine rosa Zettelchen geschrieben, gefaltet und in meine schönste Dekodose gelegt.


Flummi hat darauf bestanden, sich zum Ziehen die Augen zu verbinden und dann einen Zettel gezogen.



Und tatatata: gewonnen hat Zivka! Wir gratulieren herzlich und verschicken das Buch, sobald wir die Adresse bekommen haben.


Das war sie auch schon, unsere erste Teilname bei Blogger schenken Lesefreude. Es hat Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Mal.


Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder