Donnerstag, 23. April 2015

Blogger schenken Lesefreude - Im Durcheinanderland der Liebe

Hallo Ihr Lieben, 

Blogger schenken Lesefreude. Wir sind mit dabei.



Die wunderbare Endwinterwunder, die das Fähnchen auf diesem Blog hier so lange und tapfer allein hochgehalten hat, hat mir den tollen Vorschlag unterbreitet mitzumachen. Dafür...!!!

Für die Kleinen verlosen wir hier auf dem Blog ein knuffeliges Buch, in dem die Liebe eine große Rolle spielt.  Näheres dazu bei Endwinterwunder

Für die Großen lag es da nur nahe, dies ebenfalls zum Thema zu machen. Ihr merkt schon Frühling und soooo ...
Ich verlose für euch also   "Im Durcheinanderland der Liebe" von Francois Lelord.

Seine Buchreihe habe ich verschlungen und das erste der Reihe "Hector auf der Suche nach dem Glück" inspiriert mich immer wieder, die kleinen Glücksmomente im Leben bewusst wahrzunehmen und zu bewahren!


Hier ein kurzer Teaser, was euch in dem Buch erwartet. Denn anders als in den vorangegangenen Büchern von Lelord, führt hier nicht der Psychater Hector den Leser mit seinen Fragen  durch die Geschichte, sondern der junge Inuit Ulik.
Er kommt als Botschafter seiner Stammes nach Paris, ins Land der Kablunak (die Bezeichnung für uns Europäer)  und trauert seiner verloren geglaubten Liebe hinterher . Zwei Welten prallen aufeinander, unterschiedliche Vorstellungen und Begrifflichkeiten von Liebe. Moderne und traditionelle Rollenbilder, gesellschaftliche Entwicklungen, Verwirrung, Mut, Naivität -  all dies begegnet dem Leser durch die Augen Uliks.  Am Schluss geht er seinen Weg und wir als Leser müssen unsere eigenen finden. :-)

 
Zu den Regeln:

Zu gewinnen gibt es das Buch "Im Durcheinanderland der Liebe?" von Francois Lelord.

Die Verlosung läuft vom 23.4.2015 bis zum 30.4.2015, das heißt, in dieser Zeit könnt Ihr teilnehmen, indem Ihr einen Kommentar unter diesem Post hinterlasst oder eine Mail schickt. Jeder nur ein Los.

Was müsst Ihr tun? Schreibt mir einfach, was Ihr gerade oder immer liebt...Eure Kinder, Schokolade, Sonne, den Frühling, das Leben? Liebe ist vielfältig und schön. Also her mit eurem bunten Potpourrie.

Die Auslosung findet am 1. Mai statt. Ich schreibe ganz altmodisch die Namen der Teilnehmer auf Zettelchen, werfe sie in eine Schüssel und ziehe dann einen Namen.

Ich kann das Buch nicht umtauschen oder Euch den Wert auszahlen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich behalte mir das Recht vor das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen, falls irgendetwas unvorhersehbares passiert. 

Der Gewinner wird hier auf dem Blog veröffentlicht und bekommt das Buch, nachdem er mir seine Adresse gemailt hat, per Post zugeschickt. Ich übernehme keine Haftung für den Versand des Buches.

Stellt bitte sicher, dass ich Euch auch erreichen kann, falls Ihr gewinnt. Wenn ihr nicht über einen Blog mit Kontaktdaten kommentiert, gebt bitte eine Mailadresse an oder nehmt direkt per E-Mail an ratzefatze-pustekuchen@gmx.de teil. Ich verwende Eure Daten nur für die Verlosung und gebe sie nicht weiter.

Sollte mir der Gewinner seine Adresse binnen 2 Wochen nicht zuschicken, lose ich erneut mit den vorhandenen Teilnehmern aus.

So ihr Lieben, 

viel Spaß.

Dicker Drücker,
Bee



Blogger schenken Lesefreude - Wer knuffelt mit Paulchen?

Hallo, Ihr Lieben,

hier ist sie! Die Verlosung meines ersten Buches als Bloggerin. Meine Mitbloggerin Bee und ich beteiligen uns bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude und in diesem Post hier könnt Ihr das Buch "Wer knuffelt mit Paulchen?" von David Melling gewinnen.




Zum Buch:

"Wer knuffelt mit Paulchen?" war einer dieser Bibliotheksfunde meiner Tochter. Sie schleppte das Buch beim Durchforsten der Kinderecke unserer Lieblingsbibliothek plötzlich an und in den folgenden Wochen musste ich es wieder und wieder vorlesen und nach Ablaufen der Verlängerungsmöglichkeiten schließlich kaufen. Auch heute noch, holt sie es gerne mal aus dem Kinderzimmer und entweder, ich lese es ihr vor, oder sie mir oder wir sprechen die Geschichte mit verteilten Rollen. Dieses Buch bedeute meinem Kind viel und als ich ihr erzählte, ich wolle hier demnächst ein Buch verlosen, fragte sie gleich, ob ich nicht Paulchen kaufen könne. Ich war also bei meiner inspirierenden und und wunderbaren lokalen Buchhändlerin (Adresse auf Anfrage), habe dieser Buch für Euch bestellt und schon am nächsten Morgen in Händen halten können.




Und worum geht es nun in dem Buch? Tjanun, da wacht wacht ein großer, brauner Bär nach dem Winterschlaf auf und hat ein verständliches Bedürfnis: er möchte bitte ein Mal liebevoll in den Arm genommen werden. Aber es findet sich einfach niemand zum kuscheln. Und so irrt er durch das Buch und sucht, bis er einen Freund findet, der ihn bei der Hand nimmt und ihm hilft, das Offensichtliche zu erkennen. Die Liebe war es, die gefehlt hatte. Hachz.

Zu den Regeln:

Zu gewinnen gibt es ein Buch "Wer knuffelt mit Paulchen?" von David Melling.

Die Verlosung läuft vom 23.4.2015 bis zum 30.4.2015, das heißt, in dieser Zeit könnt Ihr teilnehmen, indem Ihr einen Kommentar unter diesem Post hinterlasst oder eine Mail schickt. Jeder nur ein Los.

Was müsst Ihr tun? Schreibt mir in einem Kommentar, welches das erste Buch war, dass Euer Kind innig und dauerhaft geliebt hat. Erinnert Ihr Euch vielleicht noch an Euer erstes Lieblingsbuch?

Die Auslosung findet am 1. Mai statt. Ich schreibe ganz altmodisch die Namen der Teilnehmer auf Zettelchen, werfe sie in eine Schüssel und lasse meine Tochter einen Zettel ziehen.

Ich kann das Buch nicht umtauschen oder Euch den Wert auszahlen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen  Ich behalte mir das Recht vor das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen, falls irgendetwas unvorhersehbares passiert. Ihr wisst schon, das Leben ist manchmal unplanbar.

Der Gewinner wird hier auf dem Blog veröffentlicht und bekommt das Buch, nachdem er mir seine Adresse gemailt hat, per Post zugeschickt. Ich übernehme keine Haftung für den Versand des Buches.

Stellt bitte sicher, dass ich Euch auch erreichen kann, falls Ihr gewinnt. Wenn ihr nicht über einen Blog mit Kontaktdaten kommentiert, gebt bitte eine Mailadresse an oder nehmt direkt per E-Mail an ratzefatze-pustekuchen@gmx.de teil. Ich verwende Eure Daten nur für die Verlosung und gebe sie nicht weiter.

Sollte mir der Gewinner seine Adresse binnen 2 Wochen nicht zuschicken, lose ich erneut mit den vorhandenen Teilnehmern aus.

So, nun aber los!

Ich bin schon so gespannt, wer das Buch gewinnt und wohin es reisen wird!

Liebe Grüße,
Eure Endwinterwunder


Mittwoch, 22. April 2015

Blogparade: #KindimKrankenhaus

Hallo, Ihr Lieben,

schon wieder eine Blogparade? Unbedingt, denn das Thema, das die wundervolle Severine vom Blog Mama on the Rocks ausgerufen hat beschäftigt mich schon lange. Schon seit ich den Podcast zum Thema "Mit Kind im Krankenhaus" von @aluberlin und @fraumierau gehört habe, brodelt in mir das Bedürfnis, unsere Erfahrungen im Krankenhaus niederzuschreiben.

Nun also die Blogparade von @MamaOTR! Und ich möchte Euch unsere Geschichte erzählen.

Es war, als Flummi gerade 18 Monate alt war. Sie hatte den ganzen Tag schon so komisch geatmet und nach dem Mittagschlaf wachte sie auf und schrie, wie am Spieß! Sie weinte und weinte und lies sich nicht beruhigen. Ich zog sie an, packte sie in die Tragehilfe und raste zum Kinderarzt. Leider war unsere Ärztin im Urlaub und ihr Praxiskollege, hörte lange ab, untersuchte, konnte aber kaum etwas feststellen. Das Kind schrie auch immer noch. Ich weiß heute nicht mehr, was er uns verschrieben hat, aber er schickte uns nach Hause uns wir sollten uns sofort melden, falls sich etwas verändert.

In dieser Nacht legte ich sie bei uns im Ehebett zum Schlafen, um direkt in ihrer Nähe zu sein und stand auf, als sie eingeschlafen war, um endlich etwas zu essen. Als ich danach zu ihr zurückkehrte, stimmte etwas nicht. Mein Mann hatte noch das Licht in der Wohnung ausgeschaltet und betrat kurz nach mir das Zimmer. "Mach das Licht an!", stieß ich hervor. Er war verwirrt, schaltete aber sofort die Lampe ein und kam zu uns. Das ganze Kind keuchte und zog sich zusammen in dem verzweifelten Versuch, zu Atmen- sie bekam einfach keine Luft. "Wir fahren ins Krankenhaus! Sofort!" Wir zogen uns an, warfen Flummi eine Jacke über den Pyjama und rannten zum Auto. Der Mann raste mit 60 durch's Wohngebiet und überführ dabei eine Ratte, aber wir waren nach wenigen Minuten an der Notaufnahme. Er fuhr vor, ich zerrte die Kleine aus dem Kindersitz und stürmte mit ihr hinein und direkt zum Anmeldeschalter durch. "Mein Kind erstickt!", rief ich und hielt der müden Schwester das keuchende kleine Wesen direkt vor die Nase, als könne sie das hier und sofort verhindern. Sie blickte auf und murmelte: "Die ist doch bloß obstruktiv!"

Ich hatte diesen Begriff noch nie gehört, aber das "bloß" erschien mir in jedem Fall äußerst unpassend. "Machen Sie was!", keifte ich hysterisch. Ich gebe zu, das gehört nicht zu meinen Glanzstunden, aber wenn so ein winziges, hilfloses Wesen in deinem Arm so offensichtlich leidet, setzt schon mal die Höflichkeit aus. Die Schwester holte einen Arzt, der hörte ab und lies die Sauerstoffsättigung im Blut messen. Dann erklärte er uns, dass Kind eine schwere obstruktive Bronchitis hätte und leider den Rest der Nacht in der Klinik verbringen müsste. Wenn ich wollte, dürfte ich aber bei ihr bleiben. Ich starrte ihn an. Die Option, sie hier einfach so abzugeben, erschien mir äußerst absurd.  Das Kind bekam Medikamente und ich eine Menge Unterlagen zum Ausfüllen. Während der Mann nach Hause fuhr, um unsere Sachen zu holen, wurde uns unser Zimmer gezeigt - wir hatten Glück: aufgrund einer akuten Überbelegung, bekamen wir das Isolierzimmer und hatten so Platz für uns und sogar ein eigenes Bad. Alle Schwestern und Ärzte waren ausgesprochen nett zu uns und erklärten immer vorher, was sie nun unternehmen würden. Wir wurden gut versorgt und trotzdem hielt der Klinikaufenthalt einige traumatische Erlebnisse für uns bereit.

Zuallererst das Röntgen am 3. Tag. Es musste dringend eine Lungenentzündung ausgeschlossen werden, da Flummi immer noch schwer keuchte und so schickte man uns in die Radiologie. Leider kann man einer Eineinhalbjährigen ja nicht einfach erklären, sie solle jetzt mal die Luft anhalten und sich nicht bewegen und so wurden ihr die kleinen Händchen mit einer Mullbinde zusammengebunden und sie wurde vor dem Röntgengerät aufgehängt, sie ein kapitaler Fang auf dem Fischmarkt. Das Kind schrie natürlich die gesamte Station zusammen und nachdem die Röntgenschwester schon mich rauschicken wollte, weil ich das Kind ja noch mehr verunsicherte, wenn ich mitheulte, schnautzte sie die beiden kleinen Lernschwestern zusammen, die sich auch nicht mehr halten konnten und denen beiden die Tränen über das Gesicht liefen. Schließlich konnte ich durchsetzen, dass man mir eine Bleischürze gab und ich konnte Flummis Hände halten und so die Aufnahme ermöglichen. Aber ich finde wirklich, es muss andere Möglichkeiten, als dieses Aufhängen geben, denn die Kleine war völlig erschöpft und die Sauerstoffwerte anschließend wieder im Keller.

Mein zweiter Kritikpunkt an der Klinik betrifft die kulinarische Versorgung der Mütter. Alu hat das schon im Podcast über ein anderes Krankenhaus erwähnt, also scheint es üblich zu sein, dass auf dem Zimmer nur die Kinder Verpflegt werden und die Mütter zum Essen in die Kantine gehen müssen. Ich bekam täglich einen Gutschein und das Essen war auch durchaus lecker, aber die Cafeteria lag in einem anderen Gebäude, ich hatte nur ein Zeitfenster von einer Stunde zum Essen und durfte das Kind nicht mitnehmen. Es wurde also erwartet, dass ich meine kleine, verängstigte Maus in diesem fremden Bett alleine lies und einfach wegging. Ich wurde als Querulantin behandelt, weil ich dies ablehnte, mit dem Argument, dass viele Eltern ja auch arbeiten gingen und der Kleinen schon nichts passieren würde. Dann solle ich halt schneller essen. Ganz ehrlich, mein Kind gehörte nie zu denen, die einfach phlegmatisch sitzen blieben, wenn man es ihnen sagte. Die Gefahr, dass sie aus ihrem Bettchen kletterte und sich in den Influsionsschläuchen verhedderte war mir viel zu groß, als dass ich sie im wachen Zustand allein gelassen hätte. Und so versuchte ich jeden Tag unter Zeitdruck, sie zum Mittagschlaf zu bewegen, rannte die Treppe hinunter, ein Stück durch den Park, in die Kantine und stürzte mein Essen herunter. Ich finde, das muss sich auch alles etwas stressärmer organisieren lassen und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige bin, die ihr Baby / Kleinkind ungern auf dem Zimmer alleine lässt.

Mein letzter Kritikpunkt gilt der Aufteilung der Stationen. Ich halte es für ungünstig - ausgesprochen ungünstig - die (Zitat der Schwester) Kotzkinder und die Hustenkinder auf einer Station zu behandeln. Früher oder später, husteten die Noro-Virus-Geplagten und natürlich wurden auch wir einige Stunden nach der Entlassung mit einem dauerbrechenden Durchfallkind wieder eingeliefert. Der Vorteil war, dass die Klinik die Reinigung der Bettwäsche und Kleidung übernahm. Der Nachteil - und hier wartete das nächste traumatische Erlebnis - war, dass das Kind ja nichts, also auch das wichtige Antibiotikum nicht, drinbehielt und eine neue Flexüle gelegt werden musste. Aber der Arzt fand einfach die Vene nicht! Er stocherte und suchte und Flummi kreischte und weinte und musste von 4 Erwachsenen festgehalten werden. Es war einfach schrecklich! Es war 10:00 Uhr abends und ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden der Arzt an diesem Tag schon Schicht gehabt hatte, aber für die kleinen feinen Venen unserer kleinen Prinzessin hatte er offensichtlich keine ruhige Hand mehr. Er war danach sichtlich zerknirscht und mir war speiübel und ich zerfrass mich mit Selbstvorwürfen, weil ich viel früher hätte eingreifen müssen und dieses Gestochere gar nicht hätte zulassen dürfen. Aber tatsächlich halfen ihr die Infusionen den Brechdurchfall und die Bronchitis zu überstehen.

Positiv hervorheben möchte ich aber die vielen tollen Mitarbeiter, die es neben den wenigen unsensiblen gab und die sich wirklich bemühten, den kleinen Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Es gab sogar ein Spielzimmer, in dass wir ein Mal täglich gehen konnten, sobald es ihr etwas besser ging und wo eine Therapeutin mit den Kindern sang und abwechslungsreiche Spiele anregte. Das tat Flummi wirklich gut. Denn die Hustenkind-Eltern unter Euch werden sich vorstellen können, was ein Flummi unter Salbutamoleinfluss wird: Turboflummi mit unausreichenden Bewegungsmöglichkeiten! Da war der Ausflug ins Spielzimmer regelmäßig meine Rettung, wenn mir nichts mehr einfiel.

Flummi hat noch eine Weile gebraucht, um sich zu erholen und war im darauf folgenden Jahr etwa alle 3 bis 4 Wochen obstruktiv. Nach einer besonders schlimmen Lungenentzündung mit 10-tägigem Klinikaufenthalt etwa ein Jahr nach dem Ersten, verschrieb man ihr eine ambulante 4-wöchige Kur, die ihr sehr geholfen hat. Wir brachten sie morgens statt in die KiTa in die Klinik und holten sie dort nachmittags wieder ab. Die Kinder inhalierten gemeinsam, bekamen Physiotherapie und wurden wöchentlich von Klinikclowns besucht, von denen sie noch heute schwärmt. 

Abschließend möchte ich mir von allen Beteiligten einfach etwas mehr Einfühlungsvermögen und Geduld wünschen. Wenn ein Elternteil mit Kind ins Krankenhaus kommt, ist das immer auch eine Ausnahmesituation. Für die Eltern emotional belastend und meist ungewiss und für die Kinder verwirrend uns neu. Und obwohl ich weiß, dass große Krankenhäuser oft schwer zu organisieren sind uns strenge Regeln brauchen, um zu funktionieren, wäre es schön, denn Kinder als Menschen und Patienten ernst genommen und Bedürfnisse der Eltern nicht als gluckenhaft verpöhnt werden könnten.

Und was habt Ihr schon in Krankenhäusern mit Euren Kindern erlebt?

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Dienstag, 21. April 2015

Vorankündigung: Blogger schenken Lesefreude und wir sind dabei!

Hallo Ihr Lieben,

ich bin ganz aufgeregt. Seit Jahren denke ich um den Welttag des Buches herum: "Oh, jetzt müsste man wirklich einen Blog haben!", denn ich wollte schon immer mal ein Buch verlosen! Aus lauter Verzweiflung habe ich das vor 2 Jahren dann mal über meinen Facebookaccount versucht. Aber die Resonanz hielt sich in Grenzen.

Und jetzt kommt er: der erste Welttag des Buches, an dem wir einen Blog haben! Und natürlich machen wir mit bei Blogger schenken Lesefreude! Ich freue mich sehr und bin fürchterlich gespannt, wie die allererste Verlosung auf diesem Blog funktionieren wird!


Da meine Bee noch viel buchverrückter ist, als ich, beziehungsweise, deutlich mehr liest, lässt sie es sich nicht nehmen, auch ein Buch beizusteuern. Es wird also hier zwei Verlosungen von den zwei Frauen aus einer Stadt geben und wir haben uns überlegt, Euch ein Kinderbuch und ein Erwachsenenbuch zu schenken.

Flummi und ich haben speziell für Euch und nur für Euch Flummis erstes Lieblingsbuch ausgewählt, dass sie auch heute noch innig liebt. "Wer knuffelt mit Paulchen" von David Melling ist aus unserem Bücheregal nicht mehr wegzudenken und ich hoffe, es wird bald auch bei einem oder einer von Euch ein Kind schwer begeistern.

Bee hat sich für ein Buch von François Lelord entschieden, dessen Hektor-Reihe wir beide verschlungen haben und auch "Im Durcheinanderland der Liebe" ist absolut zu empfehlen.

Die Verlosungen werden am Welttag des Buches, also am 23. April, starten und am 30. April um Mitternacht enden. Zum Start der Aktion werden wir für jedes des Bücher einen einzelnen Post erstellen, in dem Ihr dann über die Kommentare oder eine direkte Mail an uns Euer Los in den Topf werfen könnt.


Wer von meinen lieben Lesern verlost denn selber ein Buch? Ihr dürft hier in den Kommentaren gerne mal laut die Werbetrommel für Eure Verlosung rühren! 

Wer von Euch hat schon mal ein Buch gewonnen? Welches war es?

Habt Ihr vorab schon Fragen zu unserer Verlosung?

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder

Sonntag, 12. April 2015

Ein halbes 12 vom 12. für Euch

Hallo, Ihr Lieben,

da wollte ich mal wieder bei 12 von 12 mitmachen und dann passiert mir sowas! Ich fahre raus zu meiner Mutter, ins absolute Funkloch, und vergesse mein Ladekabel. Dass ich ein Akkufressendes I-Phone habe und damit auch fotografiere, muss ich ja nicht extra erwähnen. Im Fazit heißt dass, dass es nur vom Morgen Bilder gibt und eins vom Abend, nach dem Laden.


1 von 6: eine der schwierigeren Mädchenmamaaufgaben für mich Grobmtirikerin. Aber es wird besser mit der Flechterei. Also morgens erstmal meine Ronja Räubertochter Gartenfit gemacht.


 2 von 6: Ich liebe den Frühling in Mutters Garten. Die Pflaumen von diesem Baum schmecken grauenhaft, aber die Blüten sind hübsch. Im Hintergrund meine Lieblingsforsythie.


3 von 6: Selfie mit Katze, denn Anderes war mit weiteren Verlauf des Vormittags nicht möglich, da das Tier uns verfolgte. Egal, was wir anfingen, Miezie kletterte auf meinen oder Flummies Schoß.




4 von 6: Wir wollten eigentlich Kürbisse Pflanzen, aber wir wurden sabotiert. Wenn Flummi die Wahl zwischen Gartenarbeit und Katzenkuscheln hat, wählt sie immer das Geschmuse. Ich pflanzte also alleine und neben mir wurde geschnurrt und geseufzt. Schöön!

Die Katze wurde dabei allerdings scheinbar süchtig, da sie beim anschließenden Spielversuch vom Verrückten Labyrinth, so lange auf das Spielbrett legte, bis wir aufgaben und uns aufs Halskraulen konzentrierten.



5 von 6: Zum Mittag gab es die Grillreste von gestern als Wurstgulasch.




6 von 6: beim Mittagessen gab der Akku dann auf. Deshalb kann ich Euch erst wieder ein Bild vom Abend zeigen. Ich war letztens in dem wundervollen Laden Wajos, wo man nicht nur Öle und Liköre vom Fass abfüllen kann, sondern auch Backmischungen und Ansatzmischungen für selbstgemachten Likör kaufen. Also habe ich das mal probiert und vorhin meinen ersten Likör angesetzt. Ich sag Euch dann in 4 Wochen, wie er schmeckt *Hicks*

So, das war es für heute. Ich hoffe, nächsten Monat habe ich dann eine funktionierende Kamera dabei ;)

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Donnerstag, 9. April 2015

Hurra - Ferien \o/ / Oje - Ferien /o\

Hallo, Ihr Lieben,

wir sind mitten in der zweiten Ferienwoche der Osterferien. Wie geht es denen von Euch mit Schulkindern jetzt? Mein Gefühl zu Ferien ist ja immer etwas ambivalent. Einerseits freue ich mich für das Kind, weil ich mir gut vorstellen kann, wie erholsam und wichtig diese freie zeit für sie stressigen Schulalltag ist und ich genieße freie Zeit mit ihr.


Aber: ich kann nicht so viel freie Zeit mit ihr verbringen, wie ich gerne würde. Ich habe mir bei der Urlaubsplanung für dieses Jahr ausgerechnet, dass ich 65 Urlaubstage bräuchte, wenn ich die kompletten Ferien mein Kind selbst betreuen wollte. Natürlich habe ich nicht ein mal die Hälfte und so müssen wir uns Hilfe für die Abdeckung der Ferienzeit holen. Wir teilen uns auf, mal nimmt der Mann ein paar Tage frei, mal ich.

Da bei uns alle Großeltern noch voll arbeiten, können wir sie zur Betreuung nicht dauerhaft heranziehen. Wir haben das große Glück, dass Flummi ihre Großeltern  vergöttert und unheimlich gerne auch mal mit ihnen verreist. Aber auch sie brauchen ihren Urlaub für ihre Erholung und ehrlich gesagt fände ich es vermessen, sie dauerhaft zur Betreuung einzuplanen. Also müssen wir den Schulhort nutzen. Das war am Anfang für mich nicht so einfach, weil ich eigentlich finde, dass die Kinder in den Ferien den Kopf frei bekommen und abschalten können sollen und eben nicht in die Schule gehen. Aber ich habe eben erstens nicht genügend Urlaubstage und zweitens Kollegen mit Schulkindern, die auch zu den gleichen Zeiten Urlaub nehmen wollen, um alle Ferientage abzudecken.

Die ersten Ferien im Oktober waren schwierig. Erstens war Flummi an dem Tag, an dem die Ausflüge ausgehängt wurden krank, so dass ich sie erst am nächsten Tag in die Listen eintragen konnte, als fast alle Ausflüge ausgebucht waren. Zusätzlich waren es auch für die Erzieher die erste Ferienbetreuung in der Form und es lief alles etwas durcheinander. Im Fazit war Flummi in der Woche jeden Tag nur im Schulgebäude, ohne Angebote oder Ausflüge, bis auf einen Waldspaziergang in fürchterlichem Herbstwetter. Für sie war das ok. Sie durfte Spielzeug mitnehmen und war mit ihren Freunden zusammen. Sie konnte in Ruhe den ganzen Tag spielen und nachmittags haben wir mit ihr etwas unternommen. Aber ich hatte mir etwas Anderes vorgestellt.

Aber auch die Erzieher waren nicht glücklich über den Ablauf und haben sich zusammengesetzt und neue Konzepte erarbeitet. In diesen Osterferien gibt es jeden Tag 2 Ausflüge, alle Kinder kommen mal raus und es sind mehr Erzieher eingeteilt, so dass diese in der Schule Angebote machen können.

Für meine Tochter war die Woche im Hort eine Möglichkeit, mal mit anderen Kindern zu spielen, Freundschaften zu festigen und neue zu schließen. Für sie ist es toll, jederzeit auf den Hof gehen zu können und Zeit zu haben, Kinder zum Spielen zu haben. Denn ich merke nach einer mutterbetreuten Woche schon, dass ich ihr als Spielgefährte längst nicht mehr ausreiche.

Und doch fühle ich mich in den Ferien immer unter Druck. Möchte Zeit herausarbeiten, nachmittags Ausflüge mit ihr machen, eine besondere Ferienzeit bescheren. Ich habe da für mich noch nicht den perfekten Weg gefunden. Und deswegen interessiert mich, als Neu-Schulkind-Mama, wie Ihr das so regelt mit den Ferien. Erzählt es mir, als Kommentar, Mail oder auf Twitter.

Habt Ihr alternative Betreuungspersonen für die Ferien? Gehen Eure Kinder in den Ferienhort? Oder könnt Ihr Euch Eure Arbeitszeit dann anders einteilen? Wie verkraftet Ihr in dem Fall die Doppelbelastung? Und wie definiert Ihr die Ferienzeit für Euch?

Ich bin neugierig, lasst es mich wissen ;)

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder




Freitag, 3. April 2015

Wir experimentieren: Ostereier färben mit Naturmaterialen

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder bewiesen, dass es als Mutter wichtig ist, vorauszuplanen und die Übersicht zu behalten. Man sollte immer Färbetabletten im Haus haben, falls man am Karfreitag spontan entscheidet, Ostereier färben zu wollen. Hatte ich nicht. Also weder die Übersicht, noch Färbetabletten. Aber mindestens genauso wichtig ist Spontanität und Kreativität. 

Also habe ich unseren Küchenschrank gesichtet und im Internet recherchiert, wie man Ostereier sonst noch bunt bekommt. Und weil sie gestern auch wieder im Radio gesagt haben, man soll lieber auf gekaufte Eierfarbe verzichten, weil die Farben giftig sein können, kommt jetzt von mir für Euch ein perfekt unperfekter Ostereierfärbebericht! Bitte wundert Euch nicht über die bunten Bilderrahmen, die durfte Flummi aussuchen, weil sie mir beim Bilderbearbeiten helfen wollte.

Also los, ich habe in meinen Schränken gefunden:

- einen Beutel Kamillenblüten, von denen ich mich schon lange frage, was ich damit anfangen soll, weil ich sie als Tee nicht mag und man sie zum Inhalieren nicht nehmen darf.

- ein angefangenes Glas Rote Bete vom Abendbrot gestern.

- ein Glas Holunderberensaft, den meine Mama mir vorbeigebracht hatte, als ich krank war und der mir nicht schmeckte (bitte nicht verpetzen).



Ich habe die weißen Eier gründlich mit dem Spühlschwamm abgeschrubbt und dann für eine halbe Stunde in Essigwasser gelegt.



In der Zwischenzeit habe ich 60g Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergossen und ziehen lassen.

Das Rotebetewasser und den Holunderberensaft habe ich in einem Topf aufgekocht und dann die Hälfte der Eier 10 Minuten in dem Wasser gekocht.




Die Anderen habe ich dann 10 Minuten in dem Kamillensud gekocht.

Nach dem Auskühlen wollte ich die Ostereier noch mit Sonnenblumenöl polieren, damit sie schön glänzen. Bei den Kamilleneiern hat das auch prima geklappt, bei den Lilanen habe ich alle Farbe mit abgerubbelt.

Fazit: 

- das war wirklich einfach! Ich wollte die Eier ja sowieso kochen, sie in buntem Wasser zu kochen, machte mir da kaum mehr Arbeit. 

- die Farben sind weniger leuchtend und nicht so gleichmäßig wie gekaufte Färbetabletten, gefallen mir aber gerade wegen der natürlichen Muster sehr gut.
 



- Der Rote-Bete-Holunder-Sud hat kräftiger gefärbt, als der Kamillensud, aber die gelbe Farbe ist stabiler und hält besser am Osterei.




Ich finde, es ist ganz hübsch geworden.




Und wie bekommt Ihr Eure Ostereier bunt? Her mit Euren Geheimrezepten und Färbeideen!

Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder