Samstag, 28. Februar 2015

Museum mit Kind - Nachtrag

Ihr Lieben,

wie ich in meinem Beitrag Mit Kind ins Museum - Meine Top 5 Tipps schon geschrieben hatte, gehen wir unheimlich gerne in Museum mit unserem Flummi. Das ist unsere Allzweckwaffe gegen Gezicke von unausgelastetetem Kind bei Wetter, das nicht zu Waldaktion einlädt.

Als Nachtrag zum letzten Beitrag möchte ich Euch noch zwei kindgerechte Museen ans Herz legen.

Ich danke der lieben Jessy von Feiersun, für dieses 
Foto, die Genehmigung es zu benutzen und den 
wundervollen gemeinsamen Museumsausflug.


1. das Technikmuseum Berlin, hier besonders das Science Center Spektrum

Im Technikmuseum gibt es viele Flugzeuge, Bote und Eisenbahnen zu bestaunen! In klein, als Modell und auch als Originale zum anfassen und darin spielen. Gerade in den Zügen haben wir wunderbar, fantasievoll gespielt. Wenn man ums Gebäude herum geht, kommt man - an einem echten Windrad-Flügel vorbei (hui, sind die groooß!)- zum Spektrum, das ein echtes Kinderparadies ist! Man darf alles anfassen und ausprobieren. Viele optische Phänomene kann man hier durch selbermachen lernen und erfahren. Uns gefallen der Spiegelsaal (groß, dick oder vervielfältigt werden, macht allen Spaß!) und die Lichtorgel am Besten. 
2 Sondertipps fürś Spektrum: 
- das Museum schließt bereits um 17.30 und ab 17:20 treiben einen die Museumswärter in Richtung Ausgang. Und man braucht eine eine Menge Zeit, um alles zu entdecken. Also besser, Ihr geht rechtzeitig los.
- man darf keine Taschen mit ins Museum nehmen. Also, vor dem Reingehen noch schnell etwas trinken und das Handy in die Hosentasche stecken für die vielen Fotomotive, die Euch erwarten.


2. Das Museum für Kommunikation Berlin

Heute war unser Flummi mit ihren Großeltern im Museum für Kommunikation. Alle Drei waren schwer begeistert. Auch in diesem Museum dürfen Kinder Dinge ausprobieren und sich selber als Forscher und Entdecker erfahren. Es gibt Roboter mit denen man Fußball spielen kann, ein Postamt, in dem man selber Karten entwerfen kann, eine Rohrpost mit der man Nachrichten verschicken darf und vieles, vieles mehr! Es gibt eine Postkutsche, die von der Decke hängt in einem architektonisch sehr interessanten Gebäude.
Und der Knaller: Kinder haben freien Eintritt und für Erwachsene kostet es nur 4 €. Das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis!

Eine echte Empfehlung dafür!

Wart Ihr schon mal in einem der beiden Museen?
Welche Museen könnt Ihr für einen Besuch mit Kindern empfehlen? Aus welcher Stadt kommt Ihr und welche kindgerechten Museen gibt es dort?

Ich freue mich, auf Euer Feedback!

Liebeste Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 25. Februar 2015

8. Mittwoch 2015 - Mittwochsglück

Liebe Leser,

nachdem wir letzte Woche kein #Mittwochsglück geschafft haben, heute ein Kurzes.




Ich hatte einen langen, anstrengenden Tag, also habe mir mein #Mittwochsglück selber gemacht. Beim Einkaufen habe ich den Fischwagen auf dem Parkplatz entdeckt und uns tollen, frischen Fisch für's Abendbrot gekauft. Leckeres Essen macht glücklich!

Und Abends habe ich mir ein schönes Bad eingelassen. Auch, sich selber etwas zu gönnen, macht glücklich.

Und was war Euer #Mittwochsglück?

Liebe Grüße,
Eure Endwinterwunder

Montag, 23. Februar 2015

Die Bloggerin / der Blogger, das unbekannte Wesen

Liebe Leser,

viele von Euch werden sich fragen: "Blogger und Bloggerinnen, was sind das eigentlich für Menschen? Wie sind die so drauf?". Ich habe für Euch investigativ ermittelt und ein Bloggertreffen, oder neudeutsch "Meet-Up" besucht. Völlig uneigennützig habe ich mich unters Bloggervölkchen gemischt, hingehört, Fragen gestellt und für Euch, liebe neugierige Leser, eine kleine Liste mit Eigentschaften erstellt, die ich bei vielen Bloggerinnen beobachten konnte. 

Ich werde von hier ab das generische Femininum benutzen, damit es sich flüssiger liest. Männliche Blogger werden genauso wertgeschätzt, wie weibliche und sind immer mitgemeint.



Recherchiert habe ich für Euch auf dem Familien-Blogger und Mompreneurs-Treffen in Berlin am 19. Februar 2015, zu dem ich zum Glück als Neu-Bloggerin eingeladen war, und somit so wunderbare Bloggerinnen, wie Anna von Berlinmittemom, Severine von Mama on the rocks, Vivi von Hexhex, Jessi von Feiersun, Alu von Große Köpfe, Andrea von Runzelfüsschen, Johnny von Weddiger Berg  und viele mehr für Euch beobachten konnte. Diese Untersuchng ist absolut nicht repräsentativ und die Aussagen treffen nicht auf alle Testpersonen zu. So, und nun zu meiner Liste.

5 Fakten, über Familienbloggerinnen:

1. Bloggerinnen sind direkt
Kein Blatt vor den Mund nehmen? Dinge, auch die Schwierigen, ansprechen und frei heraus die eigene Meinung vertreten? Das können Bloggerinnen und meist ist genau das der Grund, warum man ihre Beiträge liest. In der freien Wildbahn, oder wie es im Iternet heißt, im Real Live, finde ich das unheimlich erfrischend und man spart sich bei konkreten Fragestellungen, das drumherumreden und kommt gleich zum Punkt.


2. Bloggerinnen sind herzlich 
Da sie durch das Schreiben ihrer Beiträge geübt darin sind Gefühle auszudrücken, fällt es ihnen nicht schwer, Wiedersehens- oder Kennenlernfreude von Herzen auszudrücken. Bei dem von mir besuchten Treffen wurde umarmt, gelächelt und Händchen gehalten, was das Zeug hielt. Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.

3. Bloggerinnen gesellig
Sie haben sich ein Hoby oder einen Beruf ausgesucht, bei denen sie die meiste Zeit alleine vor dem PC sitzen, wen mag es da wundern, wenn sie sich freuen, unter Menschen zu kommen. Besonders, wenn diese Menschen dem gleichen seltsammen Völkchen angehören, wie sie, können sich schnell schwatzende, kichernde und glückliche Häufchen bilden. 

4. Bloggerinnen sind kommunikativ
Mit Worten können diese Frauen und Männer umgehen und zu sagen haben sie auch immer etwas. Ihr möchtet mit Anderen schweigend im Kreis sitzen? Dann solltet Ihr möglichst keine Bloggerinnen wählen. Wenn mehrere dieser Menschen zusammenkommen werden Erfahrunegn ausgetauscht, Empfehlungen weitergegeben und Projekte geplant. Kurz: es wird geratscht, was die Stimme hergibt.

5. Familienbloggerinnen mögen Kinder
Ihr seid zu einem Bloggertreffen eingeladen und konntet einfach keinen Babysitter bekommen? Gar kein Problem - nehmt die Nachwuchsjournalisten einfach mit auch wenn es keine offizielle Kinderbetreuung gibt. Sie können sich dort frei bewegen und es wird sich ganz schnell jemand finden, der Eure Kinder ganz zauberhaft findet und sich gerne kurz mit ihnen beschäftigt, während Ihr wichtige neue Prokjekte plant (siege Punkt 4) oder liebgewonnene Mitbloggerinnen umarmt (seihe Punkt 2).

Fazit: Eure uneigennützige Reporterin hat sich auf dem oben beschriebenen Treffen ganz eigennützig sauwohl gefühlt und findet, ein jeder sollte die eine oder andere Bloggerin im Freundeskreis haben. Menschlich ist dieses kleine puplizierende Völkchen einfach unschlagbar.

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder

Montag, 16. Februar 2015

Wenn das Kind und ich streiten, wer neugieriger ist...

Liebe Leser,

als wir heute nach Hause kamen, war Flummis erste Frage: "Können wir vor dem Abendbrot noch gucken, was diesen Monat in der Tollabox ist?".
Ich: "Aber ich will zu erst reingucken! Ich bin so neugierig!"
Sie: "Ich weiß, Mama, Du bist viel gieriger als ich!"
Ich: "Wie bitte? Ich bin nicht gierig!"
Sie: "Neugierig, Mama, das ist was Gutes!"

Das geht jeden Monat auf's Neue so: sobald die Box eingetroffen ist, muss unbedingt sofort nachgeguckt werden, was sich die kreative, herzenswarme Béa und ihr Team wieder für die Kinder ausgedacht haben. Seit einem Jahr haben wir das Tollabox-Abo und wir lieben es.



So viele tolle Anregungen und so liebevoll zusammengestellte Materialien. Und dann schreibt und vertont das Team auch noch jeden Monat eine neue Geschichte um die kleinen Außerirdischen, die unsere verrückte Welt erkunden. Wir, als Lesefans, sind davon natürlich besonders begeistert. Verknüpfungen von Gehörtem und Tätigkeiten gefallen mir für die Literacy-Erziehung besonders gut.

Deshalb bin ich letzten Samstag sehr erschrocken, als ich diesen Beitrag von Béa lesen musste. Einige meiner geschätzten Bloggerkolleginnen haben schon etwas dazu geschrieben. Wenn Ihr wissen wollt, warum auch Ihr die Box braucht, lest bei der Auftragsmama nach und was für Menschen dahinter stecken, erfahrt Ihr bei Feiersun von der emotionalen Seite.

Viel mehr Neues kann ich Euch auch nicht berichten. Ich kann Euch nur diese tolle Idee ans Herz legen. In unseren hat sie schon einen festen Platz!


Die Worte von Auftragsmama und Feiersun kann ich nur unterschreiben. Gerade Béa ist so eine positive, herzenswarme Person, die immer für Andere da ist. Wenn jetzt ihr Herzensprojekt Hilfe braucht, sollten wir etwas davon zurückgeben
Im Moment arbeitet das Team noch an Konzepten zur Rettung der Firma. Wenn offiziell ist, wie wir helfen können, lasse ich es Euch wissen.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder


Sonntag, 15. Februar 2015

Über den Wolken - wo wir Liebe finden, ist individuell

Liebe Leser,

ich hoffe, ihr hattet gestern alle einen schönen Valentinstag. Was bedeutet denn dieser Tag für Euch? Bei uns wird das nicht zelebriert, und wir schenken uns auch nichts... Und doch überraschten der Mann und ich uns gestern gegenseitig mit Kleinigkeiten. Er hatte ein Buch gesehen, bei dem er an mich denken musste und ich kam ein einer RIESIGEN Schachtel mit Nougatpralinen vorbei. Die liebt er. Also, wir denken an einander, ohne um solche Termine viel Trallala zu machen und das finde ich schön.

Und noch etwas löste der Valentinstag in mir aus: ich dachte, über die Menschen nach, die ich lieb habe. Mit Flummi habe ich einen schönen Tag verbracht, sie durfte sich in der Bibliothek nach Herzenslust Bücher angucken. Und abends habe ich spontan mit meiner Mutter einen Mutter-Tochter-Saunaausflug gemacht. Herrlich!

Und wenn wir bei geliebten Menschen sind, kann ich Euch gleich mal erzählen, wie ich meine Bee kennengelernt habe. Ich kenn Euch doch, Ihr seid doch total neugierig, wie dieses Bloggerinnengespann hier entstanden ist.

Die Geschichte begann vor vielen, vielen Jahren, als ich es während der Abizeit nach vielem betteln und sparen geschafft hatte, meine Eltern zu überzeugen, eine Sprachreise machen zu dürfen. Ich hatte mir das so sehr gewünscht, aber da meine Familie nicht so viel Geld hatte, war das lange nicht möglich gewesen.


Nun stand ich also endlich aufgeregt im Sommer 1999 auf dem Flughafen in Berlin und sah mich um, wer da noch alles mit mir reisen würde. Mir fiel sofort eine Familie neben uns, die mich ziemlich faszinierte, weil sich alle Familienmitglieder dermaßen liebevoll voneinander verabschiedeten, dass einem das Herz aufging. Ich löste mich schweren Herzens von meiner Mutter und meinem Mann (der damals erst seit einem Jahr mein fester Freund war - wir waren ja soo jung!) und wuselte aufgeregt zu meinem ersten längeren Flug. Ich war so nervös, dass ich erst gar nicht gleich guckte, wer neben mir saß. Als ich dann doch mal guckte, war es tatsächlich das niedliche Mädchen, dass sich so zauberhaft von ihrer Familie verabschiedet hatte. Wir stellten uns gegenseitig vor und ich fand sie auf den ersten Blick einfach nur bildschön. So ein hübsches Mädchen von gerade mal 15 Jahren, aber ich fürchtete im ersten Moment, dass da sicher nicht viel hinter der schönen Fassade stecken würde. Oh, wie ich mich da getäuscht hatte!

Doch, je genauer ich sie betrachtete, desto mehr wunderte ich mich. Irgendwie sah sie komisch aus. Blass, leicht grau, Schweißperlen auf der Stirn und unruhiger Blick. Wir unterhielten uns und sie offenbarte mir, dass dies hier ihr allererster Flug werden sollte und sie eine Heidenangst hatte. Richtige panische Flugangst. Und da fing ich an zu labern. Ich quatschte, ich erzählte, ich faselte - kurz, ich lenkte sie von ihrer Angst ab. Wir phantasierten Tiere in die Wolken und erzählten uns unser Leben und sie wurde immer ruhiger. Ratzfatz war die Stunde Flug nach London überstanden. Nur die Landung war noch mal kribbelig, aber auch das schafften wir zusammen.

Die kommenden drei Wochen in Brighton machten wir alles zusammen, durchstreiften die Stadt, wanderten über den Strand, sangen gemeinsam Karaoke (mit Bee zu singen gehört bis heute zu meinen Lebenshighlights!) und ich lernte eine unheimlich faszinierende, vielschichtige Persönlichkeit kennen und lieben.

Und obwohl wir in den nächsten 15 Jahren an verschieden Orten wohnten und meistens viele Kilometer zwischen uns lagen, verband uns immer ein unsichtbares etwas, dass uns nie im Stich lies.

Und ihr könnt jetzt sagen was ihr wollt: für mich ist auch Freundschaft eine Form der LIEBE und zwar eine sehr wichtige und wahre Form.

Also, meine, Süße, ich bin sehr dankbar, dass Du damals vor 15 Jahren ausgerechnet auf diesem Platz neben mir gebibbert hast. Ich hab Dich lieb und bin froh, Dich zu haben!

Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 11. Februar 2015

6. Mittwoch 2015 - #Mittwochsglück

Liebe Leser,

der Tag ist noch jung und doch hatte ich schon zwei Glücksmomente, die ich zum #Mittwochsglück mit Euch teilen kann.



Zuerst: Heute ich in der Schule Karnevall! Ich liebe, liebe, liebe Kinderfasching in KiTa und Schule! Diese aufgeregten kleinen Leuchtgesichter! Diese fröhlichen, bunten Farben mitten im Winter. Ich habe meine Flummimaus glitzernd angschminkt und frisiert und beim Kostümzusammenstellen geholfen und dabei jede Minute ihres Strahlens und ihrer Begeisterung aufgesogen.

Ich hatte das Auto zufällig gestern Abend so vor der Schule geparkt, dass ich durch die bodentiefen Scheiben in den Schulflur schauen konnte. Und so blieb ich nach dem Abgeben noch ein paar Minuten im Wagen sitzen und betrachtete die wuselnden, aufgeregten Faschingskinder beim Anlegen der letzten Verkleidungsteile und sah zu, wie sie in ihre Rolle schlüpften. Es ist toll, wie die Kleinen aufblühen, wenn sie sich mal verwandeln dürfen, sein, wer immer sie sein wollen, fliegen, kämpfen, zaubern!

Auf dem Weg zur Arbeit sah und hörte ich meine ersten Wildgänse für dieses Jahr zurückkehren! Ich bin überhaupt kein Winterkind und schon kleinste Anzeichen, dass wir es bald wieder geschafft haben und sich der Frühling nähert, machen mich glücklich! Zudem singt das Kind seit gestern in Dauerschleife: "Immer wieder kommt ein neuer Frühling!" und mit dieser Zuversicht und dem Gefühl, dass jeder schweren Phase eine blühende, fröhliche folgt, gehe ich heute gerne durch den Mittwoch!

Und jetzt seid Ihr dran! Was ist Euer #Mittwochsglück?

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Samstag, 7. Februar 2015

Nachmittags im Supermarkt

Liebe Leser,

letzte Woche las ich einen Blogpost von Bettie auf ihrem Blog frühes Vogerl, in dem sie von einer Begegnung im Supermarkt berichtet, die ihr sehr zu denken gab. Sie beobachtete eine genervte Mutter, die ihre beiden Söhne sehr unsanft behandelte und fragte sich, was sie als Unbeteiligte hätte tun können, um die Situation für die Kinder zu entschärfen.

Heute hätte ich die genervte Mutter werden können. Seit Wochen ist mein Kind phasenweise sehr, ähm herausfordernd. Man sagte mir, das wäre ganz typisch für ihr Alter und mein Kopf sagt mir, das sie das weder deswegen macht, weil ich bisher in der Erziehung versagt habe, noch, um ich zu ärgern. Und doch ertrage ich nur eine bestimmte Anzahl an Provokationen, bis meine Gefühle hochkochen.

Wir stehen also an einzigen offenen Kasse, mein aufgedrehter, herumwuselnder Flummi und ich. Ich habe den Wagen voll, mein Kopf tut weh und hinter mir sammeln sich immer mehr Menschen an. Ich will nur schnell die Sachen aufs Band laden und das Kind tanzt, singt, balanciert und hilft mir kein bisschen, legt aber ständig den Bandtrenner genau da hin, wo ich Einkäufe ablegen will. Ich blicke immer wieder zu dem Mann hinter uns. Was wird er wohl denken? Wann wird er sich beschweren? Er ist ein Kerl, wie ein Baum, dunkler 3-Tage-Bart und die Kapuze seines Pullovers verdeckt sein halbes Gesicht. 

Als das Kind, auf dem Wagen balancierend die Buttermilch über das ganze Band schleudert und ich tief Luft hole - lacht er schallend, grinst mich offen und freundlich an und sagt: "Hach ja, wann haben wir noch jemals so viel Spaß, wie als Kinder?" 

Er hat mich nicht belehrt, er hat mich nicht kritisiert, er hat mir nur gezeigt, dass mein wuselndes Kind für ihn kein Hindernis auf dem Weg in den Feierabend war, sondern genau das - ein Kind und das durfte sie sein.

Ich atmete tief durch, lasse sie hopsen und lade die letzten Lebensmittel aufs Band. Die Verkäuferin schenkt mir ein mitfühlendes Lächeln und ich stelle fest, dass mein Gefühl, alle würden mir anhand des nicht regelkonform einkaufenden Kindes totales Elternversagen unterstellen, gar nicht stimmt. Das Gefühl, nicht erfüllen zu können, was man meiner Einschätzung nach, von mir erwartete, setzte mich zusätzlich unter Druck.

Ein einziger lächelnder Kunde erlöste mich von diesem Druck. Dank der geduldigen Verkäuferin, konnte ich ganz einfach meinen Einkauf beenden und meinem Kind draußen einen Regenschirm ich die Hand geben, mit dem sie über die Wiese tanzte, während ich die Einkäufe ins Auto stapelte.

Lieber unbekannter Kunde, Du hast genau das getan, was ich in diesem Moment gebraucht habe. Du hast meinen Mama-Meltdown verhindert. Ich danke Dir dafür und wünsche Dir viele Menschen, die Dir ein Lächeln schenken, wenn Du es mal brauchst.



Liebe Grüße,
Eure Endwinterwunder


Mittwoch, 4. Februar 2015

5. Mittwoch des Jahres: #Mittwochsglück

Hallo Ihr Lieben,

neuer Mittwoch, neues Glück.

Mein definitiver Glücksmoment bisher am heutigen Tag (und der ist ja bekanntlich noch nicht zu Ende, will heißen ich behalte mir einen  Nachtrag vor) hat genau 30 min gedauert :-)
Ich, meine Badewanne und eine schöne Zeitung hatten ein Date um die Mitttagszeit. Fest vereinbart und eingehalten. Und herrlich dekadent. Um die Mittagszeit  in der Woche 30 Minuten abtauchen.
Ich hatte aber nicht nur entspannende, sondern durchaus gesundheitsfördernde Aspekte im Sinn! Denn geht es den Kindern endlich besser, müssen oft die Eltern dran glauben (komisch,oder - Erkältungen fühlen sich in Familien zuuu wohl) und nun schlage ich mich mit Halsweh und Schluckbeschwerden durch den Tag.
Habe aber trotzdem einiges geschafft, jepp, auch das macht glücklich uuuuund freue mich jetzt schon auf meine Rabaukenbuben. Also da geht heut noch einiges an Glücksmomenten...:-)



Bis nachher ihr Lieben,

eure Bee