Mittwoch, 28. Januar 2015

4. Mittwoch des Jahres - #Mittwochsglück

Liebe Leser,
meine Güte, da hat mir meine Bee ja eine Aufgabe gestellt. Hier hatte sie diese Aktion angefangen, aber es gibt wirklich Tage, das fällt es mir schwerer, als an Anderen, das kleine Glück im großen Alltag zu entdecken.

Heute war so ein Tag, an dem ich von Termin zu Termin hetzte, von mauligen Mitmenschen umgeben und einer bleiernen Müdigkeit beschwert. Ihr werdet das alle kennen: ich habe Alltagsgenerv, oder wie die tolle Mama_notes sagte: "Mir geht´s Januar!"

Aber ich habe versprochen, die wundervollen Momente wahrzunehmen und wertzuschätzen und deshalb kommt hier mein Mittwochsglück.


1. wir haben das Kind heute eher geweckt, weil ich vor der Schule noch Termine hatte. Ich gehe duschen, stehe im Bademantel in der Küche, da steht doch das Kind fertig angezogen hinter mir! Sie wollte mir eine Freude machen. Ich war begeistert! Dass sie wahrnimmt, was mir wichtig ist und das einfach mal, ohne Ankündigung macht, finde ich toll.

2. mein Flummi hatte vor einer Weile auf dem Campingplatz mit einer Freundin Tütentomatensuppe gegessen und fand die super. Heute fiel ihr ein, dass sie die doch soo gerne zum Abendbrot hätte. Nun hab ich sowas ja nicht im Haus und habe ein wenig experimentiert und selber eine Suppe gekocht, die alle Familienmitglieder superlecker fanden. Bei Interesse bitte die Hand heben, ich teile gerne das "Rezept". Sich etwas zu trauen und ein tolles Ergebnis zu erhalten - auch wenn es nur eine Suppe ist - beschert mir glückliche Momente. Und leckeres Essen ja sowieso.




3. ich hatte Euch bei Twitter gebeten, Eure Glücksmomente des Tages mit uns zu teilen und versprochen, sie abends hier zusammenzufassen. Ihr habt danz wunderbare Sachen geschrieben und auch das ist ein Mittwochsglück für mich. Kostbare Augenblicke zu sehen, in Worte zu fassen und anderen damit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Geteiltes Glück, ist Mittwochsglück, oder so ähnlich.

Ich weise darauf hin, dass ich nur übernehmen kann, was Twitter mit anzeigt. Den einen fremdsprachigen Beitrag mit dem Hashtag zitiere ich nicht, weil ich nicht weiß, was das heißt ;)
 Ich schließe niemanden absichtlich aus, ich sehe nur scheinbar nicht alles.

Hier kommen also Eure Beiträge:


Ein großes Thema (wie bei mir), ist Essen. Und Essen, dass glücklich macht, ist für jeden etwas Anderes.

27. Jan.
Graupensuppe von Papa und Mama  

Heute gab's Ravioli aus der Dose (natürlich die eckigen von Maggi)

8 Std.Vor 8 Stunden
Bio-Wunder-Kiste

 Ein großer Glücklichmacher ist natürlich auch die Familie.
Mein heutiger war das ungewöhnlich friedlich harmonische Frühstück mit der Bande heute Morgen!
Das süße "Patenkind-küsst-Babybauch-Foto" von besten Freundin immer wieder angucken.
Mein heute ist die unbändige Vorfreude des Großkindes auf den kommenden Montag, den er mit seinem Onkel verbringen wird.

Da sich die Meisten von uns noch an ihr Studium erinnern werden, möchte ich Euch das folgende Mittwochsglück nicht vorenthalten:
12 Std.Vor 12 Stunden
Prof: "dann könnten wir ja auch alle masturbierend und Erdnüsse essend vor dem Fernseher sitzen"
 Zeit für sich, durchatmen, genießen - das sind so kostbare kleine Momente.

  8 Std.Vor 8 Stunden
Mit der Freundin im Wald spazieren gehen, während die Kinder reiten

Als ich meine 6-Jährige vorhin fragte, was sie ihrer Freundin im Freundschaftsbuch wünschen wolle, sagte sie: "Glück! Also Gesundheit! Das ist wichtig!" 

Dazu bekommt ein ganz besonderer Mensch, der gerade sehr um seine Gesundheit kämpft einen Ehrenplatz in dieser Liste, für einen Glücksmoment, dessen Ausmaße wohl nur er in vollem Umfang ermessen kann.

Letzten Mittwoch wurde ich operiert und somit mein Ileostoma entfernt
Und was waren heute Eure "simple joys of life..."? Über eure Momente oder den Link zu Eurem Blogbeitrag in den Kommentaren würe ich mich freuen.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Freitag, 23. Januar 2015

Mein Gewitterungeheuer und ich

Liebe Leser,

in meinem Kopf wohnt ein Ungeheuer. Es ist laut, es ist stachelig und es hat ganz furchtbar schlechte Manieren. Es nimmt keine Rücksicht auf Termine oder Ruhezeiten, bohrt, sägt und hämmert selbst nachts und an Wochenenden.



Das schlimmste an meinem Untermieter sind weder Stechen, noch das Pochen  und auch nicht die Übelkeit und der Schwindel, den das Ungeheuer auslöst, wenn es in meinem Kopf wütet und tobt. Was mich wirklich belastet, ist das schlechte Gewissen.

 Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht so viel bei der Arbeit leisten kann, wie ich es könnte, wenn das Ungeheuer nicht da wäre. An manchen Tagen kann ich kaum denken vor Schmerz und wer nicht denkt, vergisst Statistiken auszufüllen, übersieht Dinge und versteht Dinge falsch. Das dürfte nicht sein, denn bei der Arbeit muss man voll konzentriert sein. Und die Menschen, die zu mir als Dienstleister kommen, erwarten zu Recht meine volle Aufmerksamkeit und ein warmes Lächeln. An manchen Tagen schaffe ich nur noch ein gequältes und bekomme deshalb ein schlechtes Gewissen.

Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil mir oft gesagt wird, dass ich nicht genug unternehme, um das Gewittertier Zwangsräumen zu lassen. Ich war bei vielen Spezialisten, aber keiner von ihnen bekam mein Ungeheuer in den Griff. Mein Umfeld versteht das nicht. Und wenn ich, wie Anfang letzten Jahres, sechs Wochen am Stück täglich von Kopfschmerzen gepeinigt werde, fällt es ihnen schwer, zu glauben, dass dies nur meine Migräne und harmlos ist.

Und es zerreißt mich, dass ich nicht immer mit voller Energie für meine Familie da sein kann. Mein Kind verdient eine Mutter, die mit ihr herum tobt, die Geduld und Phantasie und Spaß an gemeinsamen Unternehmungen hat. Keine gereizte Frau, die bei Hüpfen und Singen des Kindes die Augen zukneift und um Ruhe winselt. Mein Mann verdient eine echte Partnerin, auf die er sich immer verlassen kann und die sich gerne mit ihm unterhält, wenn er etwas mit ihr teilen möchte. Und nicht nur dann, wenn sie gerade mal Pause von ihrem Untermieter hat. Wegen dieser beiden Herzensmenschen habe ich das größte schlechte Gewissen.

Manchmal packt es seine Koffer und geht für ein paar Tage oder sogar Wochen auf Reisen. Dann kann ich endlich wieder frei denken, dann kann ich essen, was ich will und das Lächeln breitet seine Schwingen wieder leichter auf meinem Gesicht aus. Solang das Gewitterungeheuer verreist ist, kann ich mit meiner Tochter toben, kann hüpfen und ertrage selbst Blockflötenübeungsstunden.

Doch schon bald schickt mir mein Gewitterungeheuer eine Postkarte: "Ich komme nach Hause!", steht dort. Und dann werde ich wieder diese empfindliche Person, die ich selber nicht leiden kann und die nicht das leistet, was sie eigentlich könnte.

In diesem Monat war das Monster schon mal mehr Tage unterwegs, als in meinem Kopf zuhause. Das kam in den letzten Monaten selten vor und ich bin sehr dankbar dafür. Ich bin ja eine olle Optimistin und hoffe auf einen weiteren Ausbau dieser Tendenz.

Und hier kommt auch schon der nächste Grund für mein schlechtes Gewissen. Ich möchte nicht jammern. So ziemlich Jeder - besonders in dem Alter, in das mein Umfeld jetzt so kommt - hat irgendeine Achillesverse. Jedem tut es dann und wann irgendwo weh und viele, viele sind richtig schlimm krank. Lebensbedrohend krank. Und Migräne ist nicht gefährlich. Ehrlich nicht! Nur einschränkend. Und jedes Mal, wenn einer fragt: "Haste was? Du guckst so!", kneife ich ein Auge zu und murmle "Hm, Kopf." Wenn man das ein, zwei Mal im Monat sagt, erntet man viel Mitgefühl. Sagt man das 20 Mal oder öfter im Monat, sind doch alle nur noch genervt.

Ich bin hin und her gerissen, zwischen dem Bedürfnis, mich für mein grantiges Gesicht und mir entgehende Pointen zu rechtfertigen und dem Wunsch, keinem mit meinem Befinden auf die Nerven zu gehen.

Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum ich Euch das alles erzähle, findet Ihr die Antwort im Absatz über diesem. Ich möchte mich bei Euch entschuldigen für Posts und Termine, die ich nicht einhalten kann und falls Ihr mir persönlich begegnet: bitte bezieht es nicht auf Euch, wenn ich mal ganz doof gucke! In den allerseltensten Fällen sollte es an unserem Gespräch liegen. Bitte nehmt es mir nicht übel. Das bin ich nicht, es ist das Gewitterungeheuer.

Und jetzt muss für heute Schluss machen. Ich habe da eine Postkarte bekommen.

Allerliebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 21. Januar 2015

3. Mittwoch des Jahres: # Mittwochsglück

Hallo ihr Lieben,

heut ist also schon wieder Mittwoch. Puh, geht das schnell und irgendwie auch wieder nicht. Der komisch nasskalte Winter hält uns in den Fängen und mit ihm auch die Erkältungswelle. Mag nicht mehr und will Frühling!!!

Die Rabaukenbuben kränkeln beide, der eine fiebert und hustet, der andere pseudokruppt und ich mag gar nicht daran denken, wie sich das alles hier noch entwickelt. Gibt es auch an solchen Tagen kleine Lichtblicke und Glücksmomente, wenn man eigentlich nur denkt: Durchhalten!!

Jaaa, die gibt es sehr wohl. Heute war der große Rabaukenbube nach den letzten Nächten endlich fieberfrei, der kleine Rabaukenbube trotz der Nacht gut drauf und was bitte gibt es schöneres, als wenn der rotznasige hustende große Rabaukenbube sich aufeinmal feste ankuschelt und sagt: "mein liiiieeeebste Mama, ich muss einfach danke sagen" (haach ja) und der kleine Rabaukenbube mit dem Trick "Schotter fahren" den Inhalierer nicht gleich von sich wirft, sondern 5 min voll guter Laune mitinhaliert (haach jaaa).

Und ein weiterer Glückmoment des Tages: Einen leckeren warmen Tee bekommen und Schatz hat Kekse mitgebracht.

Schlaft gut ihr Lieben und haltet durch,
der Frühling kommt bestimmt.

Eure Bee

Sonntag, 18. Januar 2015

Wohnst du noch....



Hallo ihr Lieben,

heute mal ein Post zum Thema Wohnen. Damit beschäftigte ich mich seit einiger Zeit etwas intensiver – vielleicht auch, weil wir immer mehr darüber nachdenken, wie wir derzeit wohnen und wie lange wir noch zu viert in unserer Wohnung bleiben wollen.

Meine zweite Elternzeit liegt nun schon ein wenig hinter mir, der kleine Rabaukenbube geht zur Tagesmutter  und ich arbeite wieder. Ich habe aber das Glück viel von zuhause machen zu können und genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. Unser Zuhause…An was denkt ihr bei dem Wort? Wärme, Geborgenheit, Wohlgefühl, Harmonie, Freude, Lachen, Leben?

In meiner ersten Elternzeit mit dem großen Rabaukenbuben steckten wir gerade mitten im Umzug, alles war danach neu, In der zweiten Elternzeit mit dem kleinen Rabaukenbuben habe ich dann unser Zuhause so richtig bewusst wahrgenommen und mich irgendwie sattgesehen. Um ehrlich zu sein, die Bude hing mir zum Halse raus. Und das lag nicht daran, dass ich nicht gern zuhause war, im Gegenteil, ich konnte unser Zuhause fühlen, aber nicht sehen!! Die Einrichtung, hauptsächlich von einem bekannten schwedischen Möbelhaus, stand und steht in vielen anderen Wohnungen ganz genauso rum, so gleich und austauschbar und ich habe meine Familie in meiner Wohnumgebung nicht erkannt.

Ich entwickelte ein Bedürfnis nach mehr Individualität, mehr Seele und mehr Charakter und wollte mehr Lebendigkeit, mehr „Wir“ in unser Zuhause bringen, dabei aber nicht speziell anders einrichten, sondern einfach nur wärmer und nicht so aalglatt. Vor allem wollte ich auch nicht mehr ausgeben!! Die Zeit auf diversen Flohmärkten rumzustöbern oder antike Schätzchen aufzutreiben, ist, wie ihr euch denken könnt, mit meinen zwei Rabauken auch ziemlich rar gesäht!

Aber kennt ihr das auch? Gerade wenn ihr viel zuhause seid, werden die kleinen Wohn-Störfaktoren immer größer und größer und irgendwann müsst ihr einfach etwas daran ändern?? Mit ging es so!

Ich habe in dieser Zeit von meiner lieben Schwägerin auch ein sehr schönes Buch zum Thema Wohnen bekommen, das ich jedem bei dementsprechenden Interesse nur empfehlen kann - “Wohnen ist ein Gefühl“ von Martina Goernemann (ich habe mir danach auch gleich "Zuhause ist ein Gefühl" von ihr geholt; sehr inspirierend). Sie sind wunderschön bebildert, sehr erfrischend und nicht aufgesetzt geschrieben. Zudem machen sie dermaßen Lust darauf, endlich etwas zu ändern. Perfekt. Nun stecke ich also mitten in unserem Schaffensprozess (unterstützt und ein wenig gefürchtet von meinem Liebsten *gg*)
Mein/unser Plan folgt dem Buch – erstmal das eigene  Zeug pimpen und wenn es dann immer noch nicht passt, durch Gebrauchtes ersetzen. Und erst wenn wir nix schönes finden, neu kaufen. 

Demnächst zeige ich euch unsere erste Kreativaktion :-)

Dicker Drücker, 
eure Bee




Mittwoch, 14. Januar 2015

2. Mittwoch des Jahres: #Mittwochsglück

Liebe Leser,

für das heutige Mittwochsglück möchte ich einen Moment von vorgestern mit Euch teilen. Ich habe erst überlegt, ob das denn geht, aber hey, unser Blog, unsere Regeln ;)



Am Montag las ich den Kindern aus Flummis Klasse das wundervolle Buch "Glück gehabt, Pechbär" von Isabell Abedi vor, in dem es darum geht, was Pech ist und was uns glücklich macht. Die Kinder waren begeistert.

Nachdem der  Bär sein Glück gefunden hatte, fragte ich die Kinder, was denn für sie Glück bedeutet. Meine Tochter antwortete: "Das wir am Leben sind uns es uns gut geht!" Ich musste kurz schlucken und fragte schnell die Anderen. "Dass ich Geschwister habe und nicht allein bin!", sagte ein Mädchen und das Kind neben ihr erklärte: "Dass Du uns heute Gummibärchen mitgebracht hast, macht mich glücklich!". Der einzige Junge in der Gruppe sagte, dass für ihn Glück ist, wenn er eigentlich nicht mehr Nintendo spielen darf und seine Mama es ihm dann doch kurz erlaubt.

Ich finde, das sind alles sehr nachvollziehbare Gründe für Kinderglück. Und eigentlich alles dabei. Glück ist:
- Gesund und unversehrt zu sein.
- mit Menschen zusammen zu sein, die man liebt.
- Leckeres Essen.
- Eine nette Überraschung.
- Manchmal kleine Besonderheiten erleben zu dürfen.

Fragt doch mal Eure Kinder! Was ist Glück für sie?

Mein Glücksmoment des Tages war heute, mein Kind beim Sport beobachten zu können. Wie sie in der Gruppe agiert, wie fokussiert sie war und nicht zuletzt, wie sie rennt und lacht und albert - da geht mir einfach das Herz auf.

Und was war Euer Glücksmoment des Tages? Erzählt uns Euer Mittwochsglück!

Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder

Montag, 12. Januar 2015

Unser erstes 12 von 12 - Gemeinschaftsprojekt

Liebe Leser,

heute ist der 12. des Monats Januar und Caro vom Blog Draußen nur Kännchen ruft zum Fotoprojekt 12von12 auf.


Diesen Monat wollen wir zum ersten Mal mitmachen und haben uns etwas besonderes überlegt. Da wir ein Blog mit zwei Frauen, Zwei Familien aus einer Stadt sind, möchten wir beide unseren Tag beispielhaft mit jeweils 6 Fotos darstellen.

Die Fotos von Endwinterwunder sind linksbündig mit blauer Bildunterschrift, die Bilder von Bee zentriert mit grauer Bildunterschrift.

Und los geht´s!




1/12: Beginnen möchte ich mit einem Symbolbild von meinem Weg zur Arbeit. Im Regen. Wie gefühlt seit Jahren! Nervt Euch dieser DAUERregen auch so?

2/12: So sieht mein Morgen aus: Mit dem Fahrrad beide Rabaukenbube jeweils zu KITA und zur Tagesmutter bringen. (heute hab ich es allerdings stehenlassen und mich kurzentschlossen für das Auto entschieden -Grund: zu nass!!)


3/12: Ich bekomme häufig von meinen Lesern Schokolade geschenkt. Weil ich so nett bin... Heute hab ich Schwein gehabt ;)

 4/12: Vormittags heißt es für mich, arbeiten am PC.  Zur Zeit habe ich das Glück, dass ich etwas freier und viel von zuhause aus arbeiten kann.


 

















5/12: Mittag! 
 
6/12: Zum Mittagessen gibt es Reste von gestern. (Wir haben mit der Familie meines Mannes Weihnachten nachgefeiert.) Und zwar: Tomate/Mozarella und Tunfischsalat. Und dazu Capuccino :-)

 

















7/12: nach der Arbeit habe ich heute in Flummis Schule vorgelesen. Danach - und nach dem verregneten Heimweg - konnte ich erstmal ein Kakaopäuschen gut vertragen. Dazu echte Nürnberger Lebkuchen. Das Kind wollte lieber Tee und eine Scheibe Käse. Jedem das Seine, ne?

8/12: Schlechtes Wetter gibt es ja eigentlich nicht, aber die Nachmittagsaktivitäten haben wir heut trotzdem größtenteils nach drinnen verlegt und sind den Lieblingsbeschäftigungen der Rabauken nachgegangen - Bücher lesen und musikalisch tätig werden.



















9/12: Nach dem kurzen Päuschen mussten wir uns sputen, um pünktlich zum Blockflötenvorspielen in der Musikschule zu kommen. Ich möchte Euch hierzu nicht mit Details quälen. Nur so viel: ich war sehr tapfer!

10/12: Juhuuu,  für die Mami des Hauses ist ein lang- und heißersehntes Paket angekommen :-)






11/12: Abendbrot schnippeln. Da Flummi aus unerfindlichen Gründen Gemüse liebt, aber Salat verabscheut, bekommt sie eine Extrawurst  einen Extrateller mit Rohkost.

12/12:  Die Nacht verspricht (wie eigentlich immer) unruhig zu werden, nach Verfassung des kleinen Rabaukenbuben zu urteilen, heute wohl besonders. Daher hilft nur noch Vorabchillen mit schnurrender Mieze auf dem Schoß.


So ihr Lieben, hier unsere zwölf Alltagseinblicke.
Habt einen schönen Abend und

dicker Drücker von Endwinterwunder und Bee 

Sonntag, 11. Januar 2015

Das Wochenende in Bildern von Familie Endwinterwunder

Liebe Leser,

nach langer Zeit möchte ich mal wieder an der schönen wöchentlichen Aktion "Wochenende in Bildern" von Frau Mirau teilnehmen.

Samstag

Der Samstag war geprägt von drinenbleiben, kuscheln und seelenstreicheln. Morgens hatte ich eine üble Migräneattacke und während das Medikament wirkte, durfte Flummi ein paar Filme auf der Maus-App gucken.

Als ich dann halbwegs fit war, haben wir uns Pfannkuchen gemacht.


Danach haben wir Bücher gelesen, gespielt und uns im Kinderzimmer eine riesige Bude gebaut. Wir haben einen Wäscheständer als Basis benutzt und viele Decken drumrum gebaut. Die nächsten Stunden haben wir in der Bude Hörbücher gehört.


Nachmittags war ich einkaufen und musste ordentlich gegen das Unwetter kämpfen. Es hat sich trotzdem gelohnt, denn ich habe einen tollen Wirsingkopf ergattert und uns zum Abendbrot einen wundervollen Wintereintopf gezaubert. Ich vergaß, davon Fotos zu machen, wir waren zu gierig.

Sonntag

Heute durfte ich ausschlafen und kann deshalb über den Vormittag nichts berichten. Als ich aufstand, bastelte die Familie gerade mit Bügelperlen.




Weil das Kind ein paar Tage krank gewesen war,hatte sie eine Menge Energie übrig. Da ich Indoorspielplätze extrem anstrengend finde, gerade mit Kopfweh, habe ich das Kind ins Museum ausgeführt.



Das Technikmusem ist auch ausgesprochen Kindgerecht und macht Spaß!



Und beim Wechsel von Museum zu Spektrum überraschte uns der Himmel mit diesem Anblick:




Das war wieder ein schöner Ausflug. Und zum Schluss schenke ich Euch noch ein Selfie von mir




Wir waren dann tatsächlich erst um sieben zu Hause und dann ging es für's Kind ratzfatz ins Bett.

Und wie war Euer Wochenende? Seid Ihr sicher durch den Sturm gekommen?

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 7. Januar 2015

#Mittwochsglück

Guten Abend, ihr Lieben,

heute war eigentlich kein spektakulärer Tag, sondern alles ganz stinknormal - Alltag eben. Der kleine Rabaukenbube hat wie immer ordentlich Rabatz gemacht, beim Winteroverall anziehen oder beim vom Spielplatz heimkehren und der große Rabaukenbube war abends sehr aufgedreht und kaum runterzuregeln... aber, beim Revue passieren des Tages gab es irgendwie doch so viele kleine sehr schöne Moment heute.
Heute also ein Glückspotpourrie:


Schon der Morgen fing sehr süß an. Mein großer Rabaukenbube hat beim morgendlichen Aufwachkuscheln über die Liebe philosophiert und meinte verknallt sein ist, wenn man sich sehr lieb hat, also sei er in mich verknallt. Ich musste schmunzeln, und meinte, dass man sich innerhalb einer Familie sehr liebt, aber verknallen würde man sich in andere Menschen, mit denen man dann vielleicht später eine Familie gründet oder die man eben sehr liebt. Gut, meinte er, dann sei er in M. verknallt (eine kleine Maus, die er schon seit der gemeinsamen Tagesmutterzeit kennt) und sie in ihn, zwei Mädels aus seiner Gruppe seien auch sehr verknallt und in mich sei er also verliebt! Ach, das war so niedlich irgendwie, da ist mir echt das Herz aufgegangen, wie herrlich unbedarft und auch ehrlich die Kinder an solch komplexe Dinge rangehen und Emotionen versuchen in unsere Worte zu packen! Ein definitiver Glücksmoment.

Am Nachmittag ging es dann noch um Kumpelliebe. Der große Rabaukenbube und sein Bester leihen und tauschen gerne mal Bücher, so denn beide gerade in der richtigen Stimmung sind. Erst wollte er seine tolles Flughafenbuch nicht ausleihen und gut, wenn er nicht will, dann ist das so. Sein Bester war natürlich sehr betrübt und mein zarter Hinweis, er könne ihn beim Nachhausgehen ja mit dem Buch überraschen, ist begeistert aufgenommen worden. Der große Rabaukenbube war Feuer und Flamme und hat versucht seinen Besten noch ins Bockshorn zu jagen, nur um ihm dann freudestrahlend das Buch für den Abend auszuleihen. Riesenglück auf beiden Seiten (auch schenken macht eben Freude!) und ebenso ein Glücksmoment für mich, das zu beobachten!!

Ach und wo wir schon bei Liebe sind - der kleine Rabaukenbube verteilt zur Zeit liebend gern Luftküsschen mit Soundeinlage (hmmmmmmmmaaaaa) und das sind ungezählte kleine Glücksmomente am Tag :-)
Und zwei ganz liebe Menschen in meinem Umfeld haben zueinander gefunden und sind, um es mit den Worten meines großen Rabaukenbubens, zu sagen verknallt.

Ganz viel Glück und Liebe für euch,
eure Bee


Montag, 5. Januar 2015

Ohne Kabel - aber mit Namen

Liebe Leser,

nachdem mir der letzte Post unbeabsichtigt tiefgründig geraden ist, habe ich heute etwas lockerflockiges für Euch.

Vergesst Ihr eigentlich auch manchmal, das W-Lan auszuschalten, wenn Ihr das Haus verlasst? Mir passiert das ständig. Und wenn ich dann irgendwo in der Stadt etwas im Internet nachgucken will, wird mir jedes W-LAN in der Nähe angezeigt. Letztens musste ich so lachen, wie die Leute Ihr Netze so nennen, dass ich angefangen habe, die witzigsten Namen zu sammeln. Hier eine kleine Zusammenfassung:




MarsMilkyWay
Hungrige  Programierer ersinnen leckere Namen. Ich würde allerdings bei jedem einloggen naschen wollen.


Suppengrün
Gebt den Netzeinrichtern doch mal was zu essen!

Meins
 "Wie willst Du denn Dein W-LAN nennen?" "Meins? Hm..."


Kabellos
 "Wie willst Du denn Dein W-LAN nennen?"
"Du mit Deinem neu-modischen Kram! Wie heißt das denn auf deutsch?"


dieNette
"Von wegen, Du musst hier für mich schuften und ständig meinen PC reparieren! Dabei bin ich doch so eine Nette!"

EisernElvis
Irgendwas mit Fußball und Musik.

Fireblade
Automarken und Motorräder sind ja auch immer gut, um Dinge danach zu benennen.

Lummerland
Eeeiiineee Insel mit nem W-LAN und... ach, lassen wir das.


Und zum Abschluss mein Lieblingsname:

YiepyaYeahSchweinebacke
Na dann, Hasta la vista, Baby!

Habt Ihr auch schon mal so was entdeckt? Lasst uns teilhaben!


Und liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder

Freitag, 2. Januar 2015

In was für einer Welt wollen wir leben?

Liebe Leser,

Vorsicht, dies wird ein Rant, denn ich bin sauer! Wütend auf eine 
 Gesprächspartnerin, einen Gesprächspartner und eine Weltsicht.

Es fing mit einem unverfänglichen Plausch mit einer entfernten Verwandten an. Es ging um Rechte und Pflichten in der Ehe, was muss man teilen, was darf jeder für sich alleine haben. Sie erzählte dann, sie hätte neulich eine Brieftasche gefunden und von dem Geld hätte sie natürlich was für sich gekauft. Ich fragte, ob der Finderlohn denn so hoch gewesen wäre und wurde verständnislos angeglubscht. Natürlich hätte sie das Portemonnaie behalten. Das würde doch jeder tun. Mir gibt doch auch keiner was wieder. Keiner schenkt Dir was, wenn Du es Dir nicht nimmst.

Ich war sprachlos. Wirklich? So sieht sie die Welt? Das ist einfach traurig für sie, dachte ich und sprach das bei einem anderen Gespräch an. Reaktion: man hätte die Papiere zurückgeschickt, aber das Geld behalten. Uns würde ja auch keiner was zurückgeben.

Und als ich dann für diesen Artikel recherchierte, fand ich vorwiegend Fragen in Foren: "Ich habe ein Portemonnaie gefunden. Kann mir was passieren, wenn ich es behalte?" Viele Antworteten: "Nimm Dir das Geld. Dir würde ja auch keiner was zurück bringen!

Woher nehmen diese Menschen Ihre Erfahrungen? Mir wurde schon mal etwas zurück geschickt. Ich gab schon häufiger etwas ab. 

Dieses fehlende Unrechtsbewusstsein regt mich auf. Diese Weltsicht: sind doch eh alle Menschen schlecht, warum sollte ich das das Vernünftige, das Richtige, das rechtlich einzig Vertretbare tun?





Eben darum! Wenn wir meinen, dass es dunkel um uns herum ist, sollten wir das Licht sein. Meine Tochter sang gerade in der Schule: 

"Kleines Licht, bist Du auch winzig, 
strahle in die Welt hinein.
Bring uns liebe, Wärme Hoffnung,
niemand soll alleine sein!"

Daran muss ich oft denken. Wir wir handeln, wie wir unser Leben und andere Menschen sehen, wird die Welt um uns herum beeinflussen. Wir als Eltern haben da ja noch weitere Gedankenpflicht. Was wünsche ich mir, was meine Kinder für Menschen werden? Was sollte ich dann vorleben.

Ich gebe zu, ich bin da extrem. Ich gehe nicht bei rot über die Straße, ich sage Verkäuferinnen, wenn sie sich beim Wechselgeld verzählen, ich blinke auch dann, wenn ich alleine auf der Straße bin, ich werfe nie Müll auf die Straße. Ich halte mich einfach an Regeln, von denen ich möchte, dass mein Kind sie später beherzigt. Ich möchte, dass sie nicht nur klug und humorvoll und glücklich wird, ich wünsche mir auch, dass sie ein guter Mensch wird. 

Wie verträgt sich das damit, dass ich fremden Menschen Ihr Geld stehle und billigend in Kauf nehme, dass der Besitzer viel Geld uns Nerven investieren muss, um alle Unterlagen neu zu beschaffen. Und ich hatte auch in Erinnerung, dass man verpflichtet ist, Gefundenes abzugeben. Ich habe das mal eben für Euch recherchiert. Laut Strafgesetzbuch, genauer § 246 Abs. 1 StGB iVm § 965 BGB ist es Unterschlagung, eine gefundene Sachen nicht abzugeben. Eine Straftat.

Eine, die offensichtlich akzeptiert und hingenommen wird. Ich mache da nicht mit. Ich halte mich an Gesetze und meine Moralvorstellungen und ich sehe viele tolle Menschen um mich herum, die es auch tun. Es geht mir nicht um diesen unterschlagenen Geldbeutel. Es geht mir um die Einstellung.

Nennt mich naiv, aber ich glaube daran, dass unsere kleine Welt um uns herum gut sein kann und ich sehe viele Beweise dafür. 

Seid ein Teil davon. Lasst Euch einfach nicht runterziehen!

Liebe Grüße,
Eure Endwinterwunder (inzwischen wieder ruhiger)

Donnerstag, 1. Januar 2015

Ein frohes neues Jahr euch allen

Ihr Lieben,

Ende 2014 haben Endwinterwunder und ich unseren gemeinsamen Blog aus der Wiege gehoben. Wir stehen immer noch in den Anfängen und freuen uns daher umso mehr auf das nun beginnende neue Jahr.
Wir sind neugierig und gespannt auf alles was uns und euch hier erwarten wird und freuen uns riesig, dass ihr unsere Bloggerreise weiterhin begleitet.

Also Prost-Neujahr.
Endwinterwunder und ich haben gestern Nacht zusammen das alte und den Start in das neue Jahr mit unseren Familien gefeiert und auf euch, auf uns und das Leben und das Glück, dass uns umgibt, angestoßen!!!