Donnerstag, 10. Dezember 2015

Winter-Mitmach-Geschichte zum Vorlesen

Hallo Ihr Lieben,

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass es bei uns dieses Jahr keinen Adventskalender gibt. Aber dafür haben mich zwei ganz zauberhafte Bloggerkolleginnen gebeten, an Ihren Kalendern mitzuwirken. Nachdem ich schon letzten Freitag bei der spitzzüngigen, liebenswürdigen und einfach wundervollen Séverine vom Blog Mama on the Rocks zu Gast sein durfte, hat mir heute die entzückende Tanja von Tafjora - einmal Frankreich und zurück - c'est ma vie viele Fragen gestellt. Wie ich die beantwortet habe, könnt Ihr Euch in ihrem Adventskalender anschauen.


Zu ihrem Adventskalender-Konzept gehört, dass ich Euch heute -  parallel zur Veröffentlichung des Fragebogens auf ihrem Blog- bei mir etwas schenken soll. Mein ganz eigenes Adventskalendertütchen sozusagen. Ich habe mir natürlich viele Gedanken gemacht, was ich Euch Sinn- und Liebevolles schenken könnte und dann kam mir eine ganz verrückte Idee! Wie ich bei Séverine schon erwähnt hatte (bitte hier den Beitrag lesen) schreibe ich ganz gerne auch mal selber Geschichten, habe diese aber noch nie veröffentlicht. Weil Weihnachten ist, ich Tanja eine Freude machen möchte und Euch liebe Leser so mag, bekommt Ihr heute meine erste offizielle Kindergeschichte zum Vorlesen! 


Da ich mir über das Vorlesen und seine pädagogischen Effekte viele Gedanken mache - wie Ihr hierund hier nachlesen könnt - habe ich mir eine Geschichte ausgedacht, die die Kinder (und Vorlesenden) zum mitmachen, erleben und erfahren aufordert. Eine Winter-Mitmach-Geschichte. Alle Handlungen und Geräusche, die dazu animieren, sollen mitgeturnt werden. Damit Ihr als Vorlesende es leichter habt, habe ich entsprechende Anweisungen
(in grün) in den Text eingefügt.

Mein ganz besonderes Highlight: ich habe die kreative Stiftmagikerin Béa Beste, der unter anderem den Blog Tollabea.de gehört, gebeten mir meine Geschichte zu illustrieren und sie hat mir ein ganz wundervolles Bild gezaubert, dass direkt aus meinen Gedanken auf das Blatt gewandert zu sein schien!


Nun habe ich aber genug angekündigt und geredet. Hier kommt meine Geschichte. Ich schenke Euch meine Vorlesegeschichte zum kostenlosen Download. Ihr dürft sie ausdrucken, vorlesen, verschenken. Veröffentlichen oder verkaufen dürft Ihr sie nicht, denn die Urheberrechte für den Text bleiben bei mir, das Bild gehört Béa Beste. Für das Erstellen der PDF geht ein herzlicher Dank an Suse von Ich lebe jetzt!




Und da dies, wie bereits erwähnt meine erste Geschichte ist, die ich nicht nur meiner Tochter vorlese, würde ich mich riesig über Euer Feedback freuen! 
Nun sagt doch auch mal was! ;o)

Liebste Grüße,
Eure Thea

Dienstag, 24. November 2015

Endlich mal wieder ein Wort von mir

Hallo ihr Lieben,

lange war es ruhig hier auf dem Blog um mich. Das lag an vielen kleinen Herausforderungen, die zusammengenommen immer größer wurden und nicht mehr nur Zeitfresserchen, sondern reinste Zeitgierschlunde waren!!
Ich habe mich teilweise wie "Momo" gefühlt und verzweifelt die grauen Männer gesucht, die mich um Stunden meines Tages betrogen. Passt gut zum vorangegangenen Vorlesepost. Wir lesen das gerade mit dem Großen.

Mittlerweile habe ich aber wieder etwas Luft und damit auch Raum um an den Blog zu denken.

Neben meinem dauerkranken, kleinen Rabaukenbuben und meinem großen fordernden Rabaukenbuben, war ich auch sonst im Real Life nicht untätig. Ich habe mächtig in unserer  Bude gewirbelt und einiges zusammengeschraubt und gebastelt.

Zur Zeit bin ich voll auf den DIY-Zug aufgesprungen und bevor etwas wegkommt, überleg ich erstmal, was man daraus vielleicht noch machen kann. So auch mit einem rollbaren Schränkchen der Jungs, welches einer Umräumaktion zum Opfer gefallen ist.

Vorher war es recht traurig anzuschauen, nun erstrahlt es in neuem Glanz.



 Was habe ich gemacht:

1. Gestrichen 
 - mit Kreidefarbe (die mag ich sehr gerne, da sie schön natürlich ist)

 

2. Geschraubt
 - Leisten aus einem alten Lattenrost rausgelöst, weiß gestrichen und als Abgrenzung vor die drei Fächer geschraubt

3. Gesägt
 - weitere Leisten aus dem Lastenrost gelöst, für die Front vermessen und mit der Stichsäge zugesägt...

4. Nun kommt der Clou: Holz künstlich verwittern lassen
  - Essig in ein altes Joghurtglas getan und etwas Stahlwolle reingegeben. Die Flüssigkeit habe ich eine Woche geschlossen stehen lassen und dann auf die Bretter gepinselt (habe das schon in einigen Blogs gelesen, konnte aber nicht glauben, dass das wirklich klappt).
Zuerst sieht man keinen Effekt. Ich war ziemlich enttäuscht. Aber schon nach 2Stunden wird das Holz sichtlich dunkler und bekommt eine tolle graubraune Färbung.



 5. Geschraubt
 - die verwitterten Leisten zum Schluss an die Front geschraubt und das Schränkchen in die Küche geschoben.



Tadaaaaa....

Ich finde die Optik toll, habe mehr Stauraum und einem ungeliebten Stück einen neuen Ehrenplatz zukommen lassen. Und das Beste, ich hatte alle Materialien im Haus.

Demnächst pimpe ich damit unseren TV-Unterschrank, der ist noch ungeliebter :-)

Und ich zeige euch in Kürze die Wochendbastelaktion mit meinem Großen.

Alles Liebe,

eure Bee






Donnerstag, 5. November 2015

#ichlesevor 2015 - die Blogparade

Hallo Ihr Lieben,

kaum zu fassen - da ist doch schon ein Jahr vergangen und in 2 Wochen ist wieder bundesweiten Vorlesetag! Manche von Euch erinnern sich vielleicht daran, dass ich zu diesem Festtage letztes Jahr die Aktion #ichlesevor ins Leben gerufen habe. 

 
Hier könnt Ihr Euch ansehen, warum ich die Aktion letztes Jahr gestartet habe. Viele, viele haben daran teilgenommen. Meine Zusammenfassung der Beiträge findet Ihr hier und einige der Tweets unter dem Hashtag #ichlesevor könnt Ihr hier nachlesen oder ihr sucht das einfach mal bei Twitter und Instagram, um Euch einen Überblick zu verschaffen.

Ich fand das Feedback so großartig, dass ich dieses Jahr wieder dazu aufrufen möchte. Ich möchte das Vorlesen in der Öffentlichkeit sichtbarer machen und ich möchte mehr über Euch und Eure Vorlesegewohnheiten erfahren. Wem lest ihr vor? Nur Kindern, die selbst noch nicht lesen können oder auch Größeren, Partnern oder Euren Eltern?

Lest Ihr nur in der Familie vor oder macht das auch jemand von Euch öffentlich in Schulklassen oder Altenheimen vielleicht? Hier interessiert mich auch der Blick von Autorinnen / Autoren und Bibliothekarinnen / Bibliothekaren, die das beruflich machen. Wie fühlt sich "read for pay" für euch an? Mögt Ihr am Ende des Arbeitstages noch privat vorlesen? Was bedeutet es Euch?

Wie ist es mit den Eltern? Wer liest bei euch in der Familie vor? Heißt es auch in diesem Bereich #Papakanndas oder sollte das besser die Mutti machen? ;)
Wie hat sich das Vorlesen mit dem Alter des Kindes / der Kinder verändert? Was, wann und wo lest Ihr vor? Was haben die Teilnehmer vom letzten Jahr innerhalb der letzten 12 Monate erlebt?

Zeigt mir Euer aktuelles Buch. Schreibt doch mal mit, wie viele Bücher Ihr in 4 Wochen so vorlest, wenn Ihr mögt.

Ich weiß, das sind sagenhaft viele Fragen, aber Ihr müsst ja nicht alle beantworten. Sucht Euch einfach heraus, was zu Euch passt und worauf Ihr gerade Lust habt. Zeigt uns mit dem Hashtag #ichlesevor Vorlesesituationen auf Instagram, Twitter und Facebook. Twittert einen kurzen Kommentar oder schreibt einen ganzen Blogbeitrag. Ganz, wie es Euch gefällt.

Ihr habt jetzt 4 Wochen Zeit, also bis zum Samstag, 5.12.2015!

Ich bin sehr gespannt auf die Vielfalt des Vorlesen und freue mich auf Euer Feedback!

Liebste Grüße
Eure Thea





Sonntag, 1. November 2015

"Mir stinkt's!" - So machst Du es Dir dufte

Hallo, Ihr Lieben,

ich bin ein Wellnessfan. Wenn der Alltag anstrengend ist oder ich mir einfach mal was gönnen möchte, liebe ich es, mich in die Sauna oder Badewanne zurückzuziehen. Wenn es um mich herum duftet, fühle ich mich wohl.


Ich mag besonders dieses Badesalz in den kleinen Päckchen, dass genau für eine Badewanne reicht und das es in Duftrichtungen für alle Gemütslagen gibt. Ob es entspannend oder aufmunternd sein soll, die Drogerie meines Vertrauens hat alles im Angebot. Leider sind die Einzelportionen nicht wirklich preiswert und so habe ich angefangen, mir meinen Badezusatz selber anzumischen. Für Entspannung gebe ich Totes Meersalz in ein Schraubglas und träufle einige Tropfen Lavendelöl, getrocknete Rosenblüten und etwas Speisefarbe hinzu, schraube zu und schüttle. Wenn ich mich schlapp fühle, selbiges mit Minze und Zitrone oder Rosmarin und Orange. Ein Esslöffel Duftsalz pro Badewanne genügt. 


Und weil mir das so gut gefiel und ich den Geruch so mochte und auch am Tage mal schnuppern wollte, habe ich mir einen Raumduft zusammengemischt. Beides, Raumduft und Badesalz, verschenke ich jetzt auch gerne und heute fragte mich die liebe Suse von Ich lebe jetzt, wie ich denn den Raumduft gemacht habe.

Hier kommt für Dich, meine Liebe, die Anleitung für mein belebendes Zitronen-Minze-Duftspray:

- 1 Sprüher, z.b. Parfümfläschchen aus dem Reiseset oder ein Blumenbenebler
- Wasser
- naturreines äthärisches Öl Zitrone und Lemongras
- Minzöl

Zuschrauben, schütteln, sprühen.


Unheimlich einfach, aber mir macht das einfach gute Laune. Ich habe ein kleines Reisefläschchen davon im Rucksack und wenn ich irgendwie hektisch und gestresst werde oder es irgendwo stinkt, sprühe ich mir meine Stimmung einfach dufte.

Ich wünsche viele dufte Momente.

Was sind denn Eure Lieblingsdüfte?

Liebste Grüße
Eure Thea

Samstag, 26. September 2015

Ein Hoch auf Euch!

Hallo, Ihr Lieben,

tröt, tröt! Bitte stellt Euch vor, wie ich diesen Beitrag mit einem Papphütchen auf dem Kopf tippe und alle paar Zeilen Konfetti über den Bildschirm streue. Warum dieser Aufwand?

Das hier ist unser einhunderster Blogpost! 100! 

Wenn man bedenkt, dass ich hier ohne Redaktionsplan und wöchentliche Events einfach nur meine Gedanken in die Welt tröte, finde ich das schon eine beachtliche Zahl. Beim #Blomm fragte mich jemand: "Und Du gehst neben dem Bloggen auch noch ein paar Stunden arbeiten?". Nein, eigentlich arbeite ich voll und dieser kleine Blog ist mein Hobby. Ein aufregendes Hobby und eines, das im letzten Jahr eine Menge in meinem Leben verändert hat.

Natürlich lasse ich mich nicht lumpen und habe für Euch zum 100. Post ein Feuerwerk organisiert, denn das sind mir meine lieben Leser Wert.


Na gut, das Feuerwerk habe ich beim #BLOMM für Euch fotografiert, aber das passt auch schon wieder zum Thema.

Ursprünglich wollte ich meinen Hunderesten Post nutzen, um Euch einen kleinen Rückblick zu geben, wollte zusammenfassen, was in den 100 Beiträgen so passiert ist auf meiner kleinen Insel. Gestern jedoch überrollte es mich, dieses Gefühl. Ich möchte nicht über mich sprechen zum Jubiläum, ich möchte über Euch reden!

Ich möchte Euch von "diesem Internet" erzählen und davon, was es so bewirkt hat in meinem Leben in den letzten Jahren.

Denn was dieses Internet kann, wie kein anderes Medium, ist das Verknüpfen von Menschen. Und Menschen sind es, die unser Leben reich und bunt und lebenswert machen. Als ich jung war, hieß es immer: "Sitz nicht so viel vor diesem Kasten. Du vereinsamst sonst!". Heute kann ich sagen, dass ich viele meiner besten Freunde, wunderbarsten Unterstützer und Inspiratoren durch das Internet kennengelernt habe und sie so viel wundervolles dadurch ergeben hat.

Vor fast 10 Jahren habe ich zum Beispiel eine ganz wundervolle, herzenswarme Frau kennengelernt, mit der mich viele Jahre etwas reines, liebevolles verband, dass man trotz vorwiegender Internetverbindung nur als Freundschaft bezeichnen kann. Wir bekamen fast gleichzeitig unser (erstes) Kind und meine Tochter trug im ganzen ersten Jahr fast ausschließlich Kleidung, die ihrem Großkind zu klein geworden war. Durch meine Schuld hatten wir jetzt lange gar keinen Kontakt und wodurch sind wir uns wieder näher gekommen? Genau. Dieses ominöse Twitter!

Durch ein Gewinnspiel bei Facebookgewinnspiel lernte ich vor 1 1/2 Jahren die energiegelandene, grundpositive Béa, kennen, die mich seither unterstützt, bestärkt und motiviert, wo sie kann. Am selben Tag traf ich Suse von Ich lebe jetzt!, Sonja von Mama Notes und Anna von Berlinmittemom. All diese wundervollen Powerfrauen begleiten mich seither online und gerne (natürlich viel zu selten) auch im echten Leben und ich möchte sie nicht mehr missen. Inzwischen bekomme ich schon gar nicht mehr in einen Blogpost, wie viele unfassbar wunderbare Menschen ich durch die Bloggerei kennengelernt habe. Ich werfe Euch hier einfach mal die Séverine von Mama OTR,  den Steffen von Papapelz, Andrea von Runzelfüßchen, Vivi von Hexhex und Alu von Große Köpfe zu. Wenn Ihr da mal kurz durch die Blogs blättert, versteht Ihr schnell, meine Dankbarkeit. Ich entschuldige mich bei allen, die ich jetzt im Überschwang der Gefühle vergessen habe. 

Aber im Internet wurden hier Dinge organisiert und Menschen verbunden - das kann ich nur bewundern und da geht mir das Herz auf.

Allein gestern habe ich morgens per Twitter-DM Unterstützung von anderen Müttern erhalten und wundervollen Frauen den Rücken gestärkt. Mittags habe ich entdeckt, dass eine von mir seit über 10 Jahren verehrte Künstlerin für humanitäre Zwecke einen Flohmarkt veranstaltet. Nachmittags habe ich ihr zwei ganz entzückende Kleider abgekauft und dann ein paar Stunden geholfen Spenden zu sortieren und abends hat es mich dann total geflascht! Ich wurde gefragt, ob ich nicht schnell noch einen Aufrückerplatz für die #WUBTTIKA haben möchte und mal eben am nächsten Morgen nach Wuppertal reisen will, um viele der wunderbaren oben erwähnten Menschen zu treffen. Mein erster Gedanke war, huch, da sind jetzt aber die Bahnpreise hammerhoch, wenn das so kurzfristig ist. Und bevor ich Zeit hatte, darüber nachzudenken, ob ich so eine kurzfristige Reise überhaupt leisten kann, hatten sich 6 Menschen zusammengefunden, die bereit waren, mir einen Teil der Reise zu sponsern. Einfach so! Echtes Geld aus ihrem Portemonnaie zu nehmen, um mich mal wieder zu sehen, oder mir einfach eine Freude zu machen! Ich habe noch heute immer wieder unvorangekündigt den Kopf geschüttelt, weil mir so viel liebenswürdigkeit und uneigennützigkeit einfach die Fassung raubt. Ich möchte hier noch einmal Danke sagen. Ihr seid toll!

Da sage noch mal einer, das Internet wäre eine anonyme Geschichte und nur fruchtloses Gelaber. Das ist es nicht. Dort gibt es echte Menschen und zusammen schaffen wir großes und ändern eine Menge.


Mit meinem einhundersten Blogeintrag möchte ich all diesen Menschen danken, die ihre Energie und ihr Herzblut und ihre Phantasie einsetzen, um das Internet zu einem lebendigen Ort zu machen, um die Leben von Menschen besser zu machen.

Ich bin stolz, ein Teil davon sein zu dürfen.

Liebste Grüße
Eure Thea

Donnerstag, 24. September 2015

Nachfolger für eine Zuckerdose

Hallo Ihr Lieben,

wir hatten Euch ja hier auf dem Blog neben Familienthemen und Gedankenzuckerwatte auch ein paar Lifestylebeiträge versprochen. Dafür ist bei uns die liebe Bee zuständig und und durch ihre Blogpause, ruht auch dieser Zweig unseres Blogkonzepts. 

Denn für schickes, gestyltes Wohnambiente und modische Kleidung bin ich einfach nicht die richtige Ansprechpartnerin. Bei mir muss alles funktional und praktisch sein. Da kann ich Euch nicht viel zeigen. 

Als ich gerade so über diesen Punkt nachdachte, fiel mein Blick vorhin auf meine neuen Zuckerdosen.Und ich dachte, die kann ich Euch ja mal zeigen.

Vor einer Weile hatte ich ja meine gliebte, geerbte Zuckerdose fallen gelassen und Euch auch hier davon erzählt. Danach habe ich meinen Kaffee eine ganze Weile direkt aus dem großen Napf gesüßt, weil ich mir einfach keine neue Zuckerdose kaufen wollte. Dann war ich mit Béa verabredet und bevor wir diese Fenchelpaste zauberten, waren wir noch zusammen im Suiside Sues einen Kaffee trinken. Dort standen nicht die üblichen Zuckerspender auf den Tischen, sondern kleine Flaschen und die gefielen mir so gut, dass ich mich auf die Suche nach der perfekten Größe für meinen Esstisch machte.

Und hier sind sie nun, meine Schmuckstücke:


Warum ich jetzt zwei habe? Ich kann mich eben nicht für eine Zuckerart entscheiden. Und so habe ich Beide immer gleich zur Hand.



Sie sind zwar noch nicht mit Erinnerungen verknüpft, wie ihre Vorgängerin, aber sie zaubern mir bei jedem Käffchen ein Lächeln auf die Lippen und ich finde, sie machen sich in meiner Küche ganz gut.

Liebe Grüße,

Eure Thea

Mittwoch, 2. September 2015

Kurzgebloggt: Was man sich noch vor dem ersten Kaffe so anhören darf...

Heute Morgen, fünf Minuten vor der Losgehzeit bei uns im Bad. 

Wir putzen unsere Zähne, das Kind diskutiert, warum sie nicht mit ungekämmten Haaren zur Schule gehen darf. Ich werfe ein, dass sie keine komplizierte Frisur bräuchte, kämmen aber schon. 


Daraus entspinnt sich folgendes Gespräch. 

Mama: Und Socken wären auch nicht schlecht. 

Kind: Ich weiß.  

Mama: Und Schuhe solltest Du Dir auch noch raussuchen.

Kind: Ich weiß. 

Mama: Wenn Du mit dem Zähneputzen fertig bist. 

Kind: Ich weiß. 

Mama: Meine Güte, Du weißt ja schon alles. 

Kind: Ja. 

Mama: Super, dann kann ich ja in Rente gehen. Wenn Du schon alles weißt, ist mein Mamajob ja erledigt. 

Kind empört sich: Mama, also wirklich! Und was ist, wenn ich mir wehtue und getröstet werden muss? Dann brauche ich Dich schon noch! 

Mama: Na toll. Muss ich jetzt warten, bis Du mal hinfällst, damit ich gebraucht werde? 

Kind: Ja, das musst Du wohl. Sonst bin ich ja schon groß. 

Mama: Oder ich stelle Dir ein Bein... 

Kind baut sich vor mir auf, stemmt die Hände in die Hüften und poltert: Mama, wenn Du das machst! Boah, dann kriegst Du 9 Wochen Mamarente zur Strafe! [Kind guckt finster, senkt die Stimme und fügt drohend hinzu] Und zwar ganz ohne Kuscheln! 

Das war´s dann also. Ich bin jetzt Mutti auf Abruf und werde nur noch zum Kuscheln gebraucht, wenn es dem Kind mal einfällt. 

Sie ist jetzt offiziell eine Katze!

Mittwoch, 12. August 2015

12 von 12 im August


Hallo, Ihr Lieben,

diesen Monat möchte ich gerne mal wieder bei 12 von 12 mitmachen. Das ist ein Fotoprojekt, an dem am 12. des Monats des Tagesablauf in 12 Fotos festgehalten wird.


Heute war ein nicht ganz normaler Arbeitstag, denn weil der Hort noch geschlossen hat und wir beide keinen Urlaub nehmen konnten, ist Flummi derzeit bei den Großeltern. Ich konnte also erfrischend früh zur Arbeit losfahren.

1 von 12: Wie jeden Morgen ins huschhusch ins Auto und den langen Weg zur Arbeit angetreten.

2 von 12: An der Ampel musste ich unbedingt die Scheibe runterlassen und einen Sonnenaufgang für den lieben @Linsensicht und meine Twittersammelei #LichtfürLinsensicht knipsen.

3 von 12: Endlich angekommen. Erstmal ein bisschen was frühstücken.

4 von 12: Symbolbild: Katalogisieren, Bücher bearbeiten *tibbeditipp*

5 von 12: Päuschen! Der Mann hat mir gestern Minestrone gekocht und extra mehr gemacht. Lecker!

6 von 12: Hörbuch an und ab nach Hause!

7 von 12: Wir hatten uns im Urlaub ein Buch ausgeliehen, das ist nun ausgelesen und ich habe es heute nach der Arbeit noch schnell zur Post gebracht. Aber ganz fix, ich hatte nämlich noch ein Date. Da wir nachmittags ungewöhnlicher Weise mal Zeit hatten, traffen der Mann und ich uns noch auf ein Eis. Ein bisschen Zweisamkeit genießen.

8 von 12: I solemnly swear I am up to no good!

9 von 12:  Missetat begangen!

10 von 12: So ein Balkon ist zwar kein Strand, aber ein wenig Urlaubsnachglühen tut auch dort gut!

11 von 12: Abendbrot in the Making. 

12 von 12: Da in der Eisdiele neben mir zwei Kinder (unter 3 Jahren) von Wespen gestochen wurden, muss ich jetzt noch mal nachlesen, wie man das am Besten vermeidet. Andrea von Runzelfüßchen hat da gerade eine tolle Sammlung zusammengestellt.

So, das war mein Tag. Mehr Fotos findet Ihr bei Draußen nur Kännchen.

Liebste Grüße,
Eure Thea


Freitag, 24. Juli 2015

#Papakanndas - die Auswertung

Hallo, Ihr Lieben,

es ist so weit: vor drei Wochen habe ich meine erste Blogparade gestartet und heute darf ich Euch erzählen, was ich dabei alles so erlebt habe.

Also, mein erstes Mal. Und was macht man, wenn man neue Dinge übt? Fehler, genau! Ich hab mir hier gleich einen der ultimativen Fehler erlaubt: Ich habe ein Thema gewählt, dass es schon mal gab. Ich hatte die Blogparade von Andrea im Februar zwar gesehen, aber weder hatte ich sie ein halbes Jahr später noch auf dem Schirm, noch hatte ich realisiert, dass sie - trotz anderer Gewichtung - doch auf das Gleiche abziehlte, wie ich: es geht um Geschichten dazu, was die Papas so machen in der Kinderbetreuung und wie die Umwelt darauf reagiert. Ich möchte mir hier also in aller Form bei Andrea für das beflügen ihres Ackers entschuldigen und Euch auffordern, gerne etwas für die Blogparade auf ihrem Blog zu schreiben. Denn im Gegensatz zu #Papakanndas, die ja nur 3 Wochen lief, hat "Superväter und Normalomütter?!?" keine zeitliche Einschränkung. Wem also jetzt was zu dem Thema eingefallen ist - immer ran an die Tasten!

 Trotz der Kürze der Zeit und der Themenwiederholung kamen in den letzten Wochen Acht Beiträge zusammen über die ich mich sehr freue, denn es war viel Neues für mich dabei! Ich möchte jedem Einzelnen für die Teilnahme danken und im Folgenden kurz zusammenfassen, wie unterschiedlich das Thema angegangen wurde.



Die Papas

Steffen vom Blog Papapelz
Schon der Bloguntertitel "Perspektiven eines Gleichberichtigungsfetischisten", lässt ahnen, dass wir es hier mit einem Papa zu tun haben, der die Kindererziehung nicht allein der Mutti überlässt. In seinem Blogpost Spielplatzerfahrungen: „Sollte das nicht lieber die Mutti…?“ fasst er ironisch und mit passender Antwort die Sätze zusammen, die ihm so entgegenschallen, wenn er MIT Kind(ern) aber unverschämter Weise OHNE die dazugehörige Mutti in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Was er so erlebt, übertrifft alles, was uns bisher begegnet ist. Besonders gefällt mir sein Schlusssatz:

"Nichtsdetotrotz: Liebe Menschen, Väter sind zu all 
dem fähig, was auch Mütter ihren Kindern geben 
können. (Sehen wir mal von Muttermilch und der 
Geburt ab.) Lasst sie einfach machen. Diese kleinen 
Racker sind ziemlich robust, die werden das überleben."


Daddy Dahoam
Gleich als Zweiter meldet sich ein Papa zu Wort, der erst in Elternzeit war und nun in Teilzeit arbeitet, um nachmittags die Kinderbetreuung zu übernehmen. Man sollte also meinen, er wüsste, was er da tut mit den lieben Kleinen. Aber auch ihm wird das von fremden "Tagesablauf-Ausschnitt-Beobachtern" nicht zugetraut, wie er in seinem Beitrag "#papakanndas – mein Blogbeitrag zur Blogparade" berichtet. Interessant finde ich die Frage, ob auch Mütter auf der Straße dafür beglückwünscht werden, wenn sie in den Augen der Passanten gut mit ihren Kindern umgehen. Mir ist das tatsächlich schon passiert, ein Mal mit dem Kommentar, dass es schön ist, wenn eine so junge Mutti so liebevoll ist (so jung war ich bei der Geburt gar nicht mehr, ich sehe nur jünger aus und was soll dieses Kompliment eigentlich implizieren?) und ein Mal, weil ich der Tochter in der Bahn vorlas. Beide Komplimente bezogen sich auf - für mich - selbstverständliche Verhaltensweisen und ich verstehe das schale Gefühl, dass diese bei Daddy Dahoam hinterlassen. 

DaddyD von Daddycheck
Dass eine Menge funktionierender Modelle zwischen Papa-übernimmt-die-Elternzeit und Kindererziehung und -betreuung-sind-Muttis-Aufgabe existieren können zeigt der Beitrag "Klassische Rollenverteilung 2.0?!" von Daniel alias DaddyD für mich sehr schön. 

"Zunächst sei gesagt, dass ich selbst in einem 
verhältnismäßig konservativen Mittelstands-Haushalt 
in Westdeutschland aufgewachsen bin, bei der Vattern 
tagtäglich die Brötchen verdiente, und Muttern sie 
anschließend hauptamtlich belegte – will heißen: 
Sie war Vollzeit-Hausfrau und Mutter."

So leitet Daniel seinen Erfahrungsbericht ein, um dann zu erklären, warum seine Frau und er es nicht genau so handhaben. Das Bedürfnis, neben der Vollzeitarbeit möglichst viel von seiner Familie zu haben, kann ich absolut nachvollziehen und finde hier auch den Ansatz, die Sozialisation der Herkunftsstaaten zu betrachten interessant. 

Berichtet mir doch mal, inwiefern Ihr denkt, dass es bei eine Rolle spielt, ob ihr im Ost- oder Westteil Deutschlands aufgewachsen seid!

...und was sagen die Mütter dazu?


Dani von Glucke und so
Eine andere Perspektive auf das Thema möchte uns Dani in ihrem Beitrag "#Papakanndas-aber nicht Jeder sieht das" nahebringen. Ihr selbst fällt es schwer, dem Papa all das zuzutrauen, was sie selbst macht und sie erklärt den fehlenden Respekt der Öffentlichkeit Vätern gegenüber so:

Ich will hier niemanden schützen aber ich denke 
wir sind hier in einem Wandel. Ich glaube Eltern 
im Jahr 2015 gab es so, noch nicht. Wir Eltern 
haben uns so schnell weiterentwickelt das die 
Gesellschaft damit nicht zurecht kommt.

Ich finde den Gesellschaftlichen Ansatz sehr interessant und wir werden uns im zweiten Teil der Blogparade näher damit befassen. 

Bettie von Das frühe Vogerl
Durch den "recykelten" Beitrag von Bettie habe ich überhaupt erst bemerkt, dass es "mein Thema" schon ein mal gegeben hat. Sie hatte im März für Andrea schon ein Mal berichtet, wie die Leute so auf den kinderwagenschiebenden Papa vom frühen Vogerl reagieren und den Beitrag nun bei mir erneut eingereicht.

Bei unserer Entscheidung zur Elternzeit, hatte 
ich schon gemerkt: Es gibt viele Meinungen 
("Bitte unbedingt teilen", "Das ist doch nichts für 
den Mann", "Er muss auch mal mit dem Kind alleine 
sein", "Aber Ihr nutzt das doch nicht zum Verreisen?"), 
die tangieren mich allerdings wenig.

Außerdem bemerkte sie viele verliebte Blicke, dem engagierten Vater gegenüber, was mich wieder an unnötige Lobhudelei erinnert, die Daddy Dahoam manchmal begegnet.

Frau Zweifachmama
Frau Zweifachmama und ich kennen uns schon seit gut 9 Jahren und da ich ihren Mann mit beiden Kindern schon erlebt habe und auch die Reaktionen der Umgebung beobachten durfte, habe ich mich auf ihren Beitrag besonders gefreut. In "#Papakanndas - Mein Beitrag zur Blogparade"berichtet sie von der Elternzeit ihres Mannes beim ersten Sohn und den Reaktionen darauf.

Meine Hebamme meinte damals immer "Na, das wirst 
du dir nochmal überlegen! Frauen wollen einfach 
bei ihren Kindern bleiben, Männer machen das nicht, 
wie wir wollen!"[...] Meine Chefin war überrascht, 
als ich angekündigte, dass ich nach dem Mutterschutz wiederkommen würde. Frage: "Ist Ihr Mann arbeitslos?"

Dem Vater selber gegenüber gab es allerdings kaum negative Kommentare, wenn er mit dem Kind zum Babyschwimmen oder zur Kita-Eingewöhnung ging. Ich habe das Gefühl, dass eine gewisse Selbstverständlichkeit und Kaltschnäuzigkeit helfen, "Hilfsbereite" Mitmenschen abzublocken. Was meint Ihr dazu?


Die wunderbare Minusch hat ihren ersten Beitrag zu diesem Thema, in dem sie ausführlich erläutert hat, wer bei ihr zu Hause was macht und wer was dazu zu sagen hat, komplett gelöscht und uns stattdessen lieber eine Auswahl möglicher Antworten auf die unsägliche Frage "Sollte das nicht lieber die Mutti...?" präsentiert.

1. -“Mutti hat gesagt, ich muss das jetzt mal üben, 
denn ich kriege sonst kein Eis.”
[...]
5. -“Sie haben Recht. Hätten sie gerade mal eine für mich?”
[...]
10. -“Hahaha…Sie kennen eben Mutti nicht…”
 
Genial! Vielen Dank für diesen Schmunzler zwischen den ganzen ernsten Beiträgen!

Und - wie extra, um unser Bild abzurunden - haben wir zum Schluss mit dem Artikel von Murmelmama sogar noch den Beitrag einer Alleinerziehenden. Sie berichtet in Der Zwillingspapa kann das! #papakanndas, von der Zeit vor der Trennung, in der der Zwillingspapa mit den Zwillingen zu Hause blieb, damit sie arbeiten gehen konnte. Wie fast alle anderen Mütter, die an dieser Blogparade teilgenommen haben, stellt sie fest, dass Papas vieles anders machen, als die Mütter, aber eben anders richtig.

Meine Kinder sind auch bei ihm satt, sauber 
(die ersten 5 Minuten nach dem Baden), haben 
Spaß. Vielleicht ist es mit Papa sogar viel lustiger 
als mit Mama. Nein, nicht vielleicht – es ist so! 
Papa kaspert und tobt mehr als Mama. Bei Mama 
läuft alles etwas strukturierter und dadurch 
vielleicht auch etwas ernster.

  
Ich bin ganz begeistert von den vielschichtigen, klugen und lustigen Beiträgen, die beim ersten Teil unserer Blogparade zusammengekommen sind! Wer sie alle gelesen hat, ist perfekt vorbereitet auf den zweiten Teil der Parade. Schaut doch am Wochenende immer mal wieder bei Steffen vorbei, da erfahrt Ihr, worum es dabei geht!

Bei einem könnt Ihr Euch schon mal sicher sein: #Papakanndas!
 
Liebste Grüße
Eure Thea