Sonntag, 30. November 2014

Adventskalender mit Bildern selbstgebastelt

Liebe Leser,

na, seid Ihr so langsam in Weihnachtsstimmung? Von mir kann ich das nicht behaupten, aber das Kind hüpft und singt und freut sich auf Schnee, den Adventskranz und natürlich besonders auf die Kalender. Ja, ganz recht, die! Sie bekam von jeder Oma, der Tante und uns je einen Schoko- oder Spielzeug-Wartezeitverkürzer.

Für den Papa haben Flummi und ich heute einen Adventskalender gebastelt. Genau, wie schon im letzten Jahr.

Braucht von Euch vielleicht noch jemand eine Idee für einen schnellen Kalender für die lieben Verwandte oder weltbesten Kollegen und hat nicht genügend Spielsachen und Süßigkeiten im Haus um schnell einen zu basteln?

Erinnert Ihr Euch noch, als wir Kinder waren? Da gab es diese Kalender, in denen es hinter jedem Türchen ein Bild war. So einen haben wir gebastelt und es ist ganz einfach.

Zuerst haben wir 2 gleichgroße Tonkartons ausgewählt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Rückwand schön hell ist, damit man gut darauf malen kann.

Dann habe ich 24 Rechtecke frei auf der Vorderseite verteilt und die Türchen aufgeschnitten. Achtung: das Brettchen, dass ich untergelegt hatte, war danach ordentlich zerschnitten. Wer hat könnte eine Schneideunterlage oder ein altes Brettchen nehmen.
Noch mal Achtung: nur 3 Seiten aufschneiden ;-)




Alle Fenster aufgeschnitten.

Dann habe ich mit einem spitzen Bleistift die Position der Fenster auf die Rückwand übertragen.


 Nun noch die Fenster in Rahmen verwandeln, in die man die Bilder malen kann. Man kann auch hinter jedes Türchen ein Foto kleben oder mit einem Klebepad einen Sticker samt Trägerpapier, dann kann jeden Tag einen Aufkleber aus dem Kalender nehmen.






Bei uns wurde gemalt und geklebt. Das habe ich vollständig dem Kind überlassen.

 Jetzt noch schnell die Zahlen draufschreiben und dann den Kalender zusammenkleben.

 



Und so sieht unser Kalender fertig aus:



Wir zeigen jetzt natürlich nicht, was hinter den Türchen ist, der Papa soll sich ja noch überraschen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Basteln! Und wenn Ihr lieber klickt, als schnibbelt, guckt doch ab morgen mal hier rein, wir haben eine Überraschung für Euch!

Allerliebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Donnerstag, 27. November 2014

#ich lese vor - Zusammenfassung der Blogbeiträge

Liebe Leser,

ich bin noch ganz begeistert und überwältigt von den vielen Antworten zu #ichlesevor! Nicht nur, dass es bei Twitter 53 (!!!) Tweets unter dem Hashtag #ichlesevor gab, davon 22 mit Foto, es wurden auch 5 Blogbeiträge zu meinem Aufruf geschrieben!

53 Tweets! Die kann ich hier gar nicht alle reinkopieren! Ich fange einfach mal damit an, Euch die Blogbeiträge zu zeigen. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.



Am schnellsten war die Frau Zweifachmama vom gleichnamigen Blog mit Ihrem Betrag zum Thema! Und das, obwohl sie gerade eine Blogpause macht. Vielen Dank, dass Du sie für mich unterbrochen hast!
 
Sie liest vor, weil: (ich zitiere)
  • ... weil es so wunderbar ist, die Begeisterung meiner Kinder für die Geschichten zu spüren.
  • ... weil es immer wieder rechtfertigt neue tolle Kinderbücher zu kaufen.
  • ... weil es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, mit den Kinder von klein auf meine Liebe zu den Büchern zu teilen.
  • ... weil meine Kinder dadurch auch oft verstehen, wenn ich mal schnell noch fünf Seiten lesen möchte.
  • ... weil ich der Meinung bin, dass ein umfangreicher Wortschatz nicht von ungefähr kommt und man mit regelmäßigem vorlesen da eine Menge zu beitragen kann.

Besonders den vorletzten Grund finde ich wichtig, hervorzuheben. Da Kinder ja viel durch Vorbild lernen, lasse ich gerne mal mein aktuelles Buch herumliegen oder setze mich am Wochenende auch mal hin, um etwas zu lesen. Gerne setzt sich meine Tochter dann dazu und schaut selbst ein Buch an, oder baut ihre Pferderanch um mich herum auf. Lesen gehört zum Alltag dazu und sogar Mama macht das nur für sich. Das soll sie daraus lernen und ich denke, es kommt bisher ganz gut bei ihr an.


Auch die Murmelmama liest selber besonders gern und vermittelt ihren Zwillingen deshalb die Liebe zu Büchern sehr authentisch und quasi automatisch, wie sie in ihrem Beitrag auf dem Blog Chaoshoch2.de berichtet. Vielen Dank für diesen tollen, persönlichen Beitrag, liebe Murmelmama!

Murmelmama schreibt unter Anderem, dass Ihre Kinder die Wissensbücher von der Maus lieben. Die Reihe "Frag doch mal... die Maus!" finde ich auch sehr gelungen und möchte Eltern, deren Kinder noch nicht so für Vorlesesituationen zu begeistern sind, ans Herz legen, es ein Mal mit Sachbüchern zu versuchen. Kinder sind neugierig und ich möchte behaupten, dass jedes Kind ein Thema hat, das es besonders interessiert. Ich hatte mal in einer KiTaGruppe einen Jungen der nur Bücher über Verkehrsschilder ansehen wollte. Wir  haben welche gefunden und seine Mutter freute sich sehr, als er beim nächsten Mal Dinosaurierbücher und dann sogar Petterson und Findus ausleihen wollte. Interessen sind der Schlüssel, man muss nur sehr gut zuhören!

Und auch ein Papa hat einen Beitrag zur Blogparade verfasst. Das freut mich besonders, da in der Vorlesestudie von 2013 festgestellt wird: 
 "Ebenso lesen Väter ihren Kindern deutlich seltener vor als Mütter: Während 29 Prozent der Mütter ihren Kindern täglich vorlesen, machen dies nur neun Prozent der Väter."
2009 war dies sogar Thema der jährlichen Studie.

Dies alles gilt aber nicht für Sven von Zwillingswelten! Er liest vor und das gerne und oft. Für Ihn ist das Vorlesen Teil des Tagesrituals. Er sagt:
"Es ist die Zeit, meistens am späten Nachmittag oder Abend, wo der Tag zur Ruhe kommt, sich alle hinkuscheln und gemeinsam in die Geschichte abtauchen."

Dass das Vorlesen dazu beiträgt, eine Motivation für das Lesenlernen zu erschaffen, zeigt auch sein Beispiel, dass seine Söhne schon wenige Monate nach der Einschulung darauf brennen, immer mehr selbst lesen zu können. 
Diese Beobachtung mache ich auch bei meinem Flummi. Ich kann nicht nachweisen, dass sie weniger begeistert wäre, wenn ich nie vorgelesen hätte. Aber ich denke, sie ist vor Allem deshalb so begeistert für das Lesenlernen, weil sie den Zauber der Geschichten kennt. Wer ein Ziel hat, begibt sich häufig leidenschaftlicher und mit leichterem Herzen auf die Reise.

Und auch zwei Dienstleister widmeten sich dem Thema #ichlesevor zum Vorlesetag. 

Auf dem Tollabox-Blog schreibt Antonia Mercadante:
"Vorlesen hat viele Bedeutungen und ist für Kinder weitaus mehr als nur das Hörbarmachen von Geschichten!
Vorlesen bedeutet Nähe und Zuwendung aber auch das Teilhaben am Wissen und an der Erfahrung der Erwachsenen. Wahrscheinlich gibt es keine bessere Lernmöglichkeit für Kinder als Kuscheln und Vorlesen!"
Außerdem wurde dort eine Facebook-Umfage zum Thema Vorlesen ausgewertet. Interessant finde ich, dass die meisten Eltern bei der Umfrage den Grüffelo besonders mögen.  Ich finde, es ist nicht zwingend das Beste von Axel Scheffler, aber es hält sich seit Jahren hartnäckig ganz oben in vielen Listen, wird sehr viel in Bibliotheken ausgeliehen und ich kenne kaum ein Kind, dass es nicht mag.

Die Lernplattform scoyo hat mit ihrem Beitrag zu meinem Hashtag eigentlich schon zusammengefasst, was ich auf meinem Blog daraus machen wollte ;)

Besonders hervorheben möchte ich hier die 7 Tipps zur Vorlesesituation aus dem Beitrag:


  1. Die richtige Atmosphäre: Nehmen Sie sich Zeit und sorgen Sie für Ruhe, wenn Sie Ihren Kindern vorlesen. Kuscheln Sie sich gemeinsam mit Kissen auf die Couch oder aufs Bett und sorgen Sie so für eine entspannte Leseatmosphäre.
  2. Auf die Wünsche des Kindes eingehen: Sobald es dazu in der Lage ist, sollte Ihr Kind sich das Buch selbst aussuchen oder zumindest mit entscheiden, was vorgelesen wird. Viele Kinder möchten immer das gleiche Buch lesen, geben Sie dem Wunsch ruhig nach, auch wenn es für Sie – zugegeben – etwas langweilig werden kann.
  3. Lebhaft vorlesen: Spielen Sie mit Ihrer Stimme und geben Sie den Figuren unterschiedliche Stimmen. Das macht nicht nur Spaß, sondern begeistert kleine Leser und macht die Geschichte lebhafter.
  4. Feste Vorlesezeiten: Kinder lieben Rituale. Führen Sie feste Vorlesezeiten ein. Am besten ist nach dem Mittag oder abends, wenn die Kinder Ruhe brauchen.
  5. Interaktiv vorlesen: Gehen Sie auf Fragen und Anmerkungen Ihrer Kinder ein und unterbrechen Sie die Geschichte bei Bedarf.
  6. Ein bisschen Grusel ist okay: Die meisten Märchen sind erschreckend grausam, doch Kinder können meist gut zwischen der Fantasiewelt in den Büchern und der realen Welt unterscheiden. Trotzdem sollten Sie Ihr Kind im Auge behalten. Ist es ein ängstlicher Typ, der nachts Alpträume bekommt, sollten Sie besser zunächst einmal auf „Bambi“ oder „Hänsel und Gretel“ verzichten.
  7. An digitale Medien heranführen: Auch wenn Bücher natürlich immer noch das beliebteste Medium zum Vorlesen sind, haben digitale Medien auch ihren Reiz, besonders für Eltern, die selbst technikbegeistert, aber keine Leseratten sind.

Außerdem fasst der Beitrag zusammen, welche kindlichen Kompetenzen durch das Lesen gefördert werden und warum Vorlesen so wichtig ist.

Mir bleibt an dieser Stelle nur noch, Euch viel Spaß beim Vorlesen zu wünschen! Und Euch zu versprechen, die auf Twitter geteilten Gründe für das Vorlesen im nächsten Beitrag für Euch zusammenzufassen.

Die herzlichsten Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 26. November 2014

The simple joys of life...Glücksmomente am Mittwoch

Nach einer Woche Blog-Abstinenz durch jahreszeitbedingte Infekte (ja, ja, wir haben grauen Nieselherbst) back online :-) Und die letzte Woche hat mir mal wieder gezeigt, wie sensibel wir mit uns und unserem alltäglichen Chaos umgehen müssen!

Kennt ihr das auch?
Wir bemerken viel zu oft nur die großen Dinge in unserem Leben, all die kleinen Feinheiten gehen leicht im Alltagstrott unter. Das gilt für die kleinen Freuden und die kleinen Gemeinheiten gleichermaßen. Oftmals sind es aber gerade diese kleinen Sachen, die uns beständig lächeln und Glück empfinden lassen oder wie kleine Steinchen im Schuh pieksen und drücken und uns nerven.Wir nehmen sie nur nicht bewusst wahr und und wundern uns, warum wir uns gerade so zufrieden und ausgeglichen oder mies  fühlen.

Es sind die kleinen feinen Worte, die ausgesprochen gar nicht so schlimm scheinen, aber in ihrer Summe ein unheimliches Potential entfalten. Es sind die Handlungen, die eigentlich gar keine große Wucht haben, sich aber stetig durchs Hintertürchen einbrennen und festsetzen.

Das gilt im positiven und im negativen Sinne für all unsere Beziehungen  - die zu uns selbst, zu unseren Kindern, unserem Partner, unseren Freunden und der Familie und generell unseren Mitmenschen.

Kleine Sticheleien sind manchmal schlimmer als eine offene Konfrontation und gehen viel tiefer. Eine kleine Umarmung oder ein verständnisvoller Blick ist manchmal viel mehr wert in stressigen Zeiten als ein großes Plädoyer.

Wir sollten sensibler werden für die kleinen feinen Gesten und das kleine feine Glück in unserem Alltag. Wir sollten sensibler sein mit uns, unserem Gegenüber und unserem eigenen Konstrukt "Leben.  Damit uns nicht ein Großteil an verborgenem kleinen Glück verborgen bleibt! Wir brauchen nur ein klein wenig Zeit und ein klein wenig Entdeckergeist.

In diesem Sinne grüße ich den Entdecker in mir und  lasse euch an meinem Glücksmoment heute teilhaben:

"Mein kleiner Rabaukenbube ist heute Nachmittag, als ich von der Arbeit kam, in seinem grünen Ganzkörperwalkoverall laut "Mammaaa, Mammaaa" rufend auf mich zugewackelt!" (nichts Besonderes eigentlich, aber das Bild war zuuuu niedlich!)


Was hat denn euch den Tag versüßt? Vielleicht können wir da was Regelmäßiges in der Mitte der Woche draus machen? Freu mich auf eure Kommentare.

Dicker Drücker,
Bee

Freitag, 14. November 2014

Blogaktion #ichlesevor zum Vorlesetag 2014

Hallo, Ihr Lieben,

seid Ihr auch schon so aufgeregt? In einer Woche ist es so weit: am 21.11. ist der bundesweite Vorlesetag 2014.

Meine Mutter las mir vor. Jeden Abend. Sie hatte einen eigenen Laden und sehr, sehr volle Tage, aber die Zeit zum Vorlesen nahm sie sich immer. Auch, als ich schon lange selber las. Was habe ich es genossen, wenn wir uns im Urlaub abwechselnd gegenseitig der Zauberer der Smaragdenstadt vorlasen.

Wenn ich bei so wunderbaren Kindheitserinnerungen Studien, wie diese wirklich Interessante lese, dass in einem Drittel der Familien ein Mal in der Woche oder seltener (11 % nie) vorgelesen wird, nur bei 27 % mindestens ein Mal täglich, finde ich das unheimlich schade. Ich finde, dass diesen Kindern etwas entgeht, aber auch, dass die Eltern sehr, sehr viel verpassen. Ich weiß, dass die meisten von Euch, die diesen Blog lesen, Bücher lieben und viel vorlesen und deshalb möchte ich zur Feier des Vorlesetages eine Aktion starten, um es allen Anderen noch schmackhafter zu machen.

Ich möchte unter dem Hashtag #ichlesevor sammeln, was wir am Vorlesen bereichernd, inspirierend, herzerwärmend finden. Ich würde gerne am 22.11. unsere Ergebnisse hier zusammenfassen.

Ich wünsche mir, dass viele von Euch mitmachen und auf Twitter, hier in den Kommentaren, per Mail oder gerne auch mit Beiträgen auf Eurem Blog Ihre Begeisterung für's Lesen und Vorlesen teilen.

Was meint Ihr? Können wir hier was Großes zeigen?

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder




Donnerstag, 13. November 2014

RUMS - Beinkleid in chic

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit sind ja Lederröhren wieder stark im Kommen. In den Läden findet man sie überall - aber entweder sind sie billig und stinken nach Plaste-Elaste oder sie sitzen überhaupt nicht und werfen überall Falten.
Cool finde ich sie trotzdem und da kam doch das schöne Stöffchen von Alles für Selbermacher zur rechten Zeit - schwarz, schön elastisch und in Wildlederoptik (pssst, ich habe mir noch einen dunkelgrünen in Lederoptik geholt, was daraus wird zeige ich euch demnächst... ).

Nach dem Schnitt Beinkleid vom Milchmonster wurde dann ganz flott eine Jeggins, Leggins, Röhre...( wie man es auch immer nennen mag) daraus. Schön schnell genäht, sitzt wie angegossen und die Naht hinten ist ein dezenter Eyecatcher.

Zu weißen Blusen oder Longtops perfekt und da heute Donnerstag ist ebenso perfekt für RUMS.
Freu mich jetzt schon auf die anderen schicken Sachen dort.




 



 



Dicker Drücker,

eure Bee




Dienstag, 11. November 2014

#MOMSROCK - Zeit für eine Revanche

Endwinterwunder hatte es in Ihrem Post dazu schon geschrieben: wir finden den Aufruf der Bloggerin Luci Marshall zu dieser Blogparade absolut wundervoll und großartig und haben uns deshalb entschlossen, Teil davon zu sein.



Wir zeigen Wertschätzung im Alltag zwischen Arbeitsstress und Kindertrubel oft viel zu selten, sowohl uns selbst als auch unseren Mitmenschen gegenüber. Umso wichtiger ist es, sich jetzt einmal richtig Zeit dafür zu nehmen. Gibt es eigentlich auch eine Blogparade zu Daddysrock? Gerade Papis geben oftmals alles im Alltag und versuchen es allen recht zu machen – den Chefs, den Ehefrauen und natürlich ihren Kindern, die sie häufiger als nur zum Gute-Nacht-Kuss sehen möchten (zumindest geht das meinem Exemplar so)!

Jetzt geht es aber erstmal um die Mütter und daher ist heute Zeit für eine Revanche, die es in sich hat, denn ich möchte euch eine Mami vorstellen, die ich sehr bewundere und die wirklich rockt – auch wenn sie es selbst oft nicht glaubt :-) Was macht sie zu so einer tollen Mama? Es ist die Art wie sie mit ihrer Tochter und eigentlich mit allen Menschen um sie herum umgeht...

Roar!!
Ich kenne Endwinterwunder schon lange Zeit bevor wir Eltern wurden, konnte sie in den ersten Zügen Ihres Mutterseins beobachten und von Anfang an war klar - diese Frau ist eine Löwin (und das nicht nur als Sternzeichen)! Sie kämpft mit Herz und Seele für Ihre Lieben und was ich ganz besonders bewundere - sie hört dabei auf Ihren Instinkt und auf ihr Bauchgefühl. Von Anfang an hat sie ihre Tochter gesehen und ich meine damit wahrhaftig gesehen, nicht ein eigenes Wunschbild drüber gelegt. Auch heute: sie nimmt sie wahr und entscheidet, was richtig für ihr Kind ist. Ohne sich davon beirren zu lassen, was andere um sie herum erzählen und zu wissen meinen, versucht sie konsequent ihren Familienweg zu gehen. Dazu gehört unheimlich viel innere Kraft und ein feinfühliges Gespür für die Bedürfnisse der Lieben um einen herum und die eigenen.
Jeder von uns hat sein Kindheitspäckchen zu tragen und Endwinterwunders' Päckchen ist nicht gerade klein. Gerade deshalb ist es noch viel erstaunlicher – wie selbstsicher und bewusst sie hier agiert.

Überhaupt, und das finde ich in Ihrer Art Mutter zu sein besonders großartig, agiert sie unheimlich intuitiv und wahrhaftig - auf einer Ebene mit Ihrer Tocher. Dabei ist sie immer die Mutter, ganz klar. Sie setzt auch Grenzen und trifft Entscheidungen, aber sie nimmt ihre Tochter wirklich ernst, in allem. Sie gesteht ihrer Tochter ihre Eigenständigkeit zu und fördert sie darin. Sie hat die Größe sich selbst zu hinterfragen (ihr seht schon innere Stärke, roar!!), sich mit Ihrem Kind weiterzuentwickeln und auch mal eigene Schwäche zu zeigen. Keiner von uns ist unfehlbar und ich glaube es ist nur richtig, das unseren Kindern auch zu zeigen. Endwinterwunder ist warmherzig, liebevoll, fürsorglich, genauso wie albern, ausgelassen, chaotisch, sehr emotional und gleichzeitig sehr zupackend und dabei immer echt!

Das macht sie neben einer tollen Freundin auch zu so einer tollen Mutter. Und da auch ich das bisher kaum richtig bewusst geäußert habe, gerne noch einmal ganz gebündelt in einem fetten Schlussfazit:

Dass du Mama einer Tochter bist, finde ich einfach megaklasse und wundervoll, denn du lebst deiner Tochter ein wunderbares Frauenbild vor! In einem so liebevollen, geschützen und geborgenen Umfeld, die Möglichkeit zu so viel Freiheit zu bekommen und dabei angenommen und bestätigt zu werden, lässt Kindern Flügel wachsen, ohne dass sie den Kontakt zum Erdboden zu verlieren. Das zeigt sich schon jetzt in deiner tollen Tochter. Du machst das wirklich grandios!!

 Dicker Drücker an Dich und
natürlich auch an euch alle ihr Lieben,

Bee


Donnerstag, 6. November 2014

Ein Licht verschenken, wenn es draußen finsterer wird

Liebe Leser,

ich hatte eine Bastelidee und ich wollte sie Euch schon vor Wochen zeigen, aber das Kind hatte immer besseres zu tun, als mit mir zu basteln. Nun hoffe ich, Ihr findet noch genügend bunte Blätter, falls Ihr es nachbasteln möchtest.

Am Wochenende soll es ja sonnig werden, also, warum geht Ihr nicht mal auf die Straße, in den Park oder in einen schönen Wald und sammelt ein paar wunderbare bunte Blätter? 



Wir haben daraus wunderbare Teelichter für den dunklen Abende (und Frühstückstiche) gebastelt,indem wir sie laminiert haben. Wenn Ihr kein Laminiergerät habt, könnt Ihr die getrockneten Blätter auch einfach auf Marmeladengläser kleben und mit Bändern verzieren, oder Ihr guckt mal, ob Euch Freunde oder vielleicht sogar die Kita kurz eines leihen könnten. 

Ich gebe es lieber gleich am Anfang zu. Ich hatte vor, in die Mitte ein Gläschen mit Teelicht zu stellen. Beim ersten Versuch fiel mir auf, dass Wärme und Plastikfolien nicht so gut zusammenpassen. Wie ich das Problem gelöst habe, zeige ich Euch am Ende des Posts.

Ich habe die dann gewaschen, abgetupft und in eine Tageszeitung geschichtet.



 Dann schwere Bücher drauflegen und einige Wochen vergessen ein paar Tage pressen lassen.



Wenn Ihr dann weiterbasteln mögt, legt Ihr euch das Laminiergerät, Folien und die Blätter bereit. Jetzt könnt Ihr je nach Alter die Kinder die Blätter zwischen die Folien drapieren lassen oder ihnen dabei helfen.

 





Anschließend das Laminiergerät anwerfen. 

Kleiner Tipp: Die Blätter  müssen mit den Blattspitzen zum Gerät liegen. Wenn der Stil zum Gerät liegt, schiebt es die Blätter aus der Folie.



Wenn Ihr jetzt zwei gleichgroße Folien übereinander legt und die Seiten locht, könnt Ihr es schon zu Laternen zusammenbinden.




Und voilla: wir haben einen zauberhaften Teelichthalter. Aber halt: kein offenes Feuer in die Nähe der Folien. Kennt Ihr diese kleinen elektrischen Teelichter, die man um die Winterzeit überall kaufen kann? Die werden nicht heiß und leuchten sehr hübsch in einem kleinen Glasgefäß.


Für eine schnelle Martinslaterne kann man jetzt noch am oberen Rand 2 Löcher stanzen und einen elektrischen Laternenstab befestigen. Sieht auch wunderbar aus!

Weil wir so hübsch dabei waren, haben wir noch ein paar gemacht:







So, diese Laternen werden jetzt am Wochenende verschenkt und ich hoffe, Ihr lacht Euch über meinen verkorksten Bastelversuch mit den wirklich schönen Lichtspendern als Ergebnis nicht zu sehr kaputt und falls es jemand nachbastelt, bitte ich dringend um Berichte und Bilder.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 5. November 2014

"Wann ist eigentlich Deine Sterbefeier?" und andere nette Gute-Nacht-Fragen

Liebe Leser,

mein Kind und ich, wir reden viel miteinander. Wir unterhielten uns auf dem Heimweg von der Schule, wir unterhielten uns beim Abendessen und wir unterhielten uns beim abendlichen Vorlese-Kuscheln. Das Kind erschien mir recht entspannt heute. Das größte Drama in der Schule war, dass ein Klassenkamerad ihren Radiergummi zerbrochen hatte. 

Bis ich sie zum Bett begleitete und nach etlichen Küssen den Raum verlassen wollte. Da holte sie einmal tief Luft und erzählte: "Mama, meine Erzieherin war heute nicht da. Sie musste nämlich zur Sterbefeier von Ihrer Mutter gehen." 

Ich: "Zur Beerdigung?"

Tochter: "Ja genau. Warum?"

Ich: "Naja, wenn der Mensch stirbt, muss der Körper ja.."

Tochter: "Nein Mama! Warum ist die Mutti von meiner Erzieherin totgegangen?"

Ich: "Woran sie gestorben ist?"

Tochter: "Ja, war sie krank?"

Hier komme ich das erste mal leicht ins Schwimmen. Ihr müsst wissen, dass ich solche Fragen immer absolut ehrlich beantworte. Ich sage ihr nicht alles, was ich weiß, aber was ich sage, stimmt. Und da die Mutter der wunderbaren, liebevollen Erzieherin nach einer Herzoperation gestorben ist und Flummis Papa gerade gestern zu Untersuchungen des Herzens im Krankenhaus war, erschien mir eine zu ausführliche Antwort zu beängstigend so kurz vor der Reise ins Land der Träume.

Ich antwortete also: "Sie hat ein neues Organ bekommen und ihr Körper hat das nicht vertragen."

Tochter: "Und warum hat sie nicht einfach ein Neues bekommen?"

Plötzlich sprachen wir über Organspende und auch dazu hatte das Kind, das eigentlich längst schlafen sollte, viele Fragen. Meine liebste Frage war: "Du hast so einen Organspendeausweis? Dann kann ja jemand Dein Gehirn bekommen!"

Wenigstens schlug sie nicht vor, es gleich zu spenden, weil ich es ja nicht besonders viel benutzte.

Die Tochter fragte dann noch, ob ich auch so krank werden könnte, wie die Mutter ihrer Erzieherin. Auch hier fand ich es sinnlos, ihr zu erzählen, wir wären niemals krank. Ich meine, sie sieht ja, dass es anders ist. Ich habe also gesagt, dass jeder Mensch krank werden könne, wir aber alle gut auf uns achten würden, uns abwechslungsreich ernähren und regelmäßig zum Arzt gingen. Wir würden alles dafür tun, um lange gesund zu bleiben und für sie da sein zu können. 





Ich bin in solchen Momenten hin- und hergerissen. Einerseits ist es wirklich Schlafenszeit und ich möchte mich nicht an der Nase herumführen lassen, andererseits gibt es Fragen, die ich einfach nicht abwürgen möchte.

Wie handhabt Ihr das? Habt Ihr Zeiten für Fragen und Zeiten, in denen Ihr nichts beantwortet?

Wie thematisiert Ihr die eigene Sterblichkeit? Können Eltern krank werden?

Ich interessiere mich sehr für Eure Gute-Nacht-Gespräche!

Liebe Grüße,
Eure Endwinterwunder


Dienstag, 4. November 2014

Ich bin ein Alien!

Liebe Leser,

auf dem Blog Anne von gibt es eine Kategorie, die sich Wochenberliner nennt. Als ich dort gestern las, fiel mir ein Erlebnis von letzter Woche siedendheiß wieder ein. Warum?

Letzte Woche fühlte ich mich, als käme ich von einem anderen Planeten. Zumindest wurde ich so angeschaut, als hätte ich sieben Augen und wäre mindestens hellgrün. Was ich getan hatte? Ich hatte versucht, Rasiergel zu kaufen.

Ich habe sehr, sehr trockene Haut. Schon immer gehabt. Vorteil: die Haut ist zu trocken für ernstzunehmende Unreinheiten. Nachteil: man muss bei der Auswahl seiner Pflegeprodukte ausgesprochen sorgsam sein, damit es nicht juckt, spannt, brennt. Ich möchte aber trotzdem nicht auf zarte, geschmeidige Schienbeine verzichten und so suchte ich lange, nach einem verträglichen Rasierschaum.

Eines Tages entdeckte ich zufällig, dass auf dem Gesichts-Waschgel meines gepflegten Gatten "2 in 1 - Waschgel und Rasiergel" stand. Probiert - großartig! Beinerasieren ohne Schmerzen! Noch 2 Mal kaufte ich unerkannt das Rasiergel für Männer, bis ich es eines Tages nicht mehr im Regal fand.



Ich musste um Hilfe bitten! Die Verkäuferin verstand mich erst nicht, ich musste ihr zeigen, wo das Gel früher immer stand. Da fing es an, das Angestarrtwerden, verständnisloses Kopfschütteln, seufzen.

Erst versuchte sie es ganz sacht: "Das ist aber ein Produkt für Männer. Ihre Produkte finden sich hier vorne."
Ich folgte ihr zu dem Regal voller rosaner, aprikotfarbener, cocosduftender Schaumtuben. Ich wollte aber gerne das vorherige Produkt.
Zweifelnder Blick: "Das hat aber einen herberen Duft."
Ich weiß, aber meine Haut verträgt das gut.
"Wir haben aber auch hervorragende Produkte für Damen in schönen Farben. Sie müssen keinen Männerschaum mehr verwenden."
Könnten Sie bitte einfach nachschauen, ob es das noch gibt?
"Wenn es da nicht steht, ist es aus dem Sortiment genommen worden!", sprachs und stöckelte kopfschüttelnd davon.

Als ich später noch etwas Anderes suchend durch den Markt schlurfte, hörte ich, wie sie hinter einem Regal mit einer Kollegin über mich tuschelte.

Nennt mich also Revoluzerin! Eine, die mit herb duftenden Beinen jenes aussucht, das gut zu ihr passt und nicht das, was die Pflegeindustrie für ziemlich hält.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Sonntag, 2. November 2014

Unser Wochenende in Bildern

Auch wenn die Bee-Familie gerade kränkelt, zumindest der kleine Rabaukenbube und der Göttergatte, haben wir versucht das Beste aus dem Wochenende zu machen :-)

Nach dem samstäglichen Frühstück fahren wir mit dem Bus Rabaukenbubenwinterschuhe kaufen. Das Wetter ist frühlingshaft und wir haben den Kinderschuhladen für uns...


Wieder zuhause bummeln wir ein wenig herum und machen ordentlich Mucke.

 

Am Nachmittag geht es natürlich raus auf den Spielplatz. Dort wird gerade das große Klettergerüst durch einen Seilgarten ersetzt.

Ich bereite das Abendbrot vor und die Rabaukenbuben werkeln ordentlich in der Kinderküche mit. Danach heißt es Bettzeit und guuuute Nacht.



Wir gehen den Sonntag Vormittag gaaanz entspannt an (nachdem ich natürlich joggen und Brötchen holen war *g*). Die Rabaukenbuben müssen allerdings handwerken :-)


Der Nachmittag steht noch einmal ganz im Zeichen von Halloween. Wir fahren ins FEZ-Berlin, wo ordentlich was los ist. Spielplätze ohne Ende, Attraktionen für die Kleinen, Hexentanz, Fackelumzug oder Trommelaction.



 Im Dunkeln kehren wir heim, begutachten unsere FEZ-Stempel und die Rabaukenbuben fallen sofort ins Bett :-)


Ihr Lieben, das war unser Wochenende.

Dicker Drücker,

Bee

Unser Wochenende in Bildern - Familie Endwinterwunder wieder komplett!

Liebe Leser,

kleiner Nachtrag gleich am Anfang des Posts: ich hatte den wichtigen Link vergessen, warum ich das hier eigentlich alles mache! Die inspirierende Susanne vom Blog geborgen-wachsen.de ruft jedes Wochenende dazu auf, seine Erlebnisse in Bildern festzuhalten. Hier findet Ihr ihr Wochenende und die Links zu den anderen Familien!

dieses Wochenende begann für uns noch untypisch, dann das Kind kehrte erst am Samstag Mittag aus dem Urlaub mit den Großeltern zurück. Wir schliefen also aus, putzten, räumten auf und dann begann ich eine Schön-dass-Du-wieder-da-bist-Suppe zur Begrüßung für die hungrigen Reisenden zu kochen.



Leider gab es auf dem Heimweg viele Umleitungen und Baustellen und so verzögerte sich die Ankunft unserer kleinen Urlauberin um 1 1/2 Stunden, die ich bestmöglich nutzte.



Als sie dann endlich da waren, gab es geschlechtergetrenntes Essen ;) Die Männer hatten noch Chilli vom Vortag und wir hatten unsagbar leckere Kürbissuppe.



Und wie müssen Kinderfingernägel nach einer Woche Reiterhof aussehen? Ach ja, genau so!



Der Rest war Gekuschel, Dauergeplapper und Austausch über unsere Woche. Natürlich ohne Fotobeweis ;)

Zu den Ergebnissen des folgenden Brettspieles möchte ich jetzt nichts weiter sagen.



 Damit war dann der Tag für mich auch gelaufen. ;)




Am Sonntag haben wir ausgiebig gefrühstückt und waren dann im Wald, um das wunderbare Wetter zu genießen und das komplett überdrehte Post-Urlaubskind zu beschäftigen.






Das Wetter war wirklich unfassbar sonnig und warm. Hier mein offizielles 1. November 2014 Selfie. 



Wir haben natürlich auch wilde Tiere getroffen im Wald!






 Das Kind hat tatsächlich Tiere beobachtet, auf dem Teich, mit Fernglas. Es wurden vermeldet: Kraniche, Stockenten, Löffelenten und Rallen.



Und noch mehr blauer Himmel.








Weil wir dann erst gegen Eins wieder zu Hause waren habe ich turboschnell ein Mittag gezaubert, dann ein bisschen Päuschen mit Hörbuch fürs Kind und dann haben wir uns die Urlaubsfotos angesehen und uns ausführlich berichten lassen.

Nachmittags wurde dann gebastelt. Dazu blogge ich später noch mal gesondert.


So, Ihr Schnuckelhasen, das war es für diese Woche von uns.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder