Sonntag, 28. Dezember 2014

Mit Kind ins Museum - Meine Top 5 Tipps

Liebe Leser,

morgen beginnt die zweite Ferienwoche und die lieben (/wilden / neugierigen) Kleinen wollen beschäftigt sein. Wie wäre es mal mit einem Besuch im Museum? 

Wir waren gestern mit Flummi im Museum und es war wunderschön. Das lag zum Einen daran, dass das Naturkundemuseum Berlin ausgesprochen kinderfreundlich ist, aber ich habe Euch noch ein paar Tipps zusammengetragen, damit ein solcher Ausflug ein Erfolg wird.





  5 Tipps für einen entspannten Museumsbesuch mit Kind:


     1.  Timing:
Bei vielen Dingen im Leben, ist gutes Timing ein wichtiges Puzzleteil zum Erfolg. Auch bei einem Museumsbesuch kann es nicht schaden, wenn man einen Zeitpunkt wählt, zu dem alle Beteiligten einigermaßen ausgeruht und gut gelaunt sind. 
Außerdem empfehle ich, sich nach dem Museumsbesuch keine weiteren Termine auf die Tagesliste zu setzen.  Zeitdruck kann der Entdeckerlaune sehr schnell die Beine wegziehen. 

     2. geh als Zwiebel ins Museum
Bei unserem ersten Museumsbesuch war es absurder Weise meine Kleidung, die mir den Spaß ziemlich vermieste. Viele Museen sind fürchterlich überheizt. In der Alten Nationalgalerie darf man einen Pullover auch weder über dem Arm, noch um die Hüfte tragen. Das bedeutet, dass Du alle Kleidungstücke, die Du am Eingang trägst, bis zum Ende am Leib hast. Ich habe so geschwitzt, dass ich die Bilder gar nicht genießen konnte. Also, so anziehen, dass man am Eingang auf die vorherrschenden Temperatur reagieren kann und dann alles, was man nicht braucht an der Garderobe abgeben.
Im Naturkundemuseum darf man sogar einen Rucksack mitnehmen, da kann dann auch mal ein Kinderpullöverchen rein.

    3. mach doch mal Pause
So ein Ausflug kann sich hinziehen, vor Allem, wenn das Kind in den Forschermodus schaltet und hier noch gucken und da noch probieren muss. Wir waren heute 4 Stunden im Museum. Irgendwann kommt da ein kleiner Hänger. Die meisten Museen haben einen Snackbereich, in dem es Sitzgelegenheiten, Süßigkeitenautomaten und Kaffee für die Eltern gibt. Dir Kinder um uns rum bekamen Cola und Schokolade gekauft. Da kann es nicht schaden, eine Flasche Wasser und was Leckeres zu Knabbern in der Tasche zu haben. Wir haben da richtig gepicknickt und hatten danach wieder Kraft für neue Erkundungen.

     4. Wecke den Entdecker im Kind

Kinder lieben es, Dinge selbst zu erforschen, herauszufinden und zu entdecken. Hat Dein Kind schon eine eigene Kamera? Könnt Ihr ihm Eure Kamera oder das Smartphone gefahrarm in die Hand geben? Dann los, auf zur Fotosafari! Meiner Flummi musste ich die Kamera nur in die Hand drücken und schon düste sie von Vitrine zu Vitrine, um die spannendsten Tiere zu fotografieren. Man kann auch Aufgaben stellen: fotografiere alle Säugetiere / alle Bilder, auf denen ein Pferd ist / alle Katzen...
Funktioniert natürlich nur, wenn in Eurem Museum das fotografieren erlaubt ist. Ohne Blitz darf man das in vielen, aber nicht allen Museen. Also fragt ihr am Besten nach, bevor ihr das Kind damit lockt.



     5. Kompromisse, Kompromisse
Jeder hat andere Bedürfnisse. Der Eine möchte länger in dem einen Saal bleiben, der Andere einen Film noch mal sehen. "Wenn ich jetzt das darf, machen wir nachher das für dich!", klappt bei uns ganz gut. 
Bei Anderen wird das Kind quengelig werden und nicht mehr nur gucken wollen. Ist OK, denn gehen wir eben ein Eis essen, nach all der Kultur. Bei uns war es anders herum. Nach 4 Stunden waren wir Eltern ziemlich erschöpft und mussten ja auch noch den den Einkauf erledigen (siehe Punkt 1) , das Kind aber weinte, weil sie noch mal zu den Lemuren wollte und noch nicht alles gesehen hatte. Kompromiss: Wir gehen jetzt, kommen aber noch mal wieder. Ab Mitte Januar gibt es eine neue Austellung, da passt das ganz gut.

Und für das Naturkundemuseum in Berlin habe ich noch drei Spezialtipps für Euch.
-->Der Audioguide ist toll! nehmt unbedingt den Audioguide mit! Das fällt schon wieder in Punkt 4, denn größere Kinder können ganz alleine die Vitrinen entdecken und Geschichten und Geschichte erzählen lassen. Noch abends im Bett flüsterte das Kind: "1313! (Anm.: man gibt Zahlen an den Vitrinen in den Giude ein, um Geschichten zu starten) Die Geschichte von den Lemuren und Madagaskar war sooo spannend!"

--> Vergesst nicht, im großen Dinosauriersaal durch die Ferngläser am Rand zu gucken! Kinder sind absolut fasziniert, zu beobachten, wie das Skelett vor ihnen plötzlich Muskeln und Haut bekommt und durch durch urzeitliche Landschaften spaziert.

--> Pro-Tipp für Eltern, die zu Zweit mit Kind im Museum sind: wenn man die große Freitreppe im Astronomiesaal ganz nach oben geht, findet man Musiksessel. Während einer mit dem Kind die Filmvorführung anschaut, kann der Andere Entspannen. Ich habe 15 Minuten die Augen geschlossen und der Musik gelauscht. Das gab Kraft für 500 weitere Kinderfragen :-)


Noch Fragen?






Als nächstes wollen wir uns das Technikmuseum erobern. Habt Ihr dazu Spezialtipps für mich?

Welche kinderfreundlichen Museen gibt es bei Euch am Ort? Welche Tipps würdet Ihr zu meiner Liste ergänzen?

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Freitag, 26. Dezember 2014

Unser Wunder am Ende des Winters

Liebe Leser,

Weihnachten, Familie, die echte, reine Freude unserer wundervollen Tocher - ich bin in besinnlicher Stimmung.

Da fiel mir ein, dass die liebe Béa Beste mich letztens fragte, warum ich eigentlich Endwinterwunder heiße. Ich habe das schon mal bei einem Blogstöckchen erzählt, aber es passt sehr gut auch nochmal direkt hier her. Ich warne schon malvorher: es wird sicherlich kitschig und ich muss ausholen. Ihr könnt auch einfach nur den letzten Absatz lesen, das erklärt den Namen schon ganz gut.


Für meinen Mann und mich stand schon mit 18 fest, dass wir mal gemeinsam ein Kind haben wollen, aber erst wollten wir unsere Ausbildungen beenden, ein bisschen arbeiten... Acht Jahre später, als wir dann (wirtschaftlich - vom Herzen schon viel eher) bereit waren, wollte mein Körper nicht mitspielen. Ein weiteres Jahr und eine OP später durfte ich dann auf diesen kleinen blauen Streifen schauen.

Die ersten 12 Wochen sollte ich mich nur vorsichtig freuen, weil mir keiner versprechen konnte, dass es eine "stabile Schwangerschaft" war. Mir war viel schlecht, ich nahm ab anstatt zu und ich dachte, diese Mutterbandschmerzen hauen mich um. Aber es war alles gut und ich spürte das kleine Leben in mir schon früh herumzappeln. Das hätte mich auf das Leben mit einem Flummi vorbereiten sollen! Bis zur Feindiagnostik war ich ein paar Wochen einfach nur glücklich schwanger.

Dann stellte sich heraus, dass die Dopplerwerte zu wünschen übrig ließen. Auf gut Deutsch bedeutet das, dass die Venen, die die die Gebärmutter und somit das Kind mit frischem Blut versorgen, schlecht durchblutet sind. Auf Berlinerisch: dit Kind krischt nüscht zu essen und nich jenuch Sauerstoff! 

Natürlich wuchs das Baby ohne ausreichend Versorgung nur noch sehr zurückhaltend und die Ärzte fürchteten sich sehr vor einem durch Sauerstoffmangel ausgelösten Gehirnschaden. Den Rest der Schwangerschaft musste ich alle zwei Wochen, am Schluss alle zwei Tage durch die halbe Stadt zur Kontrolle. Bis zu diesem einen Satz: "Egal, was Sie heute noch vor hatten, wir bekommen hier heute Ihr Kind!"

In diesem Jahr, war der Winter eigentlich schon auf dem Rückzug gewesen, doch als ich unter Wehen aus dem Krankenhausfenster sah, tanzten wieder vereinzelte Flöckchen vom Himmel, erst ganz zart, dann immer heftiger - genau, wie meine Wehen. Ich werde nie vergessen, wie ich da stand, in diesem entzückenden Krankenhausnachthemd, den Schneesturm beobachtete und hoffte, dass alles gut gehen würde.

Nach neun Stunden Wehen sackten bei jeder Weiteren die Herztöne ab. Man untersuchte, rief den Stationsarzt, der rief den Oberarzt, alle liefen hektisch herum, bis der Oberarzt sich zu mir setzte und sehr ruhig erklärte: "Es geht Ihrem Baby allen Werten zufolge noch gut, aber ich habe kein gutes Bauchgefühl bei der Sache. Wäre es für Sie ok, wenn wir jetzt einen Kaiserschnitt machen würden?"

Zum Glück war noch genug Zeit, für eine Spinalanästhesie und so bekam ich alles live mit. Der Mann saß die ganze Zeit an meinem Kopf, die Ärzte ruckelten an mir herum. 

"Schatz, sie ist da!", hauchte ich. Er sah mich irritiert an: "Woher willst Du das denn..." RABÄÄÄHH! Das ersehnteste und wundervollste Rabäh der Welt! Sie hatte es geschafft! Sie hatte sich die Nabelschnur so ungünstig um den Hals geschlungen gehabt, dass sie sich bei jeder Wehe halb erwürgte. Sie war blau, mein Gott, war sie blau, aber sie atmete und schrie und sie war perfekt.

Als man sie mir in den Aufwachraum brachte und auf meine Brust legte, fing sie sofort an zu saugen und ich sagte, dass sie ihren Weg schon machen wird, wenn sie sofort weiß, worauf es ankommt - erstmal was essen - und ich konnte sie einfach nur anschauen, ihre winzigen Händchen und zauberhaften Öhrchen streicheln und ich dachte: "Wahnsinn, das ist jetzt unsere! Die dürfen wir mit nach Hause nehmen und die geben wir niemals wieder her!"

Sie musste dann noch zwei Wochen in der Neonathologie bleiben, weil sie ein paar kleine Startschwierigkeiten hatte, aber für mich war sie einfach nur perfekt und ein kleines Wunder! Ein Wunder mit Hand und Fuß!




Das wir dieses Wunder erleben durften, beendete den Winter für uns und brachte und Licht, Wärme und viel, viel Farbe in unser Leben. Dafür bin ich dankbar an jedem einzelnen Tag, an dem ich ihr reines, klares Lachen hören darf. Und aus dieser Dankbarkeit heraus nenne ich mich Endwinterwunder.

Hui, das war jetzt sehr persönlich. Ich wünsche Euch einen wundervollen zweiten Weihnachtsfeiertag und eine ruhige Zeit zwischen den Jahren zum Krafttanken.

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder



Donnerstag, 25. Dezember 2014

24. Fensterchen - Fensterchen wieder zu

Liebe Leser,

ja, ist denn heute schon der 25.? 



Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen - wenn auch etwas verspätet, da wir gestern intensivst mit weihnachtchenfeiern beschäftigt waren - ganz zauberhafte Festetage im Kreise der Menschen, die Ihr liebt, Wärme, Licht und Hoffnung.

Nun sind wir auch schon am Ende unseres ersten Adventskalenders angekommen. Vielen Dank, dass Ihr uns durch diese aufregende Reise quer durch die Vorweihnachtszeit begleitet habt.

Wir wünschen Euch eine wunderbare Zeit und lesen uns bald wieder hier.

Liebste Grüße, 
 Eure Endwinterwunder

Dienstag, 23. Dezember 2014

23. Fensterchen - Traditionen, Bräuche, Rituale

Liebe Leser,

ojeh, ojeh: jetzt erreicht mich am Abend der Notruf von Bee - sie kann heute nicht mehr Bloggen, weil ihr zauberhafter kleiner Neffe neben dem PC schläft. Na, wenn das mal kein wundervoller Grund ist.

Eigentlich habe ich auch überhaupt keine Zeit, einzuspringen - noch Berge Geschenken einzupacken, die der Weihnachtsmann zu diesem Zweck hier abgeladen hat und das aufgeregte Kind irlichtert hier auch noch herum-  aber so ganz fensterlos, möchte ich Euch am letzten Tag vor Weihnachten auch nicht lassen.

Bee's Verhinderungsgrund brachte mich auch gleich auf ein Thema für das heutige Fensterchen. Weihnachtstradiotionen. Eine meiner Allerliebsten ist, dass sich die Familie zusammenfindet, zusammen isst, spazierengeht, kartenspielt. Das machen wir so, seit ich in die wundervolle Familie meines Mannes aufgenommen wurde und ICH LIEBE, LIEBE, LIEBE DAS!

Was gegessen wird, ist bei uns nicht dogmatisch festgelegt. Ursprünglich musste das schon am 24. Kartoffelsalat und Wiener sein und am 1. Weihnachtsfeiertag Gans. Aber wir stellten irgendwann fest, dass das irrsinnig viel Arbeit bedeutet und es dem Einen nicht schmeckt und es die Andere nicht verträgt. Es wird also schon etwas Besonderes gekocht, aber jedes Jahr etwas Anderes.

In unserer Kleinfamilie gibt es eigentlich zwei wichtige Traditionen.

1. der Mann und die Tochter schmücken den Weihnachsbaum.

Dabei beweist der Mann eine bewundernswerte Geduld und die Tochter darf den Stil des Jahres festlegen. Letztes Jahr war alles Lila und Pink, dieses Jahr vorwiegend Weiß mit einzelnen pinken und grünen Kugeln.

2. Am Heiligabendmorgen gibt es ein Buch.

Ein Ritual habe ich mir extra für mein Kind ausgedacht. Das ist ja das Schöne mit einer eigenen Familie - Du kannst viel selbst gestalten.
Jedes Jahr bekommt das Kind das erste Geschenk bereits nachts neben das Bett gelegt. Gleich nach dem Aufwachen darf sie dann ein neues Buch auspacken. Sie liebt diesen Brauch und ich finde es schön, dass Bücher in dieser Familie eine so große Bedeutung haben.

Und welche Traditionen gibt es in Eurer Familie zu Weihnachten?

Nur noch ein Tag bis Weihnachten! 

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder

Montag, 22. Dezember 2014

22. Fensterchen - Vom Plätzchenbacken mit Kind - ich glaube, ich habe einen am Keks!

Liebe Leser,

kaum erwähne ich hier vorgestern Mamanotes, fällt mir wieder ein, dass ich ihr ja noch was zu ihrer Plätzchen-Blogparade tippen wollte. Bei uns "ruht sich der Teig gerade im Kühlschrank vom anstrengenden Kneten aus" - wie ich es Flummi immer erklärt hatte, als sie noch kleiner war. Und während Flummi irgendetwas Hochgeheimes in ihrem Zimmer malt, ist für mich die beste Gelegenheit, Euch etwas vom Keks zu erzählen ;) (So begann ich den Text, inzwischen ist es der nächste Tag, spätabends) ;)



Meine Vorstellungen von Plätzchenbacken mit Kindern BEVOR ich selber eins hatte sahen etwa so aus, wie in diesem Lied.  Ich dachte mir, wir haben zusammen Spaß, das Kind freut sich und am Schluss haben wir leckereKekse. Die Realität ist - zumindest bei uns - ganz anders.

Meine Fallen für das Plätzchenbacken mit Kind:
    1. Das Timing
Als meine Tochter noch kleiner war, bedeutete das richtige Timing für's Backen, einen Zeitpunkt zu finden, wo das Kind weder quengelig, noch übermüdet ist und die nächste Mahlzeit möglichst nicht zu nah, da nach dem Verzehren größerer Mengen an Teig und Zuckerguss, an normales Mittagessen nicht zu denken ist.
Inzwischen geht es eher darum, das Kind zu motivieren, JETZT zu beginnen: "Mama, freue mich auf's Plätzchenbacken. Fang bitte nicht ohne mich an. Aber jetzt gerade nicht. Ich muss erst mal was malen." Den halben Tag wartete ich, bis Prinzesschen mal Zeit für mich hatte.

Inzwischen fange ich einfach an zu backen, wann es in meinen Zeitplan passt. Meist kommt das Kind dann dazu. Oder, sie sticht eben mal nicht aus, sondern verziert nur. Auch schön!


   2. Die Sauerei

Unfassbar, wie man in so kurzer Zeit, Mehl, Ei und Teig ÜBERALLHIN verteilen kann.Von Zuckerguss und Dekoperlen ganz zu schweigen. Tagelanges Geklebe in der ganzen Wohnung. Seit das Kind selber ihre Hände wäscht und darauf achtet, nicht zu kleckern, ist das besser geworden, aber eine Lösung des Sauerei-Problems ist mir noch fern.

   3. Die Konzentration

Kekse zu backen dauerst eine Weile. Anfangs nervte es mich total, wenn Flummi nach dem 4. ausgestochenen Plätzchen anfing, herumzuhibbeln, oder kommentarlos irgendetwas anderes anfing. 

Ein Trick dagegen sind bei uns solche Bretter mit denen man viele Kekse mit einem Mal aussticht. Das strapaziert die Geduld nicht so, wie jedes Glöckchen und jeden Stern einzeln zurechtzufiddeln.



   4. Die Ansprüche

Mal ganz ehrlich, mein Hauptfallstrick beim Plätzchenbacken bin ich selbst mit meinen Erwartungen. Zum Glück sind die etwas, das ich selbst, zumindest teilweise, beeinflussen kann. Seit ich mir klar gemacht habe, dass wir gar nicht durchgehend gemeinsam, gutgelaunt singend den gesamten Vorgang durchbacken müssen. 

Neuerdings mache ich alleine weiter, wenn das Kind gerade keine Lust hat und ärgere mich nicht mal darüber. Wir wechseln uns ab, wir ergänzen uns und das ist ok für mich.



Trotz aller geübter Gelassenheit, oft läuft es nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Gestern hatte der Teig eher die Konsistenz von selbstgemachtem Angelköder und lies sich weder ausstechen, noch schneiden. Dann verbrennt alles, oder die Besuchskinder futtern beim Dekorieren 2/3 der Kekse weg. Entweder, ich backe dann später einfach noch mal, oder ich kaufe Kekse. Ich habe da den Protektionismus abgelegt. Ich bin kein Konditor. Ich esse gerne Plätzchen, aber ich muss sie nicht zwingend mit Kind in großen Mengen produzieren.

Heute hatte ich dann ein Plätzchenbackerlebnis, wie ich es Euch allen wünsche. Wir waren im FEZ zum Weihnachtsbasteln und dort gab es auch eine Weihnachtsbäckerei, wo man den fertigen Teig bekam, nur ausstechen und später verzieren musste. Es war wunderbar! Und die Plätzchen waren (!) sehr lecker!

Also, Ihr Lieben, weg mit der Perfektion! Backen soll Freude machen, so, wie es zu Euch passt! 

Noch 3 Tage bis Weihnachten! Waaahnsinn!

Liebste Grüße 
Eure Endwinterwunder




Sonntag, 21. Dezember 2014

21. Fensterchen - Spekulatiushäuschen

Hallo ihr Lieben,

heut nur ganz kurz, denn so langsam rückt die Zeit bis Weihnachten immer näher und es gibt noch so viel zu tun (und die lieben Kinderlein wissen das irgendwie nicht und wollen nicht schlafen :-)).
Wir haben mit dem großen Rabaukenbuben mal wieder eine kleine Weihnachstleckerei gezaubert, nämlich Spekulatiushäuschen.


Zusammengesetzt werden Sie mit Zuckerguss und dann gehts schon ans Verzieren und das macht dem großen Rabaukenbuben am meisten Spaß.

Noch 4  Tage bis Weihnachten.

Dicker Drücker,
Bee

Samstag, 20. Dezember 2014

20. Fensterchen: Adventskranz für ganz kleine Hände und Linktipps

Liebe Leser,

manchmal möchte man Minimis ein paar Minuten zerstörungsfrei beschäftigen, besonders, wenn jetzt vor Weihnachten die KiTa-Schließzeiten kommen und da ist mir spontan etwas eingefallen, letzte Woche.

Ich habe einen Teller auf Pappe gelegt, umrandet und ausgeschnitten. Für den inneren Kreis habe ich einen Glasuntersetzer genommen. Die Pappkreise habe ich dann zusammen mit einer Schüssel Playmais, Scheren und einer Schüssel mit einem nassen Lappen bereit gestellt. 



Zuerst wurden 4 weiße oder gelbe Pinöppel als Kerzen aufgeklebt (kurz anfeuchten, dann klebt Playmais super auf Papier) und dann ringsherum halbe Bunte, als Verzierung. Man kann diesen Playmais ganz einfach mit der Schere durchschneiden.




Ich habe das mit 6 Zwei- bis Fünfjährigen gebastelt und sie hatten das superschnell raus und waren ganz stolz auf ihre selbstgebastelte Deko.

Bee, das wäre doch auch etwas für Dich und Deine Jungs, oder?


Bastelt Ihr eigentlich gerne mit den Kindern zu Weihnachten? Wenn ich Bastelideen für mich und Flummi suche und mir solche plötzlichen Ideen, wie oben fehlen, werde ich meistens auf englischsprachigen Seiten fündig. 

Schaut doch mal bei den Happy Hooligans vorbei. Es gibt unheimlich viele supereinfache Ansätze, an denen auch schon Kleinkinder Freunde finden. Vor 2 Jahren haben wir zum Beispiel diese Dekosterne gebastelt. Sehr niedlich. 

Dieses Jahr würde ich ganz gerne mal die niedlichen Fußabdruck-Rudi-Karten probieren.

Klickt Euch einfach mal durch die Blogposts. Da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein.



Noch 4 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Buchtips: mit Kindern über den Tod sprechen

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch mal ganz unweihnachtlich einfach zwischendurch ein paar Bücher empfehlen. Auf die Idee brachte mich heute die wunderbare Mamanotes bei Twitter mit diesem Tweet:



Buch gesucht! Wenn ein Elternteil eines Kitafreundes stirbt, welches Buch könnt Ihr empfehlen, um das zu begleiten?

Das ist eine Frage, die mir bei der Arbeit oft gestellt wird. Mit Kindern über den Tod zu sprechen ist sehr schwer, weil immer eigene Ängste mitschwingen, man das Kind nicht traurig machen oder veränsgtigen möchte. Ein kurzes Abendgespräch zu diesem Thema hatte ich hier schon mal verbloggt.

Aber manchmal passieren Dinge im Umfeld von Kindern, die man als Eltern begleiten muss, reden, erklären, da sein. Bei manchen Kindern kann man da mit Büchern zum Thema helfen, gerade den Eltern, weil sie nicht selbst formulieren müssen und Sicherheit gewinnen.
Mir meiner eigenen Tochter habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie solche Intetionen sofort erkennt und die Bücher dann komplett verweigert. Aber jedes Kind ist anders (Ich weiß: 5 € ind Phrasenschein, aber ist halt so) und von Kunden höre ich oft, dass Bücher da helfen können ins Gespräch zu kommen.

Für ganz Kindergartenkinder ist mein Lieblingsbuch zum Thema:


Cailliou wird ein großer Junge
Viele Kinder kennen die Fernsehserie über den 4-jährigen Caillou, die viele Alltagsfragen und Erlebnisse der Alltagsumwelt von Kindergartenkindern behandelt. Schon das ist ein Pluspunkt des Buches, vertrautes Terrain, bekanntes "Personal".
Caillou findet im Garten einen toten Vogel und will wissen, woran der gestorben ist. Das kann Papi auch nicht beantworten, aber bestimmt war der Vogel schon sehr alt. Damit ist der kleine Junge zufrieden und der Vogel wird begraben. Als aber an diesem Tag häufiger das Thema auf das Älterwerden kommt, bekommt Caillou Angst, dass auch seine Eltern und nicht zuletzt er selbst ganz balt sterben müssen. Sehr warm und liebevoll erklärt der Papa, dass ihm und seiner Familie noch ganz viel Leben bevorsteht.
Dies ist also ein Buch, um das Thema Lebenskreislauf und Sterben grundsätzlich zu thematisieren. Für das Verarbeiten eines aktuellen Verlustes braucht es Anderes.

Abedi, Isabel: Abschied von Opa Elefant
Der kleine Elefant ist verwirrt, als Opa Elefant sich von seinen Enkeln verabschiedet und erklärt, seine Zeit wäre gekommen und er würde nun gehen, um zu sterben und nicht mehr wiederkommen. Aber wohin geht man, wenn man nicht mehr wiedrkommt? Die Elefantenkinder stellen sich ihren Opa als Schmetterling vor, oder wie er mit den Engelein Musik macht. Sie werden ihn sehr vermissen, wenn er nicht wiederkommt, aber er hat ihhen viel begebracht und sie geprägt mit seiner liebevollen, beständigen Art. Ihr Opa wird also immer ein Teil von ihnen sein. 
Ich mag diese Art, dem Thema zu begegnen und den warmen Grundumgangston von Isabel Abedi. Das Buch kann ich durchaus als Gesprächstarter empfehlen.

Für den Fall, den Sonja im obengenannten Tweet schildert, erscheint mir dieses Buch am passensten:



Moritz, Andrea: Tod und Sterben Kindern erklärt
Ich gebe zu, der Titel ist etwas sperrig, aber das Buch enthält 7 kurze Geschichten zu Verlusten im näheren, sehr nahen und erntfernteren Familienkreis. Es geht um den Krebstod der großen Schwester, den Abschied von der Omi, die Beerdigung vom netten alten Herren aus der Nachbarschaft, den Tod des geliebten Haustieres. Mir als Mutter gehen die Geschichten an die Nieren, weil ich sie weiterdenke und auf unsere Familie übertrage. Aber sie sind kurz und unsentimental und bringen die Themen auf den Punkt. 
Wie bei allen Büchern zu dem Thema bleibt es wichtig, das Kind in seinen Gedankengängen zu begleiten und aufkommende Fragen nicht beängstigend im Raum stehen zu lassen. Auch hierzu bietet das Buch Gesprächsleitfäden und Anregungen zu jeder einzelnen Geschichte an, was mir gefällt.

So, Ihr Lieben, es gibt noch mehr zu diesem Thema zu sagen und ich werde hier ergänzen, wenn mir weitere Bücher über den Weg laufen, aber für heute muss es genügen.

Ich hoffe, der Eine oder die Andere findet Anregungen und bin für weitere Fragen und Kritik auf jeden Fall offen.

Beachtet dabei bitte, dass ich hier nur meine Ideen und Gefühle zum Thema teile und keine allgemeingültigen Anweisungen bieten kann.

Liebe Grüße
Eure Endwinterwunder



Freitag, 19. Dezember 2014

19. Fensterchen - Oh, es riecht gut

Plätzchenbacken gehört zur Adventszeit einfach dazu. Aber es gibt ja noch so viel mehr als Plätzchen.
Endwinterwunder hat ja schon ihre superleckere Käsecreme vorgestellt und ich als bekennender Süßschnabel haben letztes Wochendende mit dem großen Rabaukenbuben eine andere weihnachtliche Leckerei hergestellt:

GEBRANNTE MANDELN

Und zwar nach diesem Rezept.









Sie sind schon alle :-)
Ich mache sie definitiv dieses Wochenende wieder
Sie sind suuuuuperlecker und die ganze Küche hat geduftet wie ein Weihnachtsmarkt :-)

Ach ja, und sie gehen wirklich kinderleicht und total schnell!

Und jetzt sind es nur noch 5 Tage bis Weihnachten.

Dicker Drücker,
Eure Bee

Donnerstag, 18. Dezember 2014

18. Fensterchen - Gemüse, Wasserfarbe und Kinderhände

Liebe Leser,

Ohoh, noch 6 Tage bis Weihnachten! Habt Ihr schon alle Eure Lieben mit Weihnachtskarten bedacht? Nein? Dann aber ratzfatz ran ans Basteln!

Eine ganz schnelle, einfache Idee habe ich Euch heute hinter Fensterchen Nummer 18 gelegt.

Kartoffelstempeln habt Ihr sicher alle schon gemacht. Wenn man einen Plätzchenausstecher in die Kartoffel drückt und dann einen Rand abschneidet, hat man ratzifatzi einen weinhachtlichen Stempel.



a

Nach ein paar Minuten turbostemeln hatten wir dann die gewünschten 10 selbstgebastelten Weihnachtskarten. 

Ja, die Karten sind nicht perfekt. Aber echte liebe Kinderkreativität.


Meine 6-Jährige kann das schon komplett alleine Könnte das schon alleine, wenn sie nicht nach 3 Karten ein A3-Bild mit Wasserfarben zaubern müsste.
Anschließend sehen Kinderhände dann so aus:

Na dann, Ihr Lieben, fröhliches basteln und: noch 6 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Mittwoch, 17. Dezember 2014

17. Fensterchen - #Mittwochsglück

Einen wunderschönen Abend euch allen,

heute ist wieder Mittwoch und das bedeutet... hinter dem heutigen Türchen wartet das Glück *gg*
Und das kam heute ganz unerwartet in Form einer zauberhaften Postkarte in unser Haus geflattert. Zwei liebe Freunde (die leider mittlerweile sehr weit weg wohnen) haben eine Save-the-Date Hochzeitseinladung an uns geschickt :-) Es freut mich sehr, dass speziell diese beiden die Liebe gefunden haben und den Schritt Ehe wagen. Es lässt auch wieder meine Erinnerungen an unsere traumhafte Hochzeit (vor 5 Jahren) aufleben!



Mein kleiner zauberhafter Glücksmoment heute also das Glück der Anderen. Wobei ganz viel Liebe um einen herum auch einen selbst irgendwie glücklich macht! Passt doch super in die Weihnachtszeit :-)

In dem Sinnen ganz viel Liebe an euch,
Eure Bee

Pssst: Nur noch 7 Tage bis Weihnachten!

Dienstag, 16. Dezember 2014

16. Fensterchen - es ist ein Elch entsprungen...

Liebe Leser,

ich wünsche Euch einen wundervollen Dienstagmorgen! Das Schöne am Spätdienst ist ja, dass morgens noch schnell die Küche putzen kann, wenn man das Kind in die Schule gebracht hat. Aber bevor ich mich voller Leidenschaft in diese wichtige Aufgabe stürze, habe ich mir den Adventskranz erleuchtet, eine Tasse Kaffee gekocht und erzähle Euch noch schnell was vom Elch.

Das heutige Fensterchen füllt Euch eigentlich mein Mann. Der hatte nämlich gestern beim Abendbrot eine Idee, die ich durchaus adventskalendertauglich fand.

Das Kind wünschte sich Spiegeleier und der Mann meinte plötzlich: "Haben wir eigentlich auch große Keksförmchen?"

Haben wir:


Nach dem Braten nur noch vorsichtig aus der Form lösen und zack - das Abendbrotei hat ein hübsches oder niedliches oder verrücktes Gewand - je nach Plätzchenausstecherform ;)

Guten Appetit, Ihr Lieben!

Noch 8 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Montag, 15. Dezember 2014

15/13 Fensterchen - Deko mal anders

Machmal schafft man es doch einfach nicht ein Fensterchen zu öffnen. Umso schöner ist es dann innerhalb der nächsten Tage einfach zwei aufmachen zu dürfen:-) Heute also ein Doppelfensterchen.

15. Fensterchen - Deko mal anders (1)
Eine schöne Deko-Idee aus der aktuellen Zeitung Landlust hab ich heute für euch. Und die wirkt nicht nur auf dem Lande. Man braucht allerdings alte verwitterte Bretter dafür (daaanke hier an meinen Papi  *gg*).
Mithilfe einer Stichsäge einen Stern aus einem schönen alten verwitterten Brett aussägen (es geht natürlich auch jede andere Form, bspw. ein Mond oder eine Tanne). Dann aus einem anderen Holzstück einen weiteren Stern zusägen und diesen mit einem Bändsel oder einer Kordel an das Brett binden.
Schlicht und sehr wirkungsvoll!



13. Fensterchen  - Deko mal anders (2)
Ich wollte schon immer mal ausprobieren, wie es ist, aus Beton Kerzenhalter herzustellen. Sie muten  so schön puristisch an und gepaart mit Kerzen gibt das einen tollen Effekt aus grob und zart und kalt und warm.

Also hab ich Betonestricht angerührt und dann alle möglichen Plaste- und Pappformen befüllt, dann in die feuchte Masse Teelichter reingedrückt und etwas beschwert. Wer mag, kann nach einer gewissen Trocknungszeit auch noch Worte reinstempeln. Ich habe mittlerweile schon ein bisschen experimentiert: Betonestricht ist sehr grob, da sind teilweise richtig kleine Steinchen drin. Schnellmörtel trocknet hingegen wahnsinnig schnell. Man kann super Worte oder Bilder reinstempeln, aber muss beim Reindrücken der Teelichter ziemlich aufpassen, da die Masse recht fest ist. Das Ergebnis ist auch etwas glatter. Mit gefällt beides gut und Zement probiere ich demnächst aus :-)



Soooo nur noch 9 Tage bis Weihnachten!!!

Dicker Drücker,
Eure Bee

Sonntag, 14. Dezember 2014

14. Fensterchen: So ein Käse, oder: nach all den Keksen...

Liebe Leser,

ganz ehrlich, Ihr Lieben, so in der Mitte der Adventszeit, habe ich langsam etwas Süßverdruss und muss mal was Herzhaftes essen.

Letztens habe ich da was entdeckt, was meine Familie (besonders meinen Käse-Flummi) sehr begeistert hat. Bei einem Kürbissuppenrezept war ein Topping mit Maskapone und Ziegenkäse dabei. Das hatte ich alles nicht im Haus. Aber in der Küche ist Improvisation ja Trumpf ;-)

Das neue Rezept möchte ich Euch hinter das heutige Fenster.


Frischkäsecreme:
1/2 Packung Frischkäse
1/2 Packung Feta
1 TL Öl (ich habe Olive genommen, weil ich den Geschmack liebe, Kürbiskernöl oder Walnussöl geht auch prima)
Milch, zum kremigrühren
Salz, Pfeffer
 Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mir dem Püriersstab, der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einer geschmeidigen Käsemasse rühren.


Ich habe der Hälfte noch frischen Schnittlauch zugegeben.

Sehr, sehr lecker und schnell!

Ohohoh: nur noch 10 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder

Freitag, 12. Dezember 2014

12. Fensterchen: Rudi und Anna

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch gar nicht viel Kokolores erzählen. Ich möchte Euch einfach zeigen, was Omi und Flummi gestern aus dem Playmais gezaubert haben.  
Ich fand es einfach zu niedlich!

Ich stelle vor: Rudi das rentier zieht den Schlitten der Eiskönigin und Anna macht gerade einen Ausflug:




Noch 12 Tage bis Weihnachten!

Fliegt mir nicht weg heute! Ich wünsche Euch einen schönen Tag

Eure Endwinterwunder

Donnerstag, 11. Dezember 2014

11. Fensterchen - Prickel(nde) Sterne

Guten Abend ihr Lieben,

hinter dem heutigen Türchen wartet ein kleiner schöner Basteltip für euch, den ich in der aktuellen LandLust Weihnachten aufgeschnappt habe.



Ich bin in der Weihnachtszeit ein totaler Kerzenjunkie - jeden Abend leuchtet und flackert es hier in der Bude. Alles sieht dann so warm und gemütlich aus und egal wie stressig der Tag war, fühle ich mich gleich viel entspannter. Ich habe viele Kerzen mit Teelichtern aber was tun mit den ganzen Teelichthüllen?? Mich hat es immer geärgert so viele davon einfach in den Müll zu werfen.....nun fertige ich stattdessen Prickelsterne an. Geht ganz leicht: Hülle sternenförmig einschneiden und mit einer Prickelnadel verzieren (Löcher einpieksen). Schon fertig :-)
Und  ich finde, die machen echt was her.

Ein dicker Drücker an euch,
eure Bee

Mittwoch, 10. Dezember 2014

10. Fensterchen - Glück im Doppelpack

Hallo Ihr Lieben,

heute ist ja wieder unser Glücksmittwoch und ich möchte euch daher heute meinen speziellen Moment hinter das Türchen packen. Es ist manchmal gaaanz schön nervenaufreibend mit den beiden wilden Rabaukenbuben nachmittags. Der Große will gern Hüh und der Kleine Hott :-) Der Große weiß mit seinen gut viereinhalb Jahren schon sehr genau was er will, der Kleine mit seinen siebzehn Monaten aber auch (nur wenn er es noch nicht so gut sagen kann *g*).


Heut abend war ich dann aber Zeuge eines schönen innigen Momentes zwischen den beiden Rabaukenbuben. Ich räume in der Küche das Abendbrot weg, höre es auf einmal aus dem Wohnzimmer kichern und schleiche in den Flur luschern.

Da sitzt der große Rabaukenbube auf dem Boden, die Arme ausgebreitet und ruft: "Komm in meine Arme. So wie bei Mama, so wie bei Mama.". Der kleine Rabaukenbube steht vor ihm, trippelt auf der Stelle, flitzt dann los direkt in seine Arme und dann Kuschelumarmung... das haben sie dann so ca. 10mal gemacht. Und ich stand selig lächelnd im Flur. Glück im Doppelpack!!!

Ich freue mich auf eure Momente!
Dicker Drücker,
eure Bee

Dienstag, 9. Dezember 2014

9. Fensterchen - wenn's mal schnell gehen muss

Liebe Leser,

beim Verzieren der Kekse hatte ich gestern plötzlich eine Eingebung. Ich bin zwar sicher nicht die Erste mit dieser Idee, teilen kann ich sie trotzdem mit Euch, ne?

Wir haben bei unserem Lieblings-Fabrikverkauf letztens einen 2 1/2 Kilo Eimer runde Kekse gekauft. Als ich die Mandelstifte sah, dachte ich an Schneemannnasen. 

Also, auf runde Kekse (gekauft oder ausgestochen) mit einem Zahnstocher und Zuckerguss oder geschmolzener Schokolade Augen und Mund tupfen.


Nun noch einen Mandelstift in Zuckerguss tauchen und in die Mitte kleben. Zack, haben wir Schneemannkekse!

Viel Spaß und guten Appetit!

Nur noch 15 Tage bis Weihnachten :-)

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Montag, 8. Dezember 2014

8. Fensterchen - das Bloggen der Anderen: 2. Tarfjora

Liebe Leser,

und weiter geht's mit den tollen Empfehlungen für die Andventskalender geschätzter Bloggerkolleginnen. 

Heute möchte ich Euch den Kalender der wunderbaren Tanja vom Blog Tafjora - eine deutsche Familie in Frankreich ans Herz legen! Tanjas Blog lese ich schon lange sehr gerne. Eine echte Leseempfehlung an dieser Stelle, denn sie berichtet von ihrem Leben mit Mann und zwei kleinen Söhnen in Frankreich, teilt Montessorimomente und ihre Wochenenden in Bildern zählen zu meinen Liebsten in der Bloggerwelt. Ich liebe ihre achtsame, wertschätzende Art, die Welt und Ihre Kinder zu sehen.

Demnächst könnt Ihr den Umzug nach Deutschland begleiten und jetzt gerade hat sie diesen tollen Kalender auf dem Blog.


http://tafjora.blogspot.de/2014/11/bloggers-weihnacht-1-Severine-MOTR.html
(Grafik übernommen mit Genhmigung von Tanja)

Tanja hat sich viele tolle Blogger eingeladen. Mit Jeder hat sie ein Interview geführt und jede Einzelne hat ein Geschenk für die Leser mitgebracht. Mal ist es ein Rezept, mal eine Geschichte oder eine Verlosung. 

Ich finde diese Idee ganz zauberhaft und empfehle dringenst, möglichst schnell bei Tanja vorbei zu schauen!

Nur noch 16 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder

Sonntag, 7. Dezember 2014

7. Fensterchen - für kuschelige Lesestündchen

Liebe Leser, 

na, was macht Ihr an so einem graukalten Sonntag? Das wäre doch die richtige Zeit für ein gemütliches Lesestündchen im Bett! Wenn einem nur nicht immer die Handgelenke einschlafen würden vom Halten des Buches. Zur Lösung dieses Problems habe ich mir schon vor einer ganzen Zeit ein Lesekissen genäht.




Die Idee hierzu möchte ich Euch gerne hinter das heutige Fensterchen packen.

Die Anleitung habe ich auf der Onlineseite der Zeitschrift Landlust gefunden. Hier könnt Ihr sie herunterladen.

Da ich nähtechnisch nicht besonders begabt bin, habe ich mir die Anleitung vereinfacht. Ich habe mit Baumwolle gearbeitet, und das Innenkissen weggelassen. Gefüllt habe ich mein Lesekissen nicht mit Dinkelspelz, sondern mit einfacher Füllwatte. Ich benutze hierfür immer die günstigen Kopfkissen vom Möbelschweden.

 

Ich liebe mein Pünktchenkissen und im Moment benutze ich es gerade als Rückenkeil, um im Bett tippen zu können. Sehr vielfältig nutzbar, also ;)

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nähen und Lesen!

Nur noch 17 Tage bis Weihnachten!

Liebste Grüße,
Eure Endwinterwunder

Samstag, 6. Dezember 2014

6. Fensterchen - die Kalender der Anderen: 1. Berlinmittemom

Liebe Leser,

ich wünsche Euch einen zauberhaften Nikolaustag! Ich hoffe, alle sind zufrieden, mit ihren Stiefelfüllungen und es gab keine Dramen.

Heute gibt es eine Prämiere in unserem noch sehr jungen Weihnachtskalender. Ich möchte Euch nicht nur selber die Adventszeit verkürzen, ich möchte Euch auf wundervolle Menschen hinweisen, die dies auch tun. Ich möchte ein paar Blogs mit Adventskalendern mit Euch teilen, die ich ganz zauberhaft finde.

Den Anfang soll die inspirierende Berlinmittemom mit Ihrem Adventskalender "Dankbarkeit statt Sachen". 

Über diesen Kalender habe ich letztes Jahr zu ihr gefunden und dafür bin ich sehr dankbar!

Anna lebt mit ihrem Mann und drei wundervollen Kindern mitten in der großen Stadt und teil auf ihrem wertvollen, warmen Blog über Gedanken, Philosophie und Alltagsdinge. Solltet Ihr den Blog noch nicht auf Eurer Leseliste haben, gehört er dort ganz dringend hin!

Ich mag Verlosungen, aber Anna schafft es mit ihrem Kalender, unseren Fokus zu verschieben und uns in der, leider sehr häufig, hektischen Vorweihnachtszeit auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Dankbarkeit statt Sachen, Adventskalender, Berlinmittemom, Gratitude is happiness
 (Grafik eingefügt mit Genehmigung von BerlinMitteMom)

Wofür ich dankbar bin:
  • meinen wundervollen, unterstützenden, warmherzigen, sexy Ehemann!
  • ich bin unendlich dankbar dafür, unsere gesunde, zauberhafte, wilde, humorvolle Tochter bei uns zu haben!
  • ich bin dankbar für unser warmes, sicheres Zuhause.
  • Für jeden Tag, den wir als Familie miteinander verbringen dürfen, bin ich dankbar.
  • ich bin dankbar, einen Beruf zu haben, den liebe und der mich erfüllt.
  • ich danke für jeden Tag, den meine Familie gesund ist und es meiner Mutter gut geht.
Ihr merkt schon, ich bin nicht der Typ, der alles als gegeben hinnimmt. Ich habe ein gutes Leben und und liebe meine Familie sehr. Ich weiß, dass es auch leicht anders sein könnte und ich bin sehr, sehr dankbar dafür, wie sich alles entwickelt hat.

Wie fühlt Ihr das? Wofür seid Ihr dankbar? Kanntet Ihr den Adventskalender von Anna? Welche Blogs und Kalender liebt Ihr?


Ach und: Nur noch 18 Tage bis Weihnachten!


Liebste Grüße 
Eure Endwinterwunder



Freitag, 5. Dezember 2014

5. Fensterchen - Ein kleiner Farbtupfer

Hallo Ihr Lieben,

hinter dem heutigen Türchen wartet ein kleiner orangener Farbtupfer auf euch. Nelken-Orangen habe ich schon als Kind in der Weihnachtszeit mit meinen Eltern aufgestellt.



Die mit Nelken gespickten Orangen duften herrlich und sehen, wie ich finde, wunderschön aus. Noch dazu erfordert diese Deko wenig Zeit und Geld und ist super mit Kindern herzustellen. Dann muss man die Löcher aber vorprickeln, sonst pieksen die Nelken ziemlich dolle (meinte der große Rabaukenbube).

Ich werde euch noch einige meiner Classics zeigen und falls es bei euch auch einige klassische Dinge gibt, die einfach in die Weihnachtszeit gehören,  lasst doch gerne einen Kommentar da. .

Nur noch 19 Tage bis Weihnachten.

Duftige Grüße und ein dicker Drücker,
Eure Bee


#ichlesevor - Teil 2: die Tweets

Liebe Leser,

bitte entschuldigt, dass sich meine Zusammenfassung der Tweets dermaßen hingezogen hat. Krank und viele andere Dinge auf dem Tisch... aber jetzt will ich mich endlich mal für Euch daranmachen.

Zuerst möchte ich mich von Herzen bei allen bedanken, die bei der Aktion mitgemacht haben. Unter dem Hashtag #ichlesevor haben Twitterer in 53 sensationellen Tweets ihre Gründe für das Vorlesen gesammelt. Es sind ganz wundervolle Tweet dabei herausgekommen und die möchte ich nun mit Euch teilen. 

Ich habe mich entschieden, die Tweets samt Datum und Link zum Verfasser zu kopieren. Ihr könnt auf den Link klicken und Euch bei jedem Kurztext ansehen, was der kluge Kopf dahinter noch so zu sagen hat.

Da ich die Aussagen so klug und aussagekräftig finde, möchte ich ihnen nichts hinzufügen und sie für sich sprechen lassen.

Eine Überschrift hätte ich über alle Tweets setzen können: Ich lese vor... aus Liebe! In allen Tweets schwingt ganz deutlich oder unterschwellig eine ganze Menge davon mit. Mein wunderbares Fazit ist also: VORLESEN IST LIEBE!





Ich lese vor, weil...

...ich selber Bücher liebe!

15. Nov.
, weil Lesen mein Leben ist.

15. Nov.
, weil wir Bücher lieben und die Lesefreude unserem Kind weitergeben möchten.

14. Nov.

Ich lese vor, weil ich den Spaß am Vorlesen gerne teile und mir (ungelogen) vorlesen mehr Spaß macht als alleine lesen.

weil wir Bücher lieben und diesen Zauber an unser Kind liebevoll weitergeben möchten

15. Nov.
weil meine Kleine (genau wie ich) Bücher liebt, weil sie den Blick auf Details richtet: ihr fallen eher die kleinen Bilder auf.

- weil ich es liebte als Kind. Lesen liebe. Und die Maus es auch schon übt

, weil ich selber so gerne lese. Dabei ist es egal, ob Kinderbuch oder Roman.


...weil ich es als Kind liebte, wenn man mir vorlas!

, weil ich so die Freunde aus meiner Kindheit wiedertreffen kann. Hallo, Pippi! Guten Morgen, Zauberer der Smaragdenstadt!

, weil ich mir so die alten Märchen in Erinnerung rufe und sie mit neuen Augen erneut erlebe

,weil ich noch weiß,wie wunderbar ich es als Kind fand,wenn mir vorgelesen wurde.

15. Nov.
weil ich selbst noch so schöne Erinnerungen daran habe, wie mir vorgelesen wurde - die sollen meine Jungs später auch mal haben


 ...weil ich es als Kind vermisste!

weil ich mich gar nicht erinnern kann, ob meine Mutter mir jemals vorgelesen hat.Fällt mir gerade auf.Soll bei uns anders sein.


...um meinen Kindern noch näher zu kommen und mehr über sie zu erfahren!

, weil ich immer wieder erstaunt bin, welche Fragen die Lütten zu den Büchern haben.

weil ich dabei unheimlich viel über die Kinder erfahre, denen ich vorlese. Da entstehen tolle Gespräche!

Ich teile ihre Entdeckungen, ihre Gefühle, ihr Erleben. Gleichzeitig gestalten wir zusammen die Welt.  

Wenn ich vorlese, entdecke ich mit meinen Kindern gemeinsam die Welt noch mal neu. Mit ihren Augen.

weil ich wissen will, welche Bilder meine Kinder bei den Geschichten im Kopf haben.


...um mir meinen Alltag zu erleichtern!

, weil so die Wartezeit auf die S-Bahn wie im Flug vergeht.

, um die Ohne-Mittagschlaf-Töchter davon abzuhalten, um 17 Uhr in der S-Bahn nach Hause einzuschlafen.

, weil ich nur so meinen Kindern gründlich die Zähne putzen kann.

weil man dabei prima inhalieren kann.


...aus rein egoistischen Gründen ;-)

, weil auch ich viel Freude an den Kinderbüchern habe.


weil dann auch mit drei Kindern mal aufmerksame Ruhe herrscht.

weil ich dabei ganz viele Sätze ohne Unterbrechung zu Ende führen kann.

weil dann dann die selektive Taubheit wie weggeblasen ist.

, weil ich nicht schon wieder Lotti Karotti spielen will.

weil es mir Spaß macht!

, weil ich es ziemlich gut kann und es genieße, Menschen mit einer Geschichte und meiner Stimme zu fesseln.


...weil es gewünscht wird!

, weil meine Kinder es sich jeden Tag wünschen und uns die gemeinsam gelesenen Geschichten verbinden.

weil das Kind mich immer so lieb darum bittet.

, weil meine inzwischen 10jährige Große das immer noch will.


...weil ich die Nähe und Vertrautheit schätze! Wegen dem Kuschel-Faktor!

,weil es so kuschelig ist!

, weil es keine schöneren und intimeren Familienmomente gibt. Schön, warm, nah, vertraut.

weil wir so beide zur Ruhe kommen, den Tag ausklingen lassen, Nähe genießen und weil sie viele neue Wörter hört und wiederholt.

Und , weil wir damit 2 Gänge runterschalten und die Mädels zur Ruhe kommen.

, weils sooo schoen kuschlig ist, mit dem in meine Kinderbuecherwelt von frueher einzutauchen

weil meine Tochter danach ganz friedlich einschlummert,ich mich entspanne und die Hektik des Tages abschüttele.

auch wenn mein Baby erst 3 Monate alt ist. Sie lächelt immer, wenn ich die Stimme verstelle. Hoffe, das bleibt so <3

Den Mann gefragt: "Das Schönste am Vorlesen sind Kuscheln und Nähe!" Wahre Worte!

weil ich da meinem großen Wirbelwind nah sein kann, er kuschelt sich an mich u wir verschwinden in andere Welten

weil das eine Nähe zum Kind zaubert, die nichts Anderes erzeugen kann!


 ...weil es sich nicht vermeiden lässt!

, weil meine Kinder immer noch nicht selbst lesen können. Dabei ist der Älteste schon fast vier.


...um der Phantasie Flügel zu schenken!

, weil die Geschichten dadurch lebendig werden.

weil Bücher in dieser digitalen Welt wertvoll und durch nichts zu ersetzen sind, das so sehr die Phantasie anregt.

, weil ich dieses Gefühl, sich in einer Geschichte zu verlieren, gerne weitergeben möchte.

, weil ein großes Stück Kindheit aus Büchern bestehen muss! Die Fantasie wird so schön beflügelt! 

Ich lese MEINEM MÄDCHEN vor - Auch wenn sie noch sehr jung ist! damit sie Bücher mehr liebt als den Tv!! 

, weil Bilder im Kopf tausend Mal besser sind als die im Fernsehen oder dem Internet.

weil es die kinder und mich zusammen in phantasiewelten eintauchen lässt

 
...aus pädagogischen Gründen!

weil Kinder da viele Worte kennenlernen, die man sonst eher selten benutzt!


weil die wortgewordene Stimme mehr berührt, mehr verzaubert, mehr fesselt, als die stummen Buchstaben auf dem Papier!

um mich im Klang der aneinander gereihten Buchstaben zu verlieren

Ich lese dem Gatten vor, weil er nicht gern selbst liest und ich es liebe, geliebte Geschichten mit ihm zu teilen

weil es so herrlich ist, gemeinsam zu lachen! Auch wenn ich bei manchen Büchern vor Lachen nicht lesen kann

, weil die Maus auf diese Art alle Bücher auswendig lernt und sich mit ihren drei Jahren dann selbst so schön "vorliest".


wenn ich dem kranken kink vorlese, dann is das für alle schön.

So, Ihr Lieben, jetzt versteht Ihr, dass ich mich unfassbar über die tolle Beteiligung an meiner allerersten Blogaktion freue. 
Ich freue mich auch über weitere Gründe in den Kommentaren, 

Wenn Ihr nach all diesen tollen Beiträgen nicht inspiriert seid, ein Buch zur Hand zu nehmen, dann weiß ich auch nicht ;)

Also: keep on reading!

Liebste Grüße
Eure Endwinterwunder